Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 3 (15.1.1862)
- Date
- 1862-01-15
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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(.-.^-2). welchen haßt der Ewige dein Gott 's dp >.1X1 .-^.7 'V7P "2'I .12,.IX .15>'.1L7 p>-. "7x wiewohl ein solcher Denkstein Gott angenehm war zu den Zeiten der Väter, so hatte er doch aufgehört, Gott angenehm zu sein, weil unterdeß andere Völker einen solchen zu ihren Culten verwendet batten. Möge man uns nicht einwenden, daß sich jene Vorschriften nur auf das Heidenthum erstrecken; wir sind sicherlich weit entfernt davon, die Religion unserer christlichen Mitbürger auch nur im Entferntesten mit dem Götzendienste der Heiden zu vergleichen, aber das müssen wir als unsere innerste Ueberzeugung aussprechen, daß die Nachahmung eines jeden ftemden Culus, mag er beschaffen ^ein, wie er wolle, dem Juden streng verboten ist^ Wir haben demnach an der Hand der Quellen unsrer h Religion nachgemiesen: 1) Daß es überhaupt unzulässig ist, Instrumentalmusik in die Synagoge einzuführen; 2) Daß es noch besonders verboten ist, sich in der. Synagoge einer Orgel zu bedienen; 3) Daß es dem Juden an Sabbat- und Feiertagen untersagt ist, zu musiciren; 4) Daß es auch nicht gestattet ist, sich eines Mchtjudcn beim Musiciren zur Begleitung des Gottesdienstes zu bedienen. Es steht daher fest, daß die Einführung der Orgel in die jüdischen Gotteshäuser eine Entweihung derselben sein würde, und daß sie in Folge dessen, den Namen jüdischer Gotteshäuser nicht mebr verdienten. Wir finden es daher vollkommen gerechtfertigt, wenn ein gesetzestreuer Jude, die Stätte der Entweihung jüdischer Sitte und jüdischer Gesetze zu betreten Anstand nimmt. Wir halten es daher auch für Pflicht eines gesetzestreuen Rabbinen lieber sein Amt aufzugeben, als die Einführung solcher gesetzeswidriger Einrichtungen zu gestatten. Die Zeiten sind ernst und die religiösen Kämpfe im Schooße der meisten Genieinden treffen in der Regel den Rabbiner am schwersten; aber der vertrauensvolle, gottergebene Mann weiß, was seine Pflicht ist, und er schaut getrost zu Dem empor, der den jungen Raben gibt, wonach sie rufen, und der auch ihn nicht verlassen wird. Möge es uns gelungen sein, durch obige Darstellung so manchen Unerfahrenen aufgeklärt, so manchen Schwankenden und Wankend gekräftigt zu haben, damit der jüdischen Synagoge ihr Charakter und ihre Heiligkeit bleibe. Die Modewuth, die sich augenblicklich auf die Einführung der Orgel in die Synagoge geworfen hat, wird vorüber gehen, wie sie gekommen; aber das Wort nuferes GottrS bleibt ewiglich. ZÄv MLMer Annrrrunä Dilgerwoknurrze» in Irruplem. Durch Rabbiner vr. Lob in JchenHansen: Samuel Koschiand 1 fl. 36 kr.; Selig«. Koschland t fl. 34 kr.; Lazarus Koschland 3 fl.; Ungenannter 10 st.; bei einer .i>2 rvi2 gesammelt 2sL; Ungenannter 1 fl. 50 kr.; zusammen 20 fl. Durch Dav. Gnggenheimer zu Lengna«: Abr. Ries daselbst 25 FrcS. --- 11 fl. 40 kr. Durch A. Simon in Chodziesen: Von einigen Mitglieder» der p".i bei einer Zusammenkunft 22Sbgr; aus der Kasse derselben 2 Thlr. 6 Pf.; zusammen 2 Thkr.' 22z Sbgr. — 4 fl. 49 kr.; abz. Porto 4 fl. 19 kr. Durch Distrikts Rabbiner Skutsch (in Folge eiueS Vortrags) und Eultusvorstand Lang aus Treuchjtlingen: llabbiner Scu.tsch 1 fl. 12 kr.; Lazarus Lang 5 fl. 24 kr.; Jakob Stlettauer 1 fl. 45 kr.; eine Ungenannte 1 fl.; Abraham Weiman» 30 kr.; Mendel Klei» 1 fl.; Joseph Lang 1 fl. David Weimann 5 fl. 24 kr.; Joseph Stella«e» 1 fl.; Schmay Theilheimer 2 fl. 42 kr.; Lemlei» Behr Lang 24 kr.; David Stettauer 30 kr.; MoseS Hirschmann 36 kr.; Salomon Weiman» t fl. 45 kr.; Lob Marx Lang 2 fl. 42 kr; Abrah. Lang -wn. 1 fl. 45 kr.; Marx Bieringer 1 fi.; Heinrich Hermann 2 fl. 42 kr.; Abraham Bürger 2 fl.; Jesaijah Bürger 30 kc.; Judas Oestreicher 24 kr.; Ulrich Oestreicher 2 fl. 42 kr.; Benjamin Bieringer 15 kr.; Joseph Gut mann 24 k»; Abraham Lang^uv. 2 fl.; Joseph Weiß«an» i 2 fl. 42 kr.; Leopold Stettauer 2 fi. 42 kr.» j Simon Lang 4 fl.; Benjamiu Weimauu 15 kr.; I Ignatz Leitner 2 fl.; Isaak Weiman« IS krch! Heinrich Weiman» 1 fl.; Samnel LSb Hirschmaun 1 fl.; Levi S1ettan.er Ist.; Marx Gern-