Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 14 (2.4.1862)
- Date
- 1862-04-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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108 1 Thlr.; zusammen 4 Thlr. Für den Bau der Armen- und Pilgerwohnungen: Von!M. A. Löw.nöerg 1 Thlr.; L. A. Löwenberg 1 Thlr.; MoseS Spanier 1 Thlr.; Frau Ättttwe E. Spanier 1 Thlr.; zusammen 4 Thlr. — Bei Gelegenheit der Vermählung deS Herrn Selig S. Schjragenheim aus Verden mit Fräulein Fanny Löwenberg von hier mit den Worten: ^'k-w n von Selig Schragenheim aus Verden 2 Thlr.; dessen Frau Gemahlin 2 Thlr.; dessen Frau Mutter 1 Thlr.; M. A. Löwenberg in WunStorf 1 Thlr.; L. A. Löwenberg 1 Thlr.; A. Löwenberg 2 Thlr.; E. A. Spanier in WunStorf 1 Thlr.; Frau Wittwe Löwenberg dahier 1 Thlr.; I. S. Schragenheim in Verden 2 Thlr.; Nathan Schragenheim 1 Thlr.; zusammen 14 Thlr. Zeitungsnachrichten und Correspondtnzen. Deutschlaad. ./'2 -.M-U .. ' Hasnover, dm 18. März. Auch in unserer Gemeinde regt sich wieder der n'u jetzt überall verspürte Trieb zum Verbessern unserer religiösen Zustände, namentlich zum Steuern der leider so vielfach eingeriffenen Unwissenheit auf religiösem Gebiete. Auf Anregung deS Herrn Landrabb. vr. Meyer versammeln sich fett einiger Zeit allwöchentlich zweimal Abends hiesige Gemeindemilglieder und junge Leute, um vereint der Beschäftigung mit dem Thorastudiu«obzuliegen; die Herren Vrs. Meyer, Frensdorf, Wiener, Kaiserliug halten an zwei Abenden in der Woche, und zwar Montag- und Donnerstag- Borträge über verschiedene Gegenstände. So haben Herr Landrabb. vr. M. über Maimonides Hilchoth Jeßode Thora, Herr Seminardtrektor vr. F. Mischnajoth mit Bartenüra, Herr Vr. A. über die Psalmen sehr schön und belehrend vorzutragen begonnen. Wir hoffen, daß audiesen Znsammen- Ulnsten ein Verein hervorgeht, der allabendlich auSdem Dorn der heiligen Thora zn schöpfen sich gestrebt. Möge da- Interesse daran ein nicht erlalterM sein, vielmehr immer lebhafter werde». — ' AnS Baden.. Die Gemeinde Pforzheim bereitet eine große Petition um gänzliche Gleichstellung der Juden vor; bereis sind 40V Unterschriften gesammelt. - / Karlsruhe, 20. März. Nudem Berichte de- Abg. Achenbach über da- Aufenthalts- und MederlaffungSgesetz ist ersichtlich, daß künftighin die gewerbliche Niederlassung weder von dem Ortsbürgerrecht, noch überhaupt von dem Bürgerrechte in irgend einer Gemeinde de- Landeabhängig gemacht ist; eS genügt zu dem Gewerbebetriebe ein sichere- Heimath-- recht. Um den Gemeindeverband nicht allzusehr zn lockern, wird darauf hingewiese», daß die Nothwendigkeit der Einfügung eine- Bindeglieder zwischen de» Gemeindeverband und das freie UeberfiedüuugSrechL sich Herausstellen könnte. Die- Bindeglied würde geschaffen werden können durch Erwerbung K>eS Heimathsrechtes in der NiederlassnngSgemeiude »ach Ablauf eines Aufenthaltevon bestimmter Dauern Die jüdischen Staatsbürger unterliegen dabei durchaus keinerAnSnahmSbestimmnng; d« Bericht weist die Befürchtungen zweier gegen diese Seite der Freizügigkeit gerichtete» Petitionen einfach zurück als auf Vorurtheilen beruhend und mit de» von der Kammer im Jahre 1860 ausgesprochene» Grundsätzen völlig im Widerspruch stehend. Karlsruhe, 22. März. Rach zweistündig« Unterbrechung wurde in der heutigen Sitzung »M serer zweiten Kammer die Debatte über da- Niederlassung-- und AuserrthattSgesetz Nachmittagmied« eröffnet. Z. 10, der die frühere AuSnahmSbestimmungen zum Nachtheil der JSraelite» aufhebt, wir» ohne Discusfion angenommen. Die Annahme d«A ganzen Gesetzes erfolgt mit Einstimmigkeit..' Pr - » - « » i Marggrabowa, am Purimfeste. BeimHerannahen de- Peßachfestefühle ich mich veranlaßt, auf einen Uebelstand anfmeäfam z» machen, der i» hiesiger Gegend vorherrscht. ES bedienen sich vÄa Glaubensgenossen des gewöhnliche« iro p» auch am Peßach, da jedoch mauchx Weine mit Spirit«- tzonh versetzt werden, so ist eL wohl nothwendigdcmms zn achten, daß man nur solche gebraucht, wäche abtz nov -»-o bezeichnet «erde». . - S. L'r^A (Die im Vorstehenden ausgesprochene» Bedenke»