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Der Israelit · 1862-10-29 · Heft 43 (29.10.1862) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 43 (29.10.1862)
Date
1862-10-29
Page
– (sequence 6)
Language
German
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342- I») McksichMch der MteMtzunZ ärmererHMemdM .schusen-lUS.KWfotchSmittM'.glaubt;Herr - - WdMeiMP >^er. etwaigen nutzlosen Zersplit- . IkMng. dadmch vorz«be«gm,/^LßsWßrh.ö,h.ex^ .'. 3 und 4 Lässige Gemeindeschulen syb-, . .. ventionirt n^erben sollen, nicht.aber.1und 2 Lässige Schulen-, indem die mittelloseste Ge- .rneinde sevbsti-M. Lescheidenen^Bedürftriffex einer- . 2klassigen Volksschule bei einiger Opferfähigkeit ...Z auch selbstständig ohne fremde Hilfe decken kann,. Diese Idee scheint uns indeß nicht ganz zutreffend. Me, wenn die. Gemeinden, die im Besitze von nur 2klassigen Schulen, sind, mit der-Forde- , rung aufträten: man subventionire ihre Schulen eben darum, damit sie dieselben mit einer 3. Klaffe . erweitern können! Was könnte man wohl einer ähnlichen Forderung gegenüber einwenden?. Wir -.unsererseits müssen es offen.gestehen, daß Win diese im Vornhinein als r echtmäßig und woh lbegründet anerkennen,, wonach der - Vorschlag des Herrn Hildesheimer, als unausführbar erscheint. . - So viel in aller Hochachtung vor Hrn Dr. Hildesheimeryzur Steuer und im Jntereffe - der Wahrheit! ' Einer sus-cm Volke. England. London. Mr haben'bereits den Tod der Lcldy 'Montefiore den Lesern Ihres Blattes mitgethM. Sie eütschlief sanft am MLtwöch, dem Vorabende des Neujahrsfestes in ihrer Wohnung, Pärr Lane, sin Gegenwart Hres tief betrübten Gatten und" weniger trauernden Freunde und ^Verwandte. Nüch ^einer'''LmM"'AbNähme'' ^er Kräfte stieg sie W>^,/tvie' die Sonne am Abends eines heiteren HerbsitagA Ihrem Jubiläum folgte leider nur zu bÄd ihr ' Heimgäng. Die allgemeine' Kundgebung erfreulicher^ Glückwünsche ward ' leider nur zu bald iü den ^iraürigenMbgruüh allgenreinen ' Mitgefühls ob solch'eines.'. Verlustes versenkt . ' ' ..Das.ZahrEZ6M.hat.für die... englisch,-jüdische Gemeinde, welche^in.Hesem Tod^einerr,siehr,schweren Verlust, erleidet,' sehr txaurig.begonnen.^,Mö^e Gott ihrem betrübten Gatten,..-den.Trauernden,^hie so zMreich .sind, r qls die^gesammte jüdische.Bevölkerung des Königreichs,? Trost Sendern?, ' . . ' : / - ' :'' - Die Mrstorbene Judith., - in..London Moren, war.eine Tochter desiseligen.B.aronet <Levy. .Cohen, welcher neun Kinder hinterließ; von.welchen drei wegen der,.selLenen Tugenden, durchdie sie glänzten, der jüdischen.Kenreinde in.langer Erinnerung bleihen werdM-Hannah, welche als Baronin von Rothschild dieses-Leben -verließ; Judith, die als- Frau Montefiore starb - und Jsaab,. welcher einige Jahre vorher in fein Grab. gesenkt wurde- Judith, der Gegenstand unserer Flage, wurde im Lahre, 1784 geboren. Sie erhielt von? ihren zärtlichen Eltern eine sorgfältige Erziehung, welche, da sie in glücklichen Verhältnissen lebten, keine Kosten für die Entwickelung ihrer geistigen. Fähigkeiten sparten und zu diesem Zwecke die hervorragendster: Lehrer der Zeit engagirten. Ihr Gehorsam für die elterlichen Lehren, ihre Anhänglichkeit gegen die Urheber ihrer Tage, wie-die befriedigenden Fortschritte in ihren Studien, belohnten ihre Eltern hinlänglich für die gebrachten. Opfer.? Judith, besaß nicht nur einen gebildeten Geist, sondern war in jeder Beziehung gut ausgeb ildet. Jedoch ist - vonihrer Kindheit, wie - von , ihrem Jungfrauenstand wenig bekannt. Ihre Geschichte beginnt erst im Jahre 1812, wo sie sich mit den: nunmehrigen Sir Moses Montefiore verehelichte. Eigentlich ist die ruhmwürdige Geschichte. des Sir - Moses ihre eigene; denn diese Beiden. waren vom Tage ihrer Vereinigung bis zum Tage ihrer Trennung unzertrennlich. Jene, welche sie näher kannten, trugen -kein Bedenken, sie als den wohlthätigen Genius und als die Mregerin zu all den edlen Handlungen und.menschenfreundlichen Missionen, welche ihren, berühmten. Ehegenossen auszeichneten, zu -. verkünden,? sogar, daß? fie getreue Mitwirkerin und Th.eilnehmerin dabest gewesen sei. Wir < können. jedoch nicht, näher auf. .diese Missionen eingehen. . Es -, mag genügen, daß. sie-: ihren Gatten bsi sinnen wiederholten Reisen ins heilige Land, nach Damaskus, St.. Petersburg und. Rom, begleitete.-. Jetzst er.ntete§ sie. die ^Früchte ihrer.vortrefflichen.Erziehung — jetzt da sie-,in.der Mahenen Mellung.. war,.^zu welcher, sie durch die edle-.Anwendung der. Güter, .Eit welchen die. Vorsehungi^eu;,G?tttenlMegnetz hatte / erhoben 4vard-' d/r> sie »'der allgemeinen Achtung-in Folge, der Eenschen-- KWtz MW -7^-

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