Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 45 (6.11.1861)
- Date
- 1861-11-06
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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vnd S'P'VN NIM ganz stritt ergeben, wenn diese Stellen uns ferner in dem wahren Chassid am! Allerwenigsten einen Vertreter einet von nnS zu verspottenden Theürgie erblicken lassen, so haben sie uns schon durch diese negativen Lehren? vor zwei entgegengesetzten, gleich verderblich schiefen Standpunkten bewahrt. Positiv wissen wir aber dann, daß wir dem Chassid, wie ihn unsere Weifen meinen, nicht mit abgöttischer, aber mit gebührender Verehrung vor seiner moralischen Größe, ja mit Ehrfurcht vor seiner moralischen Ueberlegenheit über uns nahen sollen; weil der Chassid nicht wie göttliches Wesen qualitativ, sondern quantitativ von dem gottesfürchrigen Nichtchassid, also von dem .... mp — i'-n - -n.-n! n-on - verschieden ist, weil ja der Chassid außerdem und bevor er Chassid ist, als tiefer n-m-Kenner, als ungeheuchelt Fromvler, als dtvn rrn' . . . p-rp.i'.n: unsere vollste Verehrung beansprucht. Wir wissen ferner, daß, indem sich der Chassid vom Nichtchassid nur quantitativ (in dem Sinne, wie dies beim Geiste denkbar) d. h seinem höhern Aufsteigen nach auf derselben Stufenleiter, die der Nichtchassid besteigt und nach ganz denselben Gesetzen, die dem Nichtchassid Gesetze sind, unterscheidet, jedem einfachen, schlichten der Ausfluß der gnadenreichen Eigenschaft: n?.n, das Leben zu einem lieblichen, schönen macht und zugleich in der „lieblich schönen Gesetzestreuen (denn . . . "nn'22 ist ja Grundlage von Allem) Praxis, den Maaßsiab für wahren und falschen Chassidismus, an die Hand gibt. Dies soll ja so sein und muß so sein, damit cs im Judcnthum trotz der hohen und höhern Stufen, welche bei Weitem nicht Jeder einuehmen kann, doch keine Kasten und Stände gebe; damit das unparteiische Auge erkenne, wer, nach Auffassung unserer Weisen, ein wahrer Chassid, wer wirklich die hohe Vasys einer neuen — verjüngten Natur, wer den Scheideweg (r<un r>xn») erreicht bat, an dessen Grenze sich ein Mensch, ein — Ende der Ewigkeit erfassend, in die selige Welt der reinsten, geläutertsten, sittlichen Moral hineinheben kann — und waS ein und ein r^'.pri sei*). 'kwO-.r» r<"v r>nO) 'wi?.".No -.'vn '21 'vn (* ('2 rn?) chv2 'wl ''V-.V -.'VN (LN . .0'' 'p*7') 2:N2 nr "-.nv„ p "212 N)?? (Hie Gerechte Würdigung der Interessen, liebevolle Behandlung der Menschen, der niedern und medersten Klasse derselben ist erste, — gerechte, aufrichtige Würdigung seiner selbst, zweite, - aufrichtige Verehrung und Liebe gegen Gott, dritte Hauptbedingung, die der erfüllen muß, der Chassid sein will«! jrw 'rer '°7'2 ->2X 202 pp'tL-r 'b'v rr-von nnvb 'P21 C^> p"2) rn2n22 'b'v n!) '.^2dn Vermeiden jeder Verletzung des Nebenmenschen, durch Wort (das ja ns b,22 -- den eigenen Mund am meisten befleckt; (sich n's rpo a'rr"n rr^^m) und That ist erste Bedingung, deren rigoroseste Erfüllung wir vom Chassid fordern dürfen. Rach dem Gesagten brauche ich zu dem bekannten : „2'Lrr 2rü, rr-»' kein Wort der Erläuterung hinzuzusügen, ich brauche aber auch nicht erst die Möglichkeit nachznweisen, daß tiefe Gelehrsamkeit keines Wegs mit lni'O.n n-.2 indentifch fei und auch nicht zu derselben im graben Verhältnisse stehen müsse, so wie sie zu derselben niemals in uni gekehrtem stehen kann. Erinnern wir uns des herrlichen rr-n -zre vw' 'w p und es erklärt sich uns, wie so sich die Chassis im von O'wx-n 2'-r'2n an, bis auf die wahren unserer jüngsten Vergangenheit hinsichtlich der Tiefe ihres n'-.n-Studiums, oft, nach sehr wesentlichen Graden unterscheiden konnten. Diese gewiß jedem, auf diesem Gebiete Erfahrenen, bekannte Wahrheit weiter auseinanderzukgen, - oder ferner nach'uweisen, unter welchen Nuancen und! nach welchem historischen Gesetze sich in der : einen Zeit, mehr die theoretische Seite des ChassidiS-! mus und der andern wieder mehr die praktische,! desselben ausgebaut, welches System die Ver- - treter dieser und jener Seite, bei ihrem —! jedenfalls gottgefälligen, weil den einen Gott, nach seiner eine» anstrebenden Thun geleitet habe — alles dies werde ich hier unterlassen. — Ich! lasse viel lieber den Vorwurf: „unhistorisch!" über! mich ergehen, als daß ich, mit Richtermiene, über Charaktere einen kritischen Spruch ergehen ließe, die schon vermöge ihres höchst sittlichen, praktischen Lebens in welchem sie h'2 und H'2 bethäligten, auch im Bezug auf „W2-2N H'll" hoch über mir und meinem Urtheile stehen. Ich mag hierin der sogen, 'dorischen Schule nicht nachahmen und wirkliche Z-ilage.)