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Der Israelit · 1862-10-08 · Heft 41 (8.10.1862) · page 4

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 41 (8.10.1862)
Date
1862-10-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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dem" Blatteder"Myrthe' O'Ond/ i^>rr >2^1 Mlder^eüres/Hetzens,? eures? Gesämnrtkörpers, eurer MtzE^ eurer/ Lippen/?öher. 'vielmehr -H. Mt/euch nehmen/eure. Lechen', eure Allgeu/ '. eure Lihpen, euren" GesammLkörperl? . /.// 7". //." ' ,7 .'Wie, wird 'man erstaunt'fragen, wir Men . uns nehmen unsere Herzen? wem .Lenn^ gehört unser Mwn.nicht, .uns? Ach//nicht'. Jedem gehört serll?Hy:z,^gar. Mancher "gehört seinem Herzen, ist Mecht/ seinem Herzen/? Sollen.wir. sie /erst, aufzählen all .die Wünsche und Begierden des Herzens,^ wie unbeschxänktnndungezähmt sie hinabführen in des Verderbens grausen Abgrund? Wen von uns hat Wohl/ nicht., schon sein'. Herz bethört mit lockenden Bildern, sei es ' durch" des Ehrgeizes hochfliegende PlW, .MMHurch. des,MhMes..weitstrahlende.-Sonne, seiesdürch der Liebebestrickend Geflüster? n^->n rrh W2phMmrWe' sMlrücht^Mwalch'ekl.-.euchm-Hertzen r>Kv u, .das . ist dem/Götzendienst,' ihr /sollt/nicht abgöttisch verehren dre Wünsche eures Herzens/ , Schauen wir Hinaus,- .in die Welt und betrachten des Ehrsüchtigen Leben, , wie..er. ringet und strebet.nach. seines Herzens? Abgott, wie er kein Mittel' scheut,,.M's erlaubt^ sei's, unerlaubt, seines Herzensheiße Gier zu besriÄigen, .er . endlich stürzt von der steilen, mühsam erklommenen. Höhe — beträchten "wir den Habsüchtigen, wie er schaffet und rafft, wie sein Auge blind und verschlossen ist für Alles, was das Lsben. dietet, allein nur' geöffnet dem .Glanze des schnöden Metalls/ dem- Gefühle des'Besitzes Ber^änglicher.Güter/ -Sind Wohl/ diese Bejammernswerthen, sind/sie ^Eigner rhreK 'Herzens"?' Nein,' sie sind ScWerkMes' Herzens'/ Deßhälb - spricht; däs' herännahende Hest'DÄ' und-Hr Md - euchnehmen euer Herz,-Mt" es" dienstbar'machen eurer ' befferu ^EMcht^'-D',"^Mal^glMich''der'j''-der.'/Herr "ist Arnes Herzens/ v''n''MÄn"uvv 'w -^2Ü -»Ä^vVv'Äb Hrzüalich' Wächsam ser^ auf'dein Herz-,/ es /ist des Mbens Quell/es'rst/der- Mittelpunkt der Äler deiner GliÄer/' 248, an" der Zahl)" die da "eM DrHen^den' IM" GökkesgEokW rnw Ä-r Herzen'ist^der^Zusämmenflüß^ des"'Blütes ^aus^n'ÄL/ 22^ME?' ^llnd^fMÄ Dllt/ihr^eüch"'nehmen/ eure hv'W" '-D^ -ihr^söllt nich't-nachtöändeWNrenMutzeN nur rr, das^ ist..die^ SinnsnlüstMhr sölll/euer AWe euch-nehmen, 7-eZ 'euch unt^twerfeü'j^daßes^seinen ZweckerMe' Kn nützlich Glied eures ^Körpers, dienstbar eurem/Geist/' doch '-nicht/ ddr/Geist ''unterthan dem-°Aüze^ ' Gehört'.etwa-dem' sein-Auge/ dendas Auge unwiderstehlich 'mit^fich ^-fortreißt; das zü^erwerben/'was -ihm Lust - erregt? ' Wärendie ersten Menschen-Herren "ihrer Augen /' als/' sie ' sich - widerrechtlich die Frucht' aneigneten) die/ da' lieblich/war zu" betrachten?//^Ist -d e r Herr- 'seines Auges / 8er Seele und Seligkeit -dpfert/' -um das 'zu erlangen, was sein Auge gereizt-hat??Jsi der Herr feindr Lippen / .der-statt mit; ihnen das Gotteswort -zü verkünden > -sie.MißVraüchtz'-'den^'Mebenmenschen?' zu/verleumden- - Lchterüng - äuszüstoßen/' Lü'ge zu verbreiten? Ist der Herr 'seines Körpers / der Mos der - Pflege desselben, lebt, nur Speise bereitet/den -Würmern, ohne zu Mdenken vor wem er einst Rechenschaft - ahlegen muß? -- Nein und abermals nein! Nur der ist Herr seines Aügesj der es das Wahre zn schauen lehrt,' nur der ist Herr seiner Lippen)- der sie-/ das Güte'zu verNnden gewöhnt,- nur der' ist Herr seines Körpers, der ihnim' Dienste des', Geistes' 'zu verwen? den versteht. 22? ONkij^i, deßhalbsollt ihr euch nehmen am herannahenden' Feste die Eßrogfrucht als Bild: eures Herzens', - die "My.rthe als Bild/^eurer Augen, die - Bachweide als- Bild eurer - Lippen und den'Lulaw als Bild eures Gesammtkörpers/. ihr sollt sie nehmen O2v euch , euch zum Eigenthüme) damit in/Erfüllunggehe das^ Götteswort ' hü i'iin Ö'Ön vw'jHn ihr sollt ganz angehören dem Bwigen,' eurem Gotte. — ' . - ' ^7- . Die Geschichte und? die Natur, / sie lehren uns am herannahendem Feste, wie wir. unserji Geist Befreien sollen.., von Kn.echtesfeffeln / wie/, ^wir /unfern Körper - dem " Geiste dienstbar, machen solleü sie lehren uns welchen? Freuden/ nachzlljagen Ws '/nM geziemt? Doch wie, .sollen .ganz freudlos, wix/sein?? SMe'Jsräel>'hhs'7von-'Mtt".erkyMe7Ho^/'aM^ Freude,/bäar sein?/ während? Alles/ringÄm' sich M tzellen scheint, sollten wir allein? nur/im: Mben/Em'st unser ganzes Lehen 'Erbringen? . Picht doch,//auch uns /ist ' der^/ Frohsinn'/ unverschlossen' .77/ ' d aI/ wir uns .stellen üniü wie wir uns"'stellen'sollen, "ruft uns /jä'gm^komÄlenden^este WBer dnite Verkünder des^göttlichenWiMsj ^.d as H e'ibige' W ort/ ökmpSj und' ' ihr -soM' euch'' freuen? hör ^deni Eivigen estrem' Gott.?/ Ja/ ihr sollt-euch freuen- Böch vor.?dem-Ewigen^ eurem "Gott'!--Was--wbhl seid ihr /geneigt ,/-Freude "zu Mnnen? "^tw'a^ dlls ,'^ wa's man im/gewöhnlichenLeben'' mit'- dem Ausdrücke, Vergnügen/ bezeichnet?" Seht ' es--euch'idöch^ÄN' dieses

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