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Der Israelit · 1862-09-24 · Heft 39 (24.9.1862) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 39 (24.9.1862)
Date
1862-09-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Les ThorushchtzuHD Per ,-Freude-bes;.WMneWs gch-M/^t-war:,pWMt/^/HmDWg-/jMeWlM^ bhöße guteAMder durchs tzineMkenntniß, erheitert wurde,. hei dem Ändexen noch. vMdienstlicher. Heutzütage jedoch , wo, time Lvoiis^yndGeld- Alles) ist, heute-wo, allerdings die. Komplications des WenA, und die. Ansprüche/ die man an einen^ öffentWeMWA- Wtep, besonoers cm ein geistliches OherhauptzHellt, ' uwhr als je die -weckdienlichste.->VerwMuügsidßr ^it, so. weit dies nur irgend innerhalb der, religiösen Wicht geschehen kann, gebietet; - heuteist die Klassificaüon, die Systewisirung der Rabbinerschulen dringendes Bedürftriß. 2) Nur der Mangel einer öffentlichen Schule als alleinigen Träger der Wahrheit Habe,.es möglich gemacht, daß unsere großen Ahnen aller Glaübensnoth widerstanden. Es ist etwas schwer, diese Behauptung zu beweisen; allein auch dies Mieder zugegeben. Wer spricht denn; von einer öffentlichen Schule, welche der alleinige Träger, der Wahrheit sein soll? Gott behüte uns vor diesem Unglück. Vielleicht keine Nationalität ist vön Natur und nach ihren Institutionen so dezentralistisch wie die Jüdische. Wie jede Gemeinde innerhalb der Grenze des Gesetzes im praktischen jüdischen Leben vollkom- . tnenste Autonomie besitzt; so und noch viel mehr hat auch rücksichtlich der Theorie innerhalb, der Schrift und Tradition jede Schule ihre Berechtigung, ihre Autonomie. Es würde auch schon sehr traurig sein, wenn es mit Ungarn schon soweit gekommen wäre, daß ein Hörsaal sammtliche Talmudjünger fassen, eine noch so reich dotirte und noch so gediegener Mischer „Professoren" sich erfreuende Anstalt genügen konnte. Nein, wir brauchen viele Jeschibot. so viele Jeschibot als möglich, aber ei ne Must.erjeschiba, auf deren offiziellen Namen es gar nicht ankommt. — Zum Schluffe führt der Herr Corresp. noch ein Argument für feine Ansicht an, dem man allerdings großes. Gewicht durchaus nicht absprechen kann, ja welches sogar im Stande wäre, den Muth zu lähmen; wenn nicht die Verhältnisse so geartet wärm, daß soll nicht Alles mehr und mehr gelockert, mehr und mehr der bodenlosen Willkür Thür und Thor geöffnet werden, etwas Wesentliches geschehen muß. Da über dies in derThat so ist; so muß auch Rath geschafft werden; es werden sich die Normen und Formen, wie der Herr Corresp.. an. einer, andern Stelle^ richtig sagt, finden, weil sie'— gefunden werden müffen; und gliicklicherweise ist dies' nicht, wie HHelbe Lglaubt — üne-mathEatische^MuHglichkeitl DMelbe^fragt. nämlich: welche. Farbe soll die Anstalt LerWr-großen. reljgiösen Divergenz der ' strengsten LhAotzoxA'7 RefMten . und des /MaffidismüZ". in MgaG. tragen^uH kann, und' darß, sie.farblos, - neü- MsMm-. sind. .voWändig^berMligt,-.MNr MM ehens.o<örthodoxj wie wir, zu halten- und, werden sie auch, dem.Prinzip nach .vpn-'UnsZ.daMriigehahteK Weit besser,. wäre, die^ gewöhnliche Eintheilung-in Peruschim und. ^hassidim Einerseits und;-Reformer als- Heterodoxe. anderseits gewesen.. . .D.ies^ heiläusig> Was nun, die höchst gewichtige FMge selbst-betriK; so - antworten wir Folgendes,: Me Anstalt darf .allerdings. seinen Gewissenszwang irgend welchexZArkMsüben; und, sie nmß auch einen ganz specifischenMägn.ant ausgeprägten; Charakter habenwenn sie irgend etwas, wenn sie auch nur dieser, unserer Controverse Werth) sein soll. Wie aber.ist diese ungeheure Schwierigkeit zu überwinden? Nach langer reif.li.cher> d er g a n z en Wu ch t d e s G,e g e n st an d e s entsprechendeu Ueberlgung lege ich meinen;Lesern folgendes. Mittel vor. Man berufe zur Realisirung djeser Rabbinerschule eine Anzahl von Sachverständigen d. h. nicht etwa, nur Rabbiner, sondern auch „Laien", aber „Laien", welche eben Sachverständige sind, ,d: h, Thorakenntniß besitzen und. mehr oder weniger universelle Anschauung über die gegenwärtige Zeitlage haben;; stelle gar keine weitere Bedingung an diese Mitglieder einer Versammlung, welche über die Creirung einer Rabbiner schule zu berathey hat, als. daß sie auf den Standpunkt des RaLbinis mus stehen, und. schreibe diese brennende Frage ausschließlich auf die Tagesordnung., Viva vox äooet, und ich bin fest überzeugt, daß Hierdurch, eine Verständigung erzielt,. jedenfalls ein Majoritätsvotum erreicht wird, welchem sich dann selbstverständlich Alles zu fügen hat, und wonach, diese Gesammtanstalt einzurichten ist; wobei es nichtsdestoweniger dem Einzelnen überlassen bleiht, in seinem Privqtkreise und seiner PrivatschuleMiner persönlichen, .unwandelbaren und keinem Majoritätsbeschlüsse unterworfenen -> Ueberzeugung ,! gerecht - zu werden. Von - wem die - Berufung zu dieser Versammlung ausgehe, . der Wahlmodus, wie überhaupt die practische Ausführunghes, Planes, sind relativ minder wichtige Fragen; es WLM hiebei , bei üllsettigeH. guten-'. Willen /' leicht eine Verständigung erzielt werden können. — Ich brauche Wohh nicht erst zu bermerken/ 'töieiMr'ich mir dessen;.oewußt bin,, welch; große Verantwörtung ich durch diese Initiative übernehme; so ' Mpß, aber auch, diese ist; so ist doch die Veräntwörtung des -7^- Schweigens UochMeit.größer; und beßhalb,! gestattet mipMein Hechiffen.^nlchL länger zu. schweigen.'' ,, . /Es ^erübrigt mir noch,,, einen.sehr bedeutenden EKngM^ÄesM/'ersienMüWe / zu,besMchen»M.as Mer' ganz --dergMn)W:hahew)scheinf> nämljch das ,-obrMit)d.er zusetzen scheint^ . ptzerj. selbstständig .ist^eine^.secuydäre Frage ^Ä.h7r:e rj e.MiO^a H,- -ein Bedürfniß),.'sso

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