Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 45 (6.11.1861)
- Date
- 1861-11-06
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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I 5L5 Chasidim, wie sie unsere Weisen gezeichnet, bei jedem Bahn der Ewigkeit könnte man znrustn: „Gott hat Worte und bei jeder That auf ein System ertapangemerkt ihren Weg (der Weisheit). Cr weiß ihren pen; mag nicht an solch großartigen Naturen, an Ort" (Hinb. 99, 23); und: „Erwachte für den Geist solch heilig reinen Seelen psygologisch herumstümpern. (s. Midrasch z. St.) Gewicht, bereitete Wasser nach — Dürste ich cS z. B. wagen zwischen zwei groß- Maaß, als Er dem Regen, dem Blitze des Donners artigen, jüdischen Charakteren wie — eben beispielseinen Weg schuf (idi<! 25) Gott gab auch dem Proweise N. Elijah Wilna Gaon und N. Hirsch Lehren pheten die heilige Goltesdegabthcit nach „Gewicht", *) hinsichtlich ihrer Systeme eine Parallele ' nach Verhältniß seiner fassenden Krastl^'r eine Mensch zu ziehen? — Und laufen dem solche Charaktere hat eine weitreichende Fassungskraft, der andere, eine einander parallel? Fallen sie nicht trotz aller irid!- kurze, und der dritte eine niiltelmäöige; da wiegt der viducllen Verschiedenheit, in die eine nnverückbare Heilige g. s. E. die Fassungskraft eines jeden und Grundlinie ' sieht, wie und wount er sie erfüllt — ift'S verhältrrvn zusammen?, nißmäßig, so ist's ein harmonisch schöner Geist Auch in unserer glaube nsarmen Zeit gibt cs—! wenn zu viel — so ist's ein stolzer frecher; — wenn ich will nicht daran zweifeln — unter den Vertretern; Zu wenig, so ist's ein beschränkter. — Wie der „chastdischcn Richtung" Wenige, Auserlesene, die Vielen könnten wir die Gottcswarnung zurufen;. „Er wirklich Chasidim sind, denen man's an der Tiefe sprach zürn Menschen: Sich, Gottesfurcht - sie sei ihres ^-Studiums und ganz besonders an der bc-! Dir Weisheit; - vom Bösen weichen sei Dir — wundernswürdig rigorosen, jüdischen Praxis und an , Vernunft! —> dem jo ganz anspruchlos bescheidenen liebevollen - Vom Bösen weichen! — vorn bösen Hinterge- Wesen ansieht.rd -.'vn Aber — aber — und mit diesem trüben „Aber" danken, vom bösen Mißtrauen gegen den, der Einkommen wir zum 2. Theile unseres Thema; zu dem facher, ^orthodorer Jude und nur das sein will, weil ihm verwandten „After". . — aber wie vielen AnwUß, daß er nur das sein kann und darf, — Hangern des Chassidismus, die mit einer Art — prä- - ^om bösen Leumund dem kein .12 zu selbstenltensiver Resignation, auch ihren Nebenmenschen, jei würdigend ist, wenn dadurch ein redlich Wandernder nen „NichtchaWim" denen sie was reise .^n-Kennt- ' entwürdigt wird, für denen wirkliche Gottesfurcht uiß, wahre und Edelmuth-betrifft, oft — gar glaubwürdigere Zeugen sprechen, als cS die kredilirte oft nicht bis zur Zehe reichen .Resignation auf Tonn eines Noches, eines Wortes sind: seincisdie ihnen gebührende Achtung und Würde aufriges Bemühen in der .-iin und seine e6)t Mische dringen, wie vielen durch Selbsttäuschung oder Spe- VraxiS; vom bösen, unnachsichtigen, unversöhnlich kulation Anderer, Jrrcgehenden, die; mit Hintansetzbitter» Haffe weichen — ach, wie wohlthucnde Berung der pp'rn '-'2 und .^'2 den gerechtesten uunft wäre dieses ">'->2 für viele urrserer Anforderungen der Gesellschaft Hohn sprechen; weil: Glaubensbrüder, wie wohllhuend für den so oft von 77. 0 Berkchrlhett! - weil sie sich, wenn nicht im , ihnen untergrabenen Gemeindest den wir gewiß Besitze, doch in der dichtesten Mhe des verborgenen üicht um jeden, aber doch um den Preis von ge- Sitzes der verborgenen Weisheit dünken und sich haltlosen, dem Mjcheu Geiste und der Mischen Praxis als die Emgeweihtesten in 2,2^2 >2 - brüsten! widerstrebenden, den Begriff: Cbassidus entstellenden wie vielen, die cs vor Allem unterlassen haben, den - Vorurtheilcn und Lapalicn, so innig wünsche», me obeuerwäbntenStüsenaana m beobachten, und ikren! wohllhuend endlich für ihre eigene Seelenvcrvollkomm- 1! jj. z von der euren, noch das ungerechteste Mißtrauen von z von der einen, noch das ungerechteste Mißtrauen von 1 der andern Seite zu Stande kommt. So wenig -) Jch mhm, g-r-dt«s, t.id,o N.>»n u»s»,r o°ch^>ch, > d-u Ch-Msm«s, als solchen ein Wort gar fernen Brrgauamhait an, Werl rch voranSjehe, daß dleselben . . , . < . . ,_auch in - unscrerZ.it als solche und auch in iLrcr Eigenschaft! des Tadelsauszulprechen wagten, eben so wen.g o!S Shassidtm allgemein bekannt sind.; wagen wir für AflerchassidismuS, ein Wort des LobeS; tBeilage zu Mro. L/t des Israelit).