Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 14 (2.4.1862)
- Date
- 1862-04-02
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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strich nicht negirt werde«, und würde er auch von der geübtesten Hand geführt. ' - Allerdings wird von Seite unserer Gemeinde von dem ihr zustehenden Wechselrechte bezüglich der Lehrer nicht so häufig Gebrauch gemacht, wie dies in so vielen andern Gemeinden so oft geschieht; allerdings ist bei uns die Mode noch nicht vorherrschend, zu gewissen periodisch wiederkehrenden Jahreszeiten in die große Posaune zu stoßen, um die Lehrer aus ihrem Schlummer zu rütteln, wodurch freilich Gelegenheit geboten wird, vom Dasein der Schule durch die Blätter nach allen Richtungen hin Kunde zu gebe»; allerdings ist bereits ein Zeitraum von 5 Jahren verstrichen, seitdem die Gefertigten ihrer lehramtlichen Thätigkeit hier obliegen; allein dies find noch nicht genügende beweiskräftige Argumente für die moralische Verkommenheit der Pflanzstätte unserer Jugend.. . Zur Ehre unserer Kultusgemeinde sei nur noch Eines erwähnt. Schon vor Jahren, zur Zeit als das Schulwesen in Ungarn die heutige Blüthe und Anerkennung noch nicht erlangt hatte, war dieselbe eifrigst bestrebt, zum Zweck der Jugendbelehrung alle möglichen Opfer zu bringen. So erbaute sie aus eigenen Mitteln ein anständiges, geräumiges, zweck entsprechendes Schullokal, das nunmehr gedielt und und mit allen erforderlichen Requisiten versehen, eine wahre Zierde der Gemeinde bildet, und im Sinne unseres ReiSmannes mindestens als ein Denkmal entschwundener Größe bezeichnet zu werden verdient. So war sie auch stets bemüht, gediegene, leistungsfähige Lehrer an dieselbe zu berufen und zu unterhalten. Beispielsweise wirkten an derselben unter Anderm die Herren: vr. Josef L. Fischer, gegenwärtig Direktor einer Handelsschule in Pest, ein kenntnißreicher, vielseitig gebildeter Mann, der sich durch seine zahlreichen gediegenen Werke bereits einen wohlverdienten literarischen Ruf erworben hat. M. Ehrentheil, derzeit Oberlehrer an der Hauptschule zu Bonyhad, ein strebsamer Biedermann, dem wir zur Herausgabe seines linguistischen Werkes vom Herzensgründe Glück und Segen wünschen, damit es diejenige Verbreitung und Anerkennung finde, die es verdient. Für heute möge dieses genügen; über Genesis, geschichtlichen Verlauf und prägnantere Darstellung des gegenwärtigen Zustandes her Lehranstalt ukÄleicht ett Ludere» Mat. DaS Lehrerpersonal der zweiklassigeu i»r^ Schule zu Apostag: , Adolf Spitzer. Säumet Haus.^ - Au» Palota (Ungarn) geht un» chre Abschrift zu, die sich aus eine Verleumdung bezieh^ die durch den B. CH. veröffentlicht, den Characterde» ehrenwerthen Herrn Rabbiners Singer anzutasteu wagt. Die Einzelheiten dieser Zuschrift würde» aber ebensosehr unfern Lesern unverständlich sei», wie sie sich überhaupt, da Verhältnisse privatester Ro^ye darstellend, nicht zur Veröffentlichung eigne». Dem Herrn Correspondenten mag eS darum genüge», hast der Character des Herrn R. S. von den ,Gelehrte» des B. CHwie diese sich selbst bescheidentlich z» nennen pflegen, gar nicht verunglimpft werden kau», und da die edelsten Männer in Israel in dem genannten Blatte wieder und wieder der »Meßiva* beschuldigt werden, so wird sich Herr R. S., wir sind dessen überzeugt, eines solchen Borwurf-, da er ihm vom B.-CH. entgegen geschleudert wich, Upr freuen. Lüw'S dereinstige Amtstätigkeit in ist ja zu bekannt als daß nicht Jeder wissen sollte^ wer der eigentliche Moßer ist. Pretzburg, im Adar. Herr Rabbiner Hillel Wetsch zu Margareten wurde «ach SzikSzo bei Miskoltz berufen. Derselbe findet dort einen schöne» Wirkungskreis; namentlich bedarf das Feld der. Erziehung und des Unterrichts der Jugend, da» , hi» jetzt ganz brach liegt, des Anbaues und der PMegk Holland. ' . LTörmorrd, den 24. März. Zu meiner großen Verwunderung!aich in der letzten Nro. Ihrer geehrten Zeitung die absurde» imd aus dem Mittelalter ensproffenen Worte dejetzt abgetretenen preußischen Minister» vo» Bethmanu- Hollweg. Wahrlich, ich hatte mir früher beim Lese» der Schriften dieses berühmten Juristen niemals vorßellen können, daß er jemals den Ulpianische» Satz 8UUM erÜHuo triduoro vergessen könnte. Diesen Morgen brachte man mir die Lava» OvrrteLzxroraLvo des 26. Februars, worin ich zu-