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Der Israelit · 1861-11-27 · Heft 48 (27.11.1861) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 48 (27.11.1861)
Date
1861-11-27
Page
– (sequence 9)
Language
German
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gerade wollen';'ist Klugherk'mtt Vernunft nübWahrheik identisch; so kann es unmöglich eine Pflicht geben,Äderen Prinzip eben die Macht über unser uünnttelbares'Äohlbehagm rr. ist. Deh'agt unsetwas nicht';- nun sö''Ärd' eben — der Jude verbrannt; collidirt die große Frage AeS froheren Lebensgenusses" mit der kleinen des ' gcoffenbarten Gesetzes'^ HÜst'NichtS;' der Jude ÄM verbrannt. ' -."^.5r ..o ^'(Fortsetzung'folgt.) '' ' r uru, inuc--:/r oun ' ^-ro ö.n n/nä .^5-:. — '.'LU m« /-7 7 GMoLor-isrlHMtnM^' Spenden zur Herstellung und Verbreitung wohlfeiler hebräischer und Hebräisch-deutscher Bibeln : Isidor Wolssing in WÜrzburg I st. 3 kr.; abz. Porto 55 kr. Moses Schreiber ln Preßbürg unter dem' Motto: ' „Viele Bäche machen einen Strom," t fl.' ö. W. Durch' Rabbiner I. E. L ö w y - C H iZkie l: der THÄnMd-Thora-Verein zu Beuthen 10 Thaler — 17 fl. 30 kr.; ein 'Ungenannter 2 st. 30 kr. Gesammtsumme 7072 ff. 1.7 kr. /.Li «. r:L r/L-:..'«' .r: ' - ' da --!/6 ri'-." cho.'k .'."nch- ",L' 7,7 Zsu juäWer Wineü- ' vnä MgrrWMunüLN u:. u. 7y:.'- in IrzuMem. ).«/ , .N'.-/. ' Durch D.' Wetß in Landau: gesammelt zu Dahn bei der Hochzeit von Benjamin Bulkmann von Erlenba ch^ und Jcannelte Kling von HerschnU'Uor : Li»',' :r:-« . r:.^ vr.7 .: «7. Ausstellung^'beschick^' äerd^n? . Uniet' den' brelßig Finnen pnden wir sechs'jüdisches also . det'Gefammlzahl.!öa man me hiesige jüdische Änwohner-- schas! auf ^/ir der Gesammtbevölferung angibt^so kst obigeS Zahlenvcrhältniß für den industriellen Fleiß der Mainzer Israeliten sehr rühmlich, -v'- ^' ,s'/!?U7.' ' 2 -N'-.'! i , j . » -> s,7 , ... r ^r-.'ruL-t u. '.'.-Ir.-:- ^-s.' uil. Deutschlands! ' »L^( j.. . nr.7 .7: 7jf/:'.: j ' ,r 'Mainz/den 20. Novembers 'Ein chleflgeS' Ä-' kalhlatt zählt"di? hiesigen Industriellen auf, welche die jm Jahre 62 stattfindende Londoner Jndustrieeilage z« Mro. ^' Kassel. Der Hemmschuh für alles Edle'ist. wie - allenthalben,'^auch in unserer' Gemeinde' de^ religiöse Jnd'isferentiSmüs. 'Man verzeihe uns, daß wir dies oft gesungene Klagelied den Leserk Ihres Blattes auf's Neue austischen, — allein 'der Mensch wird ein ältes Uebel am Ende'sd gewohnt; daß er zuletzt meint; es müsse einmal so sein/ und er steht das Uebel selbst nicht mehr. Darum halten wir es für unsere Pflicht, so länge der Schaden da ist, ihn bei seinem rechten Namen zu nennen — nur wenn die Krankheit richtig erkannt ist, kaNii sie auch richtig behandelt werden/ Aber' der Arzt, dem diese Behandlung übertragen ist, unser sonst so würdiger Rabbiner, scheint diese'Krankheit nicht zu verstehen. So schließen wir wenigstens äns einer Tischrede, welche Herr Adler äm'jüngsten Stiftung^ tage unserer gebalten.'- Jn dieser kürzen'/abK schönen Rede sprach Herr Adler seine besondere Befriedigung aus, daß er in cinÄ-Gemeinde lebö und wirke/ welche sich durch Einigkeit auSzeichnt^ wo noch,'trotz divergirender Ansichten!,'' keittie Spaltung auflommeü konnte, Me in'andern Ge^ meinden. - Wir kaffen es hier dähingestellt sem^' ob eine'religiöse Spattüng, wo sie äuch besteht, wirklich ein Unglück sei. Aber dä» können wir fest und'sicher behaupten, daß das, was Herr Rabbiner Ndler älS KaffelS Stolz und Ruhm hinstellt, gerade ' fein schlimmstes Gebrechen ist. ' Herr Adler möge verständige und aufrichtige Männer unserer Gemeinde fragen? ob diese" gerühmte Friedens -Omelle wirklich in der unter uns Herrschenden, patriarchalischen tFamilieneintracht zu suchen sei, oder ob 'sie nicht in der Thai ihren' wahrchr Grund in 'der GleichgiltigkeitHäch' mit'ber^ wir Alles betrachten und behandeln, was' auf Religion und Jüdenihum Vezüg hat? Darun^ lassen wir uns nicht irre machen, durch eines Friedh os.r . Kleben/ wir' hüben Alle den "Himernfame^ Feind' wohl' erkannt, aber es ist nur die Kage,. ob wir ihn bökÄnpfen-wollend ' '' ' '' ' N'-d' L8 d«s Zsra-lit).

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