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Der Israelit · 1862-01-08 · Heft 2 (8.1.1862) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 2 (8.1.1862)
Date
1862-01-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
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14 6u tmann, Lchrer zu Aidhausen bei Hosheim; Ein Ungenannter 1 fl. 45 kr.; Selig Stern 1 fl.; M. Ackermann 2 fl.j; I. M. Kohu 1 fl.; Wal ter 30 kr.; B. Frankenberger 12 kr.; Lob Stern 1 fl.; N. Kuhn 1 fl; I. Kuhn 1 fl Lippen Kuhn 1 fl.; Lazerus Kuhn 30 kr.; Aron Stern 1 fl. ^45 kr.; Jofiph Kleinhüuser 1 fl.; zusammen 13 fl. 42 kr., abz. Porto 13 fl. 30 kr. Durch A. K. Baer zu Neckarbischofsheim gesammelt bei der .^-2 bei Adolph Hahn in Der wangen: Adolph Hahn .^'-2 von Berrvangen 1 fl. 10 kr.; Herz Hahn daselbst 1 fl.; Joseph Neis daselbst 1 fl.; Kaufmann Hahn daselbst 30 kr.; Samuel Voll weiler daselbst 30 kr.; Abraham Hahn «an. daselbst 30 kr., Abraham Kaufmann Hahn daselbst 30 kr.; Nathan Neis daselbst 24 kr.; B. Kahn^, Lehrer daselbst 16 kr.; Nathan Nahm von Grünstadt 1 st.; Levi StrauS von Massenbachhausen 1 ft.; Aren Herzberger von Breiten 48 kr.; Aron Kaufmann Baer von Bischofs heim 1 fl. 5 kr.; zusammen 9 fl. 45 kr.; abz. Porto 9 fl. 29. Frau Sam. Marx in Mosbach-Biebrich 4 fl, Bei einem Festessen von mehreren Ungenannten 2 fl. 104 kr. S. GunderL. heim in Nimpach bei Würzburg; 10 fl.; abz. Porto 9 fl. 50 kr. Zeitungsnachrichten und Correspondeuzcn. Deutschland. Vom badischen Nhcme, 29. Dec. Trotz der großen und erfreulichen Einheit der staatlichen Anschauungen, welche unter der weitaus größeren Mehrzahl der Mitglieder unserer zweiten Ständekammer herrscht, wird doch bei der Discussion über die Verleihung des vollen Bürgerrechtes au die Juden eine Verschiedenheit der Ansichten scharf sich entgegentreten. Fehlt es auch nicht an vollwichtigen Gründen, die Juden völlig zu emancipiren, so haben diese Gründe doch bei den niederen und niedersten Ständen des Volkes bis jetzt noch! keine rechte Geltung erhalten. In sehr vielen Ortschaften und Städten des ganzen Großhcrzogthums, ja sogar in größeren Bezirken im Oberlande (wir verstehen darunter .den oberhalb Freiburg gelegenen Landestheil) dursten dis jetzt die Juden nur sich ansässig machen, wenn die Gemeinden selbst dieses gestatteten. Für die Erhalts dieses Rechtes erklären sich jetzt dir Gemeinden und Bezirke auf das Bestimmteste, und sie zu zwingen, ohne ihre Zustimmung, Juden in ihrer Gemeinde aufznnehmen, würden sie für eine Antastung ihres uralten Rechtes ansehen. Dabei erinnern sie noch immer daran, wie, als vor Jahren in der Kammer die Emancipation der Juden verhandelt wurde, Einer ihrer gefeiertsten Abgeordneten, Kuenzer, erklärte, er wolle lieber die Cholera als die Juden-Eirrancipation nach Hause bringen. (Entsetzlich!) (F. 3) Schlei;, 22. Dec. Im Fürstenthum Neuß j. L. ist bei den letzthin stattgesundenen GemeinderathSwahlcn zum ersten Mal ein Jude (in Hirschberg) gewühlt werden. Derselbe ist überhaupt der einzige Amtsangehörige seines Glaubens im ganzen Fürstenthum. (D. A. Z.) - l Hannover, den 31. Dec. Morgen am 1. Januar findet das Stiftungsfest des hundertjährigen Bestehens des hiesigen isr. WohlthätigkeitSvercins statt. Die erste Hälfte des TdgeS wird fastend "^bracht und ist dem Besuche der Friedhöfe gewidmet. Für die zweite Hälfte werden große Festlichkeiten vorbereitet. > Preuße«. Königsberg, den 17. Dez. Alle Welt beschäftigt jetzt das Resultat der Wahle» für daneue Abgeordnetenhaus in Berlin, von denen auch die endgültige Entscheidung der vollen Emancipation der Juden in Preußen, welche uns unsere Verfassung längst schon garantirr, abhängig ist. Daß die Wahlen entschieden liberal ausgefallen sind, haben die Zeitungen bereits gemeldet. Was Sie aber noch nicht wissen werden, ist, daß Königsberg vielleicht drci Israeliten diesmal in die Kammer senden wird, während Berlin kaum Einen durckzubringe» vermag. Herr Dr. meö. Kosch ist bereits mit großer Majorität hier gegen Präsident Simson (einen Neophyten) gewählt, und bei den Nachwahlen dürste» noch die Herren vr. meck.Johann Jacoby*) und Stadtrath rtzck Net" Revatt. Ist unterdeß' von der (Kandidatur zu»

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