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Der Israelit · 1862-08-06 · Heft 32 (6.8.1862) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 32 (6.8.1862)
Date
1862-08-06
Page
– (sequence 5)
Language
German
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eln Ungenannt« 2S fl.; Gssämmtsumme fl. Mir.- - -- / . . V tz «» ./ .,e '' k 268 schäft »erhaflä «orßm. Dut MeEÄtr Berlik üngehrme- AuffeheL E' ^7 .^ Zrm Mischer Armen- und MerbioMmM in Jerulslem... . Durch Lehrer Jakob Salzer iaErmersha Ilsen: Lehrer Elias Federlein in MeroldSweisach 2 fl.; Leo Simon in Mainz 1 fl. 30 kr.; Ungenannter in F . .. h: --- 2 fl. Durch M. AnSbacher bei der Hochzeit des M. Gutmann in Dinkelsbühl, gesammelt von Gabriel Mayer in Mönchsroth 5 fl. 24; durch L. Berlinger in Berlichingen: bei einer 2"2 bei demselben gesammelt 3 fl. 15 kr.; von einem Freunde desselben 11 fl.; zusammen 14 fl. 15 kr.; abz. Porto 13 fl. 59 kr. Ungenannter in Ploniberg 1 fl. 45 kr. ZeiturrgSünchrichten und Correspondenzen. Preußen. Berlin. Bei dem bekannten Restaurant Müder in Berlin (Mäders Odeum) war vor einigen Tagen die Hochzeitsfeier eines jüdischen Brautpaares arrangirt. Dabei stellten sich nach dem Genuß des Kaffee'- bei fast allen der auS 64 Personen bestehenden Hochzeitsgäste sehr bald Symptome der Vergiftung ein, und zwar der Vergiftung durch Morphiums Unaufgelöste Stücke Morphium haben sich denn auch in dem Kessel gefunden, in welchem der Kaffee bei Mader gekocht worden war, und zwar 33^ Gran, also so viel, wie zur Tödtung sämmtlicher Gäste reichlich genug gewesen märe. Der Verdacht ist auf den Bescher der Restauration, Herrn Mader selbst, gefallen. Es ist nämlich eine Phiole mit Morphinmresten in seinen: Besitz gesunden worden. Diese Phiole gehörte nicht Müder, sondern einem Berliner Chemiker^ und ist ohne dessen Wissen in den Besitz Mäders gelangt. Es wird auch von mehreren Personen bezeugt, des; Müder vor der Hochzeit allerlei verdächtige Reden habe falle:: lassen, wie z. V. den Juden wolle er schon eine:: Streich spielen. Ruf diese VerdachtZgründs hin ist Müder von der Staatsanwalt Oest * r r e r ch r k ch e p. ft a i f fta. Kh. Aus BöHmerr. Weim^er RsKt-r ^Gideon »in unserer Zeit gelebt Hätte, so hätte eie nicht vonnöthen gehabt feiner Mannschaft zuzuntfeir:^ ^Was ihr von mir sehet, das thuet auch, ihr!* den« die Sucht, Alles und Jedes zu thnn, MS mar^ vor^Mherge?, stellten sieht, ist so groß, daß diese gerne denBese^l ergehen Ueßen, wenn sie nämlich zu befehley Wen.; „Ahmet nicht Menach, was ihr In religiöser Beziehung/hat diese Sucht'Men ^rdemischen Charakter ängenommät. ' Ääum . Hat die Kulmsgemeinde in Wien den neuen Ritus, erngesührt, konnte eS die Gemeinde M...... nicht erwarte!», daß ihr Chasan mit Tod abgehe, daini^ .H Men Kantor berufen könne; kaum hat man im.Prager, Tempel die rni-ri' zugestutzt, rn» und aus den Gebetbücher» entfernt/ so machte^ dies die Gemeinde A...... nach; ckaum waren i» Ungarn die Lehrer zusammengetreten,. um zu berathen, wie und aus welche Art der hebräische Unterricht nutzbringender (?) ' gemacht werden, kann, will auch schon H. Lederer aus H u m p ote tz für. Böhmen eine Lchrerconferenz in'- Leben"r»fät. Man. wolle uns nicht mißverstehen, wirwollen hleunt nicht" gesagt haben, daß eine Lehrercönferenz mcht geeignet seij daS Feld des Unterrichtes , jdas an vielen Orten brach liegt, urbar machen zu können; wir sind vielmehr fest überzeugt, daß das Aufdecken,der Gebreche» schon viel zur Beseitigung derselben beitragen müßte. Trotz dieses Bewußtseins können wir inner Lehrirrconsereirz in Böhmen nicht da- Wort rHey., Die meisten in den jüd. böhm. Gemeinden bestehenden Unterrichtsanstalten, sind Privatschulen, und auf diese muß der Schulfreund feine Aufmerksamkeit richten, die öffentlichen Schulen dürfen von den gesetzlichen Normen nicht abmeichen. . Die Lehrer hätten sich ato blos mit der Verbesserung und, Hebung dieser Privatschuleu zu befassen/ Es wäre, dies zwar ein edles Streben, wir sind, abeh deH Air-., sicht, daß es bei den jetzigen GemundevcrhäÜnissen einer Conferenz nicht gelingen wilsde,' zu der Hebung, der Privatschulen beitragen zu können. ^Forschen wir

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