Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 51 (18.12.1861)
- Date
- 1861-12-18
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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T4D mit, was er sah, daß Andere damit gethan.^ Daher muß das Kind schon früh wieder und wieder gegen diese schädlichen Einflüsse gekräsligt werden. Der Art und Weise - der Kräftigung gelte unsere heutige Bej IrachtwrgL '' . -! Jvr Wochenabschntttt des nächsten Sabbats wird j uns von der Kindheit des Vorzüglichsten unter den Sterblichen, erzählt. Moscheh wird geboren, das Haus seines VaterS füllt sich mit Licht, und seine junge Schwester Mirjam prophezeit ihm eine erhabene Zukunst; aber die Erfüllung der Prophezeiung scheint unmöglich geworden, da nach dem grausamen Befehl Pharaos dem Leben des Kraken früh ein Ende gernacht werden soll. Bangend steht die Schwester am Ufer, um zu erfahren, was aus ihrer Prophezeiung werden wird (II. B. M. C. U. v. 4) 2ur.cn rv.-.vp' nv np-rv inner. An diesen Ausspruch der heiligen Schrift lehnen unsere Weisen Bemerkungen, die uns auf die Erziehung, auf die jüdische Erziehung hinzudenten scheinen (Sota. 11. a.) ->"« 'N21 ,22nrn OV dp ibw n: '-.O2 PNU' r« 'NN« nv2nd N-O« 'N2-, ,1NN«. 2L'NN 'n «2N '2 . 'd N«N2 P1N2V 'NN2-, PMNO. 'wn ,NVP'. 1OPV drrw 'n NO 'wn ,NO. 'n nrpn .Q^lv '-I «-»PN 'N2-. ,rb . 1LSO N'2 '1nmp' Wir stehen hier an der Schwelle der Zukunft des größten Mannes; wie vorzüglich muß,die Erziehung gewesen sein, die'ihm zu Theil geworden! Wir finden in dem angeführten Ausspruche der Wellen die Grundlage der Erziehung, das Ziel und den Erfolg derselben ausgesprochen. .'-.N 2L'N'1 «2'1 'tWN ,2LNN) Die Grundlage der Erziehung muß der Gedanke an Gott sein; Gott steht dem Kinde gegenüber vpNvpvv «-Pi. Gott rufe ihm zu, wiederholt ruch wiederholt, das Kind vernehme Gottesstimme der jeder Gelegenheit. Dir Erziehung beginne nicht mit dem schulpflichtigen Atter, sondern viel, viel früher. Das jud. Ncligionsgesetz sorgt M das Kind schon vor seiner Geburt, sorgt für dasselbe durch die gebotene, sittliche Reinheit dLrLchensweise derEltern, *) Lnmnk.; Mr Hain» dkr L«eart Jalküt KrrjtniLM, tl« jüh dr rwßn» Q*1Lv ß»det, vortzezozr»^ ' ' durch die verschiedknen Ehegefttze; durch das Cprise» gesctz rc. Bald nach der Geburt, schon am^.achten Tage, wird dcrl Knabe ausgenommen in den. Abw hamsbnnd, und zugleich mit dem erwachenden Verstände drö KindtS tritt die Pflicht der Eltern eih eS allmählich, seinen Fähigkeiten gemäß, an die Erfüllung gottgebotencr Pflichten zu gewöhnen. Sobald das Kind zu reden vermag, sei der erste Inhalt dieser Neben, der ihm von seinen Erziehern gegeben wird, geschöpft aus dem Borne der heiligen GotteSlehre. Bei zunehmender Neise des Verstandes «< wacht in dem Kinde der Trieb nach der Begründung alles dessen, was ihm vorkömmt, zu forschen; bei begabten Kindern etwa im vierten Lebensjahr, Dar ist die Zeit, in der das Kind nicht aufhört nach dem „warum" zu fragen. Gewöhnlich wird dieses unablässige Fragen den Eltern und Erziehern lästig, sie schneiden dasselbe entweder mit ab.Ischmacktcn Antworten ab oder verbieten gar das ewige Fragen- Wie rhöricht ist ein solches Verfahren, wie unvert antwortlich! Das Kind muß dadurch verdummentgewöhnt sich am Ende, den Wissens-Trieb zu unterdrücken und selbst die fremdartigsten Erscheinungen unbeachtet an sich vorüberziehen zu lassen. Der sorgfältige Erzieher dagegen ergreift begierig die Gelegenheit, das Kind zu belehren; und welch schöne Gelegenheit ist doch da geboten, auf den Schöpfer hinzuweisen; muß doch zuletzt jedes „rveßhalb" und „warum" zu der letzten und ersten Ursache alles «seienden zmückführen! In derselben Periode beginnt das Kind an Erzählungen Lust und Freude zu finden; man achte rnicht gering, welcher Art diese Erzählungen seien, die da bestimmt sind, das kindliche Gemütß zu erquicken; sie sind manchmal von dem größten Einflüsse aus die künftige Gemüths- und GeisteSrichtung des Menschen. Schon der griechische Philosoph Plats beklagt sich darüber, daß den Kindern feines Volkedie ihnen früh erzählten Geschichten aus der griechischen Mythologie zur Entsittlichung und zur Verderbniß gereichen, Erzählungen, in denen die Helden (die griechischen Götter) nicht als Muster von Tugend und Sittlichkeit dargestellt werden, sondern in denen Gewalt, Raub, Mord und Ehebruch als das Leben jener griechischen Vorbilder erfüllendberichtet wird. Plato gibt den Nach,:Erzählungen für die Kind«?