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Der Israelit · 1862-10-08 · Heft 41 (8.10.1862) · page 2

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 41 (8.10.1862)
Date
1862-10-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
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des SchSpf-rz Kl -ckMnLM WchLH-irHilitz Frühlmgsluste herbeizuwunschen, um oet duftigen WawesMe zuzuellen, damit uns zu Herzen dringe die Milde des Allbarmherzigen, nicht brauchen wir zu verweisen auf himmelanstrebende Berge, nicht auf die unermeßlichen Mefen^s KbgrurckesMZdGtzhKrannahende Fest wird uns hrnausführen m die mtt herbstlicher Fülle begabte Natur und wird -uns. lehren was wir thun sollen. Das dritte der Bücher brauchen wir:wohl nicht-, erst zu nennen; ein Jeder weiß es bereits, daß es die heilige, hochgebenedeile T h o r a ist," das köstliche Kleinod, das herrlichste Geschenk des huldvollen Gebers, «n wOLQ dr? sie ist nicht" fern irnWimmeb rrn O'b ->v-Q und nicht drüben, jenseits des wekten-'Meeres'in^'M2^stH32^^-l2^''H^Ä">p' '2' sie. ist dir unendlich, nahe, Ln deinem Munde, in bei-- nem-Herzen wohnl sie/ auf daß sie werde zu strafst vollestThat, — in dein-eigenes Herz führt dich Um kommenden 'Feste das erhabene niin-Gebot.; ^. Wohlan denn, wir wollen lesen diese Blätter,. damit nicht spurlos an uns vorüberziehe das kommende Mt.?.' . .... I. ' " " WL" br<2V'2 NN18!-. V2 , ll'Q' 'l2LD N2O2 '22 rir>r 1!^2V1N'"!^2V2'. ->2" Q2N21 'p2'"?;pQ^7??>2V2" Q2nbx '2Ü, W22N VM-r 'MMN2' In Hütten sollt 'ihr wohnen sieben Tage)) jeder in Israel' Einheimische soll, sieben -Tage -wohnen in Hättest,, damit eure Nachkommen erkennen^ daß. Ln Hütteu". ich Habe wohnemÄaffen Israels Söhne) als aus dem) Egypterlande ich He. zog, ich der Ewigst, eüer Gott.: WWiMU 23 B. 42 n. 43)) . >. ' ' : Mn'mächtiges Bild entrollt sich in diesen Versenvvst urffereM gefftigen Augst aufs . ) . ,! Maren Unsere Eltern im Egypterlande^' frWrer. WAe gebot, ihrem Leib, Fremde.verzehrtest. dw)Fru'cht"ihrer.Arbeit,) fremde' Sitte verdrängte vä- LÄMchM.HestWcherr^Lst seinerEÄKwalt'. und. et-. wWt Wses HexachHte MH'tesvoÜ^zu-^ E^Mrt die/MlMn M'EgMter hinaus^ aus, dem) HWMÄ'WHtsMst M seinem Hisste, fühtt' sie'' zOÄeÄMHriksten: BerK? Hm 'zür. körperlichen Be-.) fremng geistige Frechett. hmzuzufügen, leitet, sie durch ) dss Wiste), rnels keit nicht zu Merl , läßt ihnen Wäffer).sttö-" mekHaW starrem "SNnÄ läßtihnest fallMHimmels-., bMj^Wrt FltzischHerbMaüf Sturmessittig' und-läßL^ wöMWHe in Hütten. JnMltten? ist denn das so tzgroße^Wohlthat FMhnest zMürfen in Hütten, ist es knWMnttcher W hMscher Mstg^au^ dasWs schutzt vor den Unbrldest oer Witterung, das uns bietet alle die Bequemlichkeiten frohen und behaglichen Lebens? Wohl. ists, Wohlthat zu wohnen M Hüttey und dVPGschützti zu ferstiMHedek ANWünd Mehr zu genießen denn Bequemlichkeit und Behaglichkeit! Freilich auch unsere Voreltern sehnten sich zu- - Mck§ nach,Mm goldenen Kalbe der Kuschiten und) nach den Fleischtöpfen Mizrajims , nach jener fried- ' lichen Ruhe^-dia da war Knechtesruhe und nach jener Bequemlichkeit bei harter Sklavenarbeit und Kürze des Odems, sehnten.Hch zurück aus der Gotteshütte nach dem Hause der Knechtschaft und mußten büßen ° dafür, schwer-büßen dafüv^denn--Keiner»der--Umkehr-? Begierigen erblickte l as verheißene.Land. Wir aber werden mit dem Beginne des-Festeshinäüsziehen - aus dem festgemäuerteBHaüsernin-disk - leicht gezimmerte Hütte. ' Etwa uw'die Behaglichkeit-, des Lebens' zu mehren? Herrscht vielleicht jetzt drückende Sömmerschwüle, daß uns der Aufenthalt in LauB- Weckten Wohnungen erfreulicher ist? . Nein, .dem kalten Winter schrettemMir entgegen und hist luftige>Laubhütte gewährt freien,. Eingang den rauhest Stürmen des Herbstes. West Behaglichkeit und Bequemlichkeit zum- Höchsten Ziele^feines -Lebens und Strebens macht, für den ist. nicht dieses Hütten-, wenn auch Freudenfest,^ für : den sind nicht all die erhabenen Bande) dürch^elche die Thora ^Israeli astr seinen Schöpfer knüpft; wer Behaglichkeit' und Bequemlichkeit "zum höchsten Ziele feines - Lebens ' und Strebens macht, der - hat.'schon gebrochen mit - der> Thora Und dem Jüdenthum) der ist Knecht seiner Begierden und Lüste, er mag nicht hinäüsziehen in die Hütte 7121O.-1. c>N2p w,' denn Knechte sind ftei vom; Suckah?Mebot,> die ^Befreiung von MizrajimsSWln hat nicht für ihn stattgefunden. Seht ihr nicht, wie' er. schafft und 'strebt sichseine'WöMst Behaglichkeit und Bequemlichkeit zu eigen zu machen? Prüft underwägt" er -etwa - die Mitteb,- ob" erkaubtzob gut sie -.sind?z rNein/? er p will )dE Lebens Freuden genießen, Genuß ist das leuchtende Meteordas seinen Weg ihm vorschreibt, ihn unwiderstehlich nachzieht,ssei es aych durch?Sümpftünd^Mprasst^ühdr Schutthaufen hinweg, wo. Molch und Natter lauern, wo seine Gewänder''beschmutzt werden, wo giftiger Hauch ihn.verderblich^ durchftröml. "Mollt! ihr ihn aufhalten, ihn. warnen — er hörst nicht, ob, der Kürze des-Obein^ftob der''HÜst/°niit'dstst est den' Genüffen nachjagt^ 'ünd)"ob ^ber) haMst-Kn^MatbeE, dist-rhW dist^gehöfftst^Befriehigüng'' aüsiegt."'Genuß ist Her, Angelpunktsemtzs Sems) ünd wäs' diesenr' seinM-

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