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Der Israelit · 1862-02-19 · Heft 8 (19.2.1862) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 8 (19.2.1862)
Date
1862-02-19
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Zu diesen Betrachtungen gibt uns das vorliegende Werk Anlaß; Herr Japhet ist seit der Existenz der genannten Schule ein ebenso befähigter wie thätiger Lehrer an derselben, und die verschiedenartigen von ihm edirten Werke gereichen der Anstalt, an der er wirkt, nur zur Ehre. DaS uns vorliegende Buch, sucht die Methode des Unterrichts in der hebräischen Sprache zu vereinfachen und den Schüler direct an die Quellen hinanznsülnen; Vndcs außerordentlich verdienstvoll. Der Verfasser sagt uns im Vorworte, daß die in dem Buche beobachtete Methode das Ergebniß einer 26jährigen Erfahrung ist. Die Aufgaben, Vokabeln re. sind sammtlich der heiligen Schrift entnommen. — Das Buch ist keine Grammatik und soll kein solche sein; praktisch soll durch die darin enthaltenen Aufgaben die Formenlehre cir.geübt werden. Bcigegeben ist noch ein Vokabularium über das erste Buch Mosis; die darin verkommenden Vokabeln find nach den Redctheilen geordnet und find somit geeignet, das Kind beim Nachschlagen an die grammatische Eintheilung zu gewöhnen und so das Sprachbewußtem desselben zu fördern. — Auf die ... . Sonderbarkeit im Titel : „fürSchulen un d Gymnasien" haben wir bereits in der Nebcrschrift durch ein beigesetztes Fragezeichen aufmerksam gemacht. — Mu MAlrer Annrrrrnrä M§LrrroknurMr in Jerusalem. Meyer Sternberger in Ansbach 3fl. 3ykr. Durch S. Flamm, Rabbcdd. in Nenzenheim: gesammelt bei der Verlobung des David Wallfisch mit Caroline Hausmann in Dorn he im 7 fl.; abz. Porto 6 fl. 40 kr. Joseph Raphael Landauer in Hürben 15 fl.; dessen Sohn Nathan Joseph Landauer in Mainz 3 fl. 30 kr. Durch Lehrer L. Neumann in Imp sin gen: von ihm selbst 1 fl. 15 kr; L. Ehrlich daselbst 45 lr.; zusammen 2 fl. Durch Rabbiner I. H. Fischmann in K erstem et (Ungarn) gesammelt bei einem pn p'iv bei Lasar Hofmann daselbst 23 fl. 60 kr. ö. W.; abz. Porto 23 fl. 40 krö. W. Durch Joseph Heidingsselder in Marktbreit: Nika Astruk aus ihrer Sparbüchse 15 kr.; Rosalia Astruk dßgl. 6 kr.; Mathilde Kirzinger dßgl. 15 kr.; Gustav Astruk dßgl. 6 kr.; Rosette Astruk dßgl. 6 kr; Siegmmid Schwab dßgl. 6 kr.; Karl Schwab dßgl. 6 kr^ zusammen 1 fl.' abz. Porto 54 kr. ZtililngsiKichrichtcn und CorrespoudtNM Deutschland. Dom badifcber» Mittelrhein, 6. Febr. Die Commission zur Prüfung des EmancipationSgesetzeS wird um vier Mitglieder verstärkt werden. Eist vielleicht von Interesse, zu vernehmen, daß die schon in der Commission besindlichcn fünf Mitglieder sammtlich für das Gesetz sich erklärt haben sollen. Es gibt dieser Umstand einen ziemlich sichern Maßstab für das künftige Verhalten der Kammer— Preußen. Berlin, 9. Febr. IN voriger Woche wurde der Tag der silbernen Hochzeit des Herrn vr. Sachs in hiesiger Gemeinde herrlich begangen. Obgleich ein Fest rein privater Natur, das eigentlich in den engen Kreis der Familie gehört, beschloß dennoch ein bedeutender Theil der Gemeinde es zu einem öffentlichen zu machen. Schon am Tage vor der öffentlichen Feier, am Sabbath (nn-m 's) war das HauS mit Gratulanten gefüllt, um dem werthen Prediger ihre tiefgefühlten Wünsche darzubringen. Wie weit die Verehrung für den Herrn Vr. Sachs in hiesige» Kreisen sich erstreckt, beweisen die zahlreichen Adressen und Geschenke, die demselben überreicht wurden. Unter den vielen Geschenken nenneich einen zierlich gearbeiteten Silberschmuck für eine Thorarolle, bestehend an- Glöckchen, Blech und Zeiger. Ferner einen prachtvoll gestickten Teppich, an dem 15 der vornehmsten Damen gearbeitet haben, der so viele Felder enthält, wie viele Damen daran thätig waren. Am Sonntag darauf war die öffentliche Feier, die durch ein Gastmahl, an dem 350 Personen Theil nahmen, begangen wurde. Dem Gastmahl gingen Darstellungen lebender Bilder voraus, in welchen die Leoensgeschichte des Herrn vr. Sachs gezeichnet war. Bei Tische brachten Herr vr. Veit und Professor Lazarus Toaste auf das Wohl des Jubelpaares ans, die Herr vr Sachs in einer längeren Anrede beantwortete. Wir freuen uns, diese Mittheilung machen z» können, indem dieses Fest uns ein Zeugniß gibt, wie Wahrheit überall geehrt wird, wie nur die Wahrheit

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