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Der Israelit · 1862-01-15 · Heft 3 (15.1.1862) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 3 (15.1.1862)
Date
1862-01-15
Page
– (sequence 5)
Language
German
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21 groß 1 fl. 12 kr.; Philipp Theilheimer 2 fl.; 7 Leopold Lang 48 kr.; Gitel Lang 1 ff. 22 kr.; A Trcinle Stettauer 1 fl.; ein Ungenannter 24 kr.; ' Marx David 24 kr.; Joseph Bieringer 15 kr.; 1 Abraham Naumburg 48 kr.; Lehrer Sichel 1 fl.; Wenig aber herzlich! 17) kr. Summa 65 fl. 1 kr. Hiezu aus der Cultuskasse 25 fl.; aus dem Frauenverein O'V) n->2.-i 8 fl. 6 kr.; aus dem Wohlthä- : tigkeitsverein 7 fl. Sohin beträgt die . hiesige Sendung 105 fl. 7 kr. Durch Herrn Radf biner Srutsch ist von der Gemeinde Weimarsf hei m eingegangen von Isaak Oberndorfer 2 fl.; -Moses Neinemund 2 fl. 42 kr.; Amson Neuburger 1 fl.; Moses Neumark 30 kr.; zusammen Ri; fl. 12 kr. Bon der Gemeinde Pappenheim ist R ferner eingegangen 52 fl. 9 kr. Zusammenstellung ^Mon der Gemeinde Treuchtlingen 105 fl. 7 kr. „ „ „ Weimarsheim 6 fl. 12 kr. „ „ „ Pappenheim 52 fl. 0 kr. Hauptsümme 163 fl. 26 kr. eingesandt 163 fl. 30 kr.; abz. Porto 162 fl. 54 kr. Durch Distr. Rabbiner Wormser in Gers seid-. Von dem Frauenverein in Schmalnau: Frau Sara Tannenwald 1 fl.; Nanni Tannenwald 1 fl.; KaroUne Heß 6 kr.; Rebekka Oppenheimer 30 kr.; Betti Rosenstrauch 15 kr.; Sara Kupfer 36 kr.; Feilchen Oppenheimer 1 fl.; Mathilde : Tannensvald Ist.; Babette Tannenwald 12kr. 9 von den Schulkindern Sara Tannenwald 6 kr.; Jakob Rupfer 6 kr.; Aron Rosenstrauch 3 kr.; 7Lob Tannenwald 6 kr.: zusammen 6 fl.; abz. 7 Porto 5 fl. 40 kr. Durch Joseph Heidungsfel der in Marklbreit: Hirsch Herrmann in . Obernbrut Ifl.; Rosa Herr mann daselbst 30 kr.» zusammen 1 fl 30 kr.; abz. Porto 1 fl. 24 kr. Zeitungsnachrichten und Corcespondenzen. Deutschland. AuS Baden, 1. Jan. In voriger Nummer wird in einem Artikel aus Baden gesagt: „der sonst fy gefeierte Abgeordnete Kuenzer habe in der basischen Kammer sich geäußert: er wolle lieber die Cholera als die Jud r emancipation nach Hause bringen." Allerdings ist dieser sehr unpassende Ausdruck bei jenen Verhandlungen von Seite eines Abgeordnete» gefallen, aber nicht von Seite KuenzerS, welcher immer einer der energischsten Vorkämpfer für Emancipation der Juden war. Nürnberg. Unlängst fand hier eine Versammlung der hier ansässigen Israeliten (115 Familien) statt, die jedoch nur von circa 40 Theilnehmern besucht war. Es handelte sich um die durch das Gesetz vorgeschriebene Gründung einer KultuSgemeinde, dann um den Bau einer Synagoge und Schule und um die Erwerbung eines Gottesackers» Trotzdem in der Versammlung die beschlußfähige« 2 nicht vertreten waren, erklärten sich die Anwesenden doch für beschlußfähig und bestimmten, daß die zum Zwecke nöthigen Geldmittel durch Aktien-Ausgabe, durch die Einnahme ans der Synagoge (Bermiethung der Plätze rc.) und durch Gemeindeumlage aufgebracht werden sollen. Es kann nicht in Abrede gestellt werden, daß gar Viele der hier ansässigen Israeliten das Brdürfuiß einer eigenen Schule, auch sogar das einer Synagoge leider nicht fühlen, «nb daß sie sich bei der Benützung der vorhandenen Unterrichtsanstalten vollkommen beruhigen. Lübeck, im Januar. Travemünde, em Städtchen zum hiesigen Freistaate gehörig, dadurch seine Seebäder einige Berühmtheit erlangt hat, enk behrt zwar von jeher der jüdischen Einwohner; während der Badesaison aber finden sich israelitische Kaufleute ans der Rachbarschast und isr. Badegäste auverschiedenen Ländern daselbst ein. Noch nie warb das Zusammentreffen von Israeliten dort bemerklich. Dies n Sommer veranlagte der vierwöchentliche Besuch des Herrn I)r S Cohn Laudesrabbiner von Mekl. Schwerin, mit seiner Familie die hiesige Cultusverrvaltung, zu Ehren des geschätzten Gasteeine nach dem Badeorte unter Wahrung eines hiesige» Gemeiudeglieds zu senden, welches sich auch die Veranstaltung eines regelmäßigen pn an jedem Sabbate angelegen sein ließ. Für Beköstigung in streng religiöser Weise ward schon seit mehreren Jahren durch eine Moisliuger Familie Sorge getragen. Diese- Jabr fehlte selbst .i-.i rn>r« nicht. Je mehr isr. Gäste in den folgenden Jahren daselbst Erholung und Kräftigung suchen werden, desto umfänglir^er

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