Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1862-10-08 · Heft 41 (8.10.1862) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 41 (8.10.1862)
Date
1862-10-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/2446951-2447036-2447077--01479-2456746
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

MM MrchMdjMMßnE, Mb -h;nweggerä«mt, Me MenK« WweggeräunrtL , A-mMtz .Mgiork-.er Väter Mt sich M hindernd gegenMey^ o^-sort mit ihr, uyd all die angeerbten ^WmseMngMund: die. gaM -Geschichte seines Volkes eMß foMgufende Lghre fort mit diesem NebekfleckM guh der.. Sonne. des. Lebensgenusses. - Wozu ^deM an-eGWen wir. als zum Genüsse? .ruft Jedwe<?dW»er Entgegen. Wozu, wir-.lchlch?'-A«f diese.Frage M-WMieine deutliche Antwort »ertheilt: wibn in) Hm l^'-ürch. - Wobt sei unser Gott, der uns zu Mmers Verherrlichung geschaffen, der uns gesondert Hon den, Irrenden, der uns gegeben eine Lehre der Wahrheit Wd ein ewiges Leben.in. uns gepflanzt Hat. -Zu Geiher Mrherrlichung hat. uns Gott geschaffen, . hat Ms gemacht zu den. Trägern Seines Namens auf ,Exden, um uns zu beglücken , am Ende der Zeit. Heßhälb)?sollen wir herausziehen aus dem. Hause der Knechtschaft, . aus dem Hause der Behaglichkeit und Her -Hinnenlufl, sollen wohnen» auf dieser Reise des HbenD, dienur zu oit, gMchet einer Reise durch die .Mste„inH>er^Ätte.sdes/jGottvertrWeiK, sollen uns -nichts hemmen - lassen durch?WkWLenHerBeguMichkeft, solleuuicht - scheuen Unannehmlichkeit und Beschwerden,Mo es. gilt, Gottes ^Gebot?zu i erfAllen,--desseuMMeMichung uns.anvertraut ist. < Die- HüÜe''..des.--. Göttverttauens'- sei unsere Wohnung^ fürs Leben, wie dre 'M Laub gedeckte-Hütte uMch Wohnung, ist am Laubhüttenfeste. Wir sollen unser Vertrauen nicht setzen auf festgegrünhetO Haus 7^ sind; wzr "doch nur Fremdlinge -aüsß Erden;. sollen nicht unser Leben nur weihen der Erwerbung von Genussesmitteln, auf der Reise unserers Lebens sollen wir vielmehr alle Güter als wandelbar und vergänglich betrachten; bis auf diejenigen, welche uns allein begleitest. zur .Zeit des Scheidens : die ,Gotteslehre und M götterfüllte Thät..? ' ^'Die Hütte -es Göttverträuchs. entspreche in ihrem Aasse <MdJn -- IHM.. Einrichtung der Hütte dieses Hstes.?'N^OS . NvH'?71.-cu .«'.-lV MD W sich.die. Sückah nicht?zü allzugroßer Höhe erheben .darf, sMtzi-ünMLeben.nicht'pxaügend zur.Schau MM, nach'-em?? Aussprm Weisen, (im Mboi^Mchäbot'SchHa1c?Mschuv«)j;--schllmmer noch W'Sflnde ist StMüüf"NömmtzM'-. ist? der--Hang Wch ''H>h,.Md.?^.chmekchelet?LeHriesenHu werden. aber^ wie?auch die Suckah nicht.allzuklein? und verschwindend .sein Harss sp-sollen qM?wiH;-Unsere, GesMWgstreue nicht. vef> esHausz MrU vor der.Höfe« Spott HdÄ gus falscher Scham; wse Hqß Hach der Suckah M Wen syfl? a«sSto^ fWL tsttzkEG Ve?unreMgung^ unempfängttch sind, W soll Wsev-ggnM Leben? dem Unreinen abg'ewandt sein; wie eben diese Stoffe nicht sein dürfe« etzs Mdtes > üyd Starres Horchern sein müHrn s^>x.-k s-2 2'M^ der Erde entwachsenuntz rhr enthoben, so soll auch unser Leben sein esst stetes SichfortrntwMln , ein Entwachsen dem Irdischen und ein Sichhefreien von ihm, ein Sicherheben voutMut- Lerschooße der Erde zum Väter im Himmel, wie auch durchs Dach der Laubhütte hindurch die Sterne des Himmels sichtbar sein müssen — Wie inderSuikah des Schattens mehr sein muß als der Sonne 'vny mnv ' so sollen auch wir uns Hüten, wie die Sonne glänzend keuchten zn wolle«, wenn Geistesvorzug und Geistesherrlichkeit nicht von Charakterstärke und Gottvertrauen überwogen wird, wenn Ruhm und Ehre nur mit Hintansetzung der. Tagend?zü erlangen sind, denn Jeder, dessen Weisheit größer denn seine Thaten gleicht dem wettsichverzweigenden Baum, dem es an haltbarer Wurzel gebricht; der Sturm wird" ihn entwurzeln und Umstürzen. ' „Wer aber wohnt in Schirm desl höchsten Gottes, . In des Allmächtigen Schatten Ruhe 'sucht? Den wird vor dem gespannten Netz er schützen. Mit seinem Fittig liebend ihn bedecken, Denn Gottes Treu* ist mehr denn Schild und Ob Tausend sall'n an seiner Seite oder Myriaden ihm zur Rechten niederstürzen, - Ihm Hilst der Herr, der seine Engel sendet, Zuhüten ihn auf allen seinen Wegen." u., ' ii. Wir haben nunmehr das Blatt aus dem Buche der Geschichte, welches das herannahende Fest uns äufschlägt, gelesen; es hat uns gelehrt, wie wir unfern.? Geist -befreie» sollen aus dem Häufe der Knechtschaft, um ihn wohnen zu lassen in der Hütte des Gottvertranens,. wo die Wolkenseule des Herrn iMichützt bei Tag und seine FÄreMule bei Nacht. Meten wir nun hinaus in die mit Herbstlicher. Fülle begabte Natur, damit wir lernM-wie wir Herrschaft über uns erlangen, wie wir unfern Köcher der freien , Einsicht, — dem Gerste unterwerfen. OrrnpÄ M Ml PN '^s.'Lül'2 wizri cvvn, und ihr sollt euch, nehmen am erste« Mge Frucht vom Hadarbaume, und Zwergvom Hattelbanme,, auch Zweig vom Aboth-Baume «nd Bachwerden. . Hierzu bemerke« unsere Weiseu:. ns 2^ NQN.-VOV chH ^-iH 'pn Frucht.vom'Hchdarbaume das ist die Eßrögfchcht, die da herzförmig gestaltet,. OM, Zwerg vom- Dattelbaume, das?ist Her. Maw, der/du ähnelt - dem Rumpfe des Meufchen.,-pn O-1O O'vi7l?lqnV Opn und Zweigvom Abothbau,me,.Has find -ie Augen, die da gleichem

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.