Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 15-16 (9.4.1862)
- Date
- 1862-04-09
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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sisn MM»; ' Edin -ch-r« e-obi nnlet H" ' NSrmamr zum Iüt>>! b'" 1?! 7 Kö°!lttSk.<»„. 2'.- Marz. S„t wcmem letzten Vriesosindv ß,B,»--»detuNg«»i«i preußischen Staate vorg-a"'»,-''- Da» Abg-ordncl-nhans st msgelost, -in mm» Ministerin», an di- Stelle allen getreten.. D>- preußischen Juden haben imr den Abgang der ,«»»">>«"> Minister Grase» Schwerin «nd Beriiuth «» bedauern, nicht so sehr den WISkrilt de» euItM>»i'ust-r» v. Belhmann-Hcllweg, der sich hartnSlklg "".gerte, israelitisch- Lehrer an öffentlichen Schuir» "Nzusi-llen, Und stch zuletzt noch durch die m-rlw«rdlg« A-nßerung.- da» Judenlhun, sei intolerant - »In« traurige Berühmtheit erwarb. Der Berliner Borst"»!' würdig geantwortet er wird »,,» >««»" k-ine» Schade» zusügen. Aber wer weiß, >"»« I» der Zellen Hintergrunde schlmmnert? MSgr Z»a-l-«» der unoorh-rges-hene» L-tastrophe wahre» H«» entsprießen. Ga», Deutschland ist bei dieser pr«»ßilch-n Krisis inteiessirt. Such vor inner» Jeln«» haben wir ans der Huth -n sein. Ein solche« Ist »och immer hier der russische Nrophtzt A»>a«dt»ttlch' d« wiederum mit zwei Art,kein in der .Vstp'- L'S-" «-S-« de» Talmud ausgetreten ist und «>" ««rmliches Buch darüber zu liefern verspricht i All-S in der Absicht, die erwiesene Schuld des BeM'S-r und der Fälschung von sich au« seinen unb«Ich»Uenen polnischen Landsmann zu wälzen. Herr v». M- FreOadt sah sich deshalb veranlaßt, seinen beeellb erwähnten drei Entgegnungen ein „Schlußwort' Ist derselben Zeitung nachfotgru ,» l-ffen. ES Hand«»« zuletzt um die Nachweisung, daß der D-»»»i>"»I i" seine« W-t au» Talmud Baba-Lama gsl. 1>» da» Wort „bimgusto", .beim «igennützigen «orfrichter« auSgelasien und allerlei salsche Schlüst« daraus gezogen Hab«. Dar Schlußwort endigt m» de« wohlgemeinte» Nalhe: der hartnäckige Segl e« b-1«chst-iß'g den von seinem eigenen Bertheidlge« vorgeschlageuenSachoeistLndige», -ine» christliche» MstonSpr-diger, ur.d laste sich von ihm -- allenfalls mlllelft einer Dollmetscher» — gchbrig unterweise», «h« »!->»- schreckliche Drohung, «ns gar «och mit einer förmliche» lalnuidiich-n Abhandlung,« behellig-", wirNich in Anssübrnug bring,. Run, wl, wollen da» schrecklich« Opus ruhig ich oatten. Die Zeit der Eise lim enger ist längst Vövüber, die enragi '-.n Judenfresser blamiren sich «Ut elbst. W)r bemerken übrigens gleich hier. Um Mißverständnisse zu vermeiden, daß dev genannte Apöloget des Talmuds nicht r«nt dem gewöhnlich „ve. F." Unterzeichneten Corresprindcnlen der Allg. Zkg. des Judenthum's ztt verwechseln ist, welcher Letzterd vielmehr ein hiesiger EleMenrarlihrer sein soll. — Dir hier znsanimcngetrelöne EultNscowmissi^N hat vis Dato rrichtS zu Staubt gebracht» ttsp/ geschadet. Von der Orgel und dem deutschen Gebete ist weiter nichts zu hören. Der Gottesdienst wird nach wie vor in altehrrttmdlger Mise abgehalten. Ei« eben erschienener deutscher Auszug aus unseres Rabbinen I. Mettenburg LraditioNeÜer Pentateuch» Uebersetzung ist sehr beachtenswert^. - M. Alcksai. -k. ev . U ' i . z - s - * ,5 e >t , l t e t p r.'n -ft! .?-ü -? <r, Eitt Musterkrankrutz««s» ..; : ' (Schlutz.) . i n.'-l ö:L:-,'.ch Schon das Aeußere deS in der Äügüststraße Nr- 12 bestndliZ)e» Gebäudes fesselt die Aufmerksamkeit der Vorübergehenden. Durch einen stattlichen.. «« seinem Ein- und Ausgange mit eisernen Güter« versehenen Bogengang, der daS Erdgeschoß des nach der Straße gelegenen, blos zu administrativen Zwecken bestimmten Gebäudes in zwei Hälften 1heilt, tritt man in einen geräumigen Hof, an dessen Ende' sich erst das eigentliche Krankenhaus befindet; in seiner ganzen Erscheinung ist im^onireudeWürde und freundliche Eleganz, ernste Ernfachheit und gefällige Än» muth der Formen und Verhältnisse M einem sehr angenchrnen wahrhaft künstlerische« Eindnlck ver« schmolzen. ES ist ein Gebäude ohne Flügel; seinei Hauptsronte bildet nicht die zuerst erblickte» sonder« die Hintere, nach Süden gekehrte, mit einem freund» lichen Garten umgebene Faxade. Nn der nach vor» gtlegcuen, dem Admimstratlonshause zügewendeken Seite befinde« stch zwei ESrisalite und ei« Mittel-! risalit, jedes mit einem Eingang versetzen. Da» ' Haus besteht aus einem erste» und zweite«, Stock? werk und einem Dachgeschoß. Die RLumlichkeite» sind^aus chie Unterbringung von etwa Hundes KrauHst Da bei diesem nicht großen Umsang der Anstalt und der ohnedies nicht erheblichen Ausdehnung des