Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 39 (24.9.1862)
- Date
- 1862-09-24
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Mge-iWLMM^W^mötMche^Kräfd angeHesen im verborgenen Winkel die oben angeführten- Gründzüge praktisch äuszüsühren. >Wie '-weitmii^ - dies gelängen/darüber habe ich kein UAHeil; aber ich glaube nicht 'ganz ^freudlos auf die ^'Erfolge meiner^ Bemühungen^ herabzusehenmöthig zu Habens Wie nun aber -erst, wenn die thatkräftige, opferfähige Orthodoxie -hinter solcher Thätigkeit steht, wenn alle Begüterten Ungarns, die zur traditionellen Partei zählen, erkennen, daß es 'Jeden ohne Ausnahme angeht, daß Jeder die heilige Pflicht hat in der Erziehung tüchtiger geistiger Oberhäupter die Gemeinden vor unabweislichem Untergange zu bewahren, daß Jeder um so mehr dahin, wo wirkliche nw'V' sind, d4e Subsidien zu senden verpflichtet istdie er daheim verwenden müßte,, wenn dort eine solche wäre! Auf diese Weise werden Jeschiboth entstehen; aber auch n u r auf diese Weise. Steuert daher , steuert reichlich und oft, und setzet die Jüngeren in'den Stand, selbstverständlich im Einverständnisse mit dem Vorsteher der rw'irn Gelegenheit zu finden gegen ein Entgelt von einem Lehrer der dortigen Schule , nötigenfalls auch von einem einer andern Confession Angehörigen, die Elemente des nothwendigen zeitgemäßen Wissens in sich auMnehmen. Bedürfen sie einer weiteren Ausbildung als sie dort haben können , so mögen sie, dorthin gehen, wo ihnen bei gleicher Gelegenheit emsigen tiefen Thorastudiüms wieder dieses geboten werden kann. Ich empfehle' selbst solche Subventionen als echte gottesfürchtige That; von jeher dieser Ansicht angehörend, werde ich tagtäglich mehr darin bestärkt. Die studierende Jugend wird dadurch vor. verhängnißvollen Ausschreitungen bewahrt, wird weit weniger vergessen, was ihr in erster undIwas in sekundärer Linie zustehen hat-- wird einmal dereinst nicht an einer Einleitung zum alten Testamente wie an einen Gott glaubenwird weit weniger von Eloh —stenJeh—sten faseln und tausend andere Dinge werden bester werden. Moralisch an der Spitze dieser heilverkündendeü Jeschiboth (aber auch nur Moralisch ohne Spur von Hegemonie) muß aber eine Musterjeschiba stehen, welche im höchsten Grade das zu reälisiren bemüht, aber auch^ rMStcmdv'H jiw'äs 7'uns^ als das einzige RettungsMttel der Gemeinden erscheint: Welche Jeschiba hierzu/am MeKN'Zeeignet.. ist/ braucht kaum erst gesagt'M werden/;es' ist dWhochberühnrte'zu Pteßbürg schon seit' einem/hälben Jahrhundert vom europäischen Rufe;--eine- Jeschibäh welche inuden früheren GMrätionlbeM größten.^ThedMngarns hie - Räbbmer erzog Änd diesechohe Mssi^ diese Ware Mm l besten im SLWde dürchMne' .enMrechende Subvention-^nsete^Jntent^nen zu ehtwürditzeMektör der^wiS'-daselbst, ob die lMiche GemeindeMese meine Vorschläge^ billigen^ wird,-weiß ich allerdings nicht,-undspreche ich hier' nur meine Privatanficht aus. Diesen Eonfens jedoch einmal vorausgesetzt- M es allerdings ein wichtiger universeller, ja der wichtigste -universellste '„Schulzweck", wenn von dem Fonde die dortige bereits jetzt so bedeutende Anstalt in dieser Weise erweitert, und ergänzt wird. Daß dies eben aus dem Schulfonde geschehe, motivirt sich dadurch, daß die Privatspenden zu - unzuverlässig und zu wenig verbürgt sind, als daß man darauf hin Contrahirung in so großartigem - Maßstabe vornehmen könne, wie dies dort nothwendig erscheint; und werden die noch so reichen Privatspenden ihre Verwendung in den vielen nach wie vor höchst nothwendigen kleineren Jeschiboth vollkommen finden. (lieber das Lehrer-Seminar vergleiche weiter unten am Endo der Monita). Betrachten wir nun die von Herrn Koresx. monirten Bedenken. 1) Es sei Israel eigentlich nie im Besitze emer lysiematrsirten Schule für Morsche Wrffenschaft gewesen. Woher dies der Herr Korespondent so bestimmt behaupten kann, weiß ich nicht. Hat es ja schon in der syrischen Epoche Schulen in Israel gegeben (Sotah Ende und Paralellstelle. Ecech Milin sud v: bestand ja gerade das höchste Ehrenamt des offiziellen Nafi darin, der obersten Schule vorzustehn. Daß man in der Praxis schon früh Distinktionen zwischen den verschiedenen Bestandtheilen des talmudischen „Meeres" kannte, geht aus Stellen hervor wie Aboth V. 24.) Woraus man sogar auf die Existenz separater Schulklassen, allerdings nur für den ersten Untericht schließen kann. Baba Mezia 33 a unten und Kiduschin 30 und A. (Vergl. auch Stellen wie: vnrr Tiiärrv 'civoiv). Ir, daß-selbst die höchste Unterrichtsanstalt des Rast „systemistrt" gewesen sein muß, kann man mit ziemlicher Gewißheit aus der Ueberlieferung Succa 28 a. und Prallst: Baba Bathra 134 schließen; wo dem alten Hillek. 80 Schüler zugeschrieben werden, deren jüngstem Rabbi. Jochanan' Ben Sakai kein Feld der exoterischen jüdischen Wissenschaft, so wie der Mysterien verborgen gewesen sein soll. Nun werden aber dem Hillel viel mehr Schüler zugeschrieben; diese waren also nur die ,-i"2 'apr d. h die oberste Claffe dieser gelehrten Schule. Aber selbst'diese Annahmedaß es keine systemisirten Schulen gegeben habe, zugegeben/ was folgt daraus daß solches^ von Uebel sei?!. Keineswegs. Es würde nur daraus'folgen, daß es früher nicht so sehr darMß ankam/ die Zeit des Thorästüdiums' ökonomisch^zWW miWn; ündKstmöglichst ^'verwenden, denn düngsMde ^verschiedenster Art Vereinen,; llndwäv htzi dem- ELndn/ Begähkwen/' dre