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Der Israelit · 1861-11-13 · Heft 46 (13.11.1861) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 46 (13.11.1861)
Date
1861-11-13
Page
– (sequence 5)
Language
German
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schiebeMn!Zarön As/GläÄe^ «ojM.7^M<^'rvollK^zae Üeine' iü Paragraphen'! geopdnete/Religwnsbü4er, Überhaupt ggr ^eme AuS-, i wM/des'biblisch, Stoffes; sondern' verlangen,. daß /. daS Klnb nach' wie vor ausschÜeßlrch dk den Brüsten' der "N7»D groMezötzM werde, daß der '.Knabe an dem Urtexte, das'Mädchen an guten ^ebersätzungen desselben zur Religion erzögen werde.Diesen gegenüber, ihneii diametral entgegengesetzt befinden sich ditjenlgkU, welche das Ideal eines Neligionsbüches in der größtmöglichsten Allgemeinheit des Inhaltes finden/ den^n dasjenige daS beste, welches so/wenig wie irgend möglich' specifisch Misch ist, desto mehr aber Axionie deS allgemeinen Menschengeistes enthalt, denen ebenso gut der Christ, wie der Mohamedaner zustimmen könne. Man wird nun leicht zu dem Glauben geführt, daß daS letztere Princip nothwendig zu dieser äußersten Consequenz führen müsse, daß dieses Beschneiden und Verkürzen des religiösen Inhaltes, eine notwendige Consequenz der letzteren Richtung fei. Es ist jedoch keineswegs an dem so. Ordnung deS THema's nach einer systematischen Form involvirt durchaus nicht ein Vermindern desselben. Hat man ja genau genommen im Allgemeinen wenigstens schon außerordentlich früh angefangen/den biblischen und den traditonellen Stoff sachlich zu ord- ' 2) Herr Leopold Brever in Wken glaubt zwar lade» Vorworte zur 3. Auflage!. seines .-,-,,5, ^daß dieser Staad» punkt kaum einer Widerlegung bedürfe, indem die Argumente nicht fULHaUig, und weit stärker auf die Angreifer zurückfallrru* Ich weiß min nickt, an welche Argumrnte Herr Breuer gerade damals gedacht bat; wohl aber weiß ick, daß auf diesem Standpunkte sehr bedeutendes Gewicht dararrf gelegt wird, daß haS- Lind; wen» durch die 7,-^7, nnd nur dstrch die N"ilN erzogen, yit uv» mitte'.barrm TotteStrank genährt werde, in den Krüglonsbüchern der herrschenden Form aber doch immer nur mit subjektiver AuSe Wahl deS TerfaffejS, »ach dessen Beurthriküng de- Wesentlichen und UvwesenMchep , in t^er - Religion; ' :aß, wir die Wahrung ührt, wer das Glück gebabt mlt Liebe zu ^Vn und g'efHhrt^u werdet stich so j Ziemllck sein Religlonsbuch! Min machst», kan»;' »ver aber ln einem Reltgloas system dech Lehrbuchesei» Quellenstudium bat, nicht die Spur von Dingen haben kann, die der Religicnslehrer nicht der Mühe Werth gesunden hat, ihm smitzutheUeiu/Uns will brdünken, daß schon durch dies« beiden auS vielen avdem herausgehobenen Argumenten,, diese Ansicht über religiöse Erziehung^ krineSwegeS dazu anzethan ist, so vor» rebm abgetbaa zu werden, neu, wö^ön. für W ^2^' bie^MHn^' sÄ daS älteste '.KuHnA istdih'/mm zwär^MartnMHl und» Noch Mhr dle'fich dieselbe'anschfiefienbe^iL^ sich keineswegs auf den vorliegenden Stoff beschrankt'^/ im / Äanzen jedoch nach einer 'strefigsystematischefi^ Ordnung angelegt ist. '^ür die' ^uH''haben mit/ zniar außer 'höchstens den Sprüchen der Pater (dereü" systematisches / Connex bekanntlich' .sehr schwer' aüzugeben ist) kein „System^ so hohen Alters; allein.eS gibt doch schon, seit' sast/tauferld^ahrenReligionSbücher der bedeutendsten Ethiker' .wie z/. Ä./ daS/ Hacmunoth Wehadeöth des Saabja, Bechaz^^' Chöboth Halebaboth, ,Bedraschi*S Mibchar Hapninyn. / und Bechinoth Olam rc.; für den. talnmdl^chen Stoff Abuhad's Menorath Hamaor; m strengerer Form Maamar Haskel n.s. w., Allediese/ReligionSbüchcr"/ wurden von' jeher von Allen,' denen sie überhaupt zugänglich waren, mit großer Begeisteriing nnd Hetzenserquicknng gelesen; was ich hier deshalb bemerke; um gelegentlich einer schön öfters wiederholten, aber wie alle übrigen ganz auS der Luft gegriffenen/ Behauptung der Reformer zu/begegnen, , als seien die sogenannten/ Orthodoxen. oder Hyperörthodoxen gegen jeden syst'ematischen.Religionsunterricht/ Dir Erfahning, daß ^dre. Hyperorthodoxen und gerade diese zu allen Zeiten sich an obigen. systematischen „Religionsbüchern^. gelabt,Merlegt' FbigeS Gerede von selbst^) / Der Grund /aber,,, daß H viele perorthodoxe^ ein'gewiffes Borurtheil gegen moderne Religionsbücher .haben, - liegt keineswegs in ihrer Form, sondern vorzugsweise, ja ausschließlich in ihrem Inhalte: weshalb /tzemand sehr wohl recht gebildet. Za'.gelehrt, sein,kann, und böchZle. AntLpachjen jenfl r-.!<' js-.rs /'ü, ^77/ . . 3) Wir sagten abstchMch „fürunS-; denn di, Sltrstsfl filossatorea haben. schoir die sehr. begründete. VrrmuthuvH ausger sprocke»;!d,ß schon vor! sedeafallS/'ernlge ^,7^0 e^iftirteN; vielleicht sogar eine Nrdactien derselben. Vergleicht d,Di WNVd^'N'-v''?!'p*3 ÄM 4) M« Behauptung,-daß die deutsche Sprache der Stein des AnstoßeS sei,, zeigt sich , dadurch als ,lsicherljch, ^daß ja auch i" frühererZeit, von fflha, denen.das hebräische resp. -jL!r!r^difchr Idiom d«S hebräischen Werkeunzugänglich, war, mit demsrjhfl Behagen, ja mit/derselben Pietät das ,aU-rutfHr CH gelesen wurde,, welche Spr-chwels« aber damals jhr dl« drutscht gehalten wurdet

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