Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 45 (6.11.1861)
- Date
- 1861-11-06
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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weit, höher, als die, welches Ausflüsse eines momentanen Gefühles, des Mitleids, des Erbarmens sind und nicht den ganzen Menschen, sondern nur seine Mittel — etwa sein Geld erfordern, daher auch nur die höhere Verwerthuug seiner Mittel — seines Geldes bezwecken. Aber auch für den wahren Werth der Letztem ist wieder die. -ron- .212, welche sie rcpräsentiren, der eigentliches Maaßstab: :r<"i ->2-r r-.p-.Lr,;v ->rn'O'iOn r.b'22 ION 'Sv ttvr« ripiu px — .-,ON 'Sv .('2 O"Q N2-.O) 'W1 riplLv O2v 'r>2!7 ,22l7 Es ist also wahr, daß, so wie einerseits der Chassid, seinem eigentlichen Begriffe nach auf einer sehr hohen Stufe, fast auf der höchsten, uns zugänglichen (denn die wirklich höchsten Ltusen-. — rixis) p-pri rni sind uns auch nach allenden bekannten, tiefen Forschungen des MaimonidcS,.Jehudah halewi, JsakEramah unzugänglich) der moralischen Selösterzichnng — in erhabener Gottesnahe steht, dennoch anderseits dis Eigenschaft "-?ri„ einen Jeden von unS, aus welcher Stufe er anch stehe, in seiner Lehre, und in seinem Leben durchdringen soll. Und isi'S denn nicht begreiflich? Noch einen Augenblick, und es muß sogar klar werden, soll ich anders dem Vorwurfe: „Schwärmer!" entgehen. Wir kennen ja auch Gott nicht von Angesicht zu Angesicht; und doch wissen wir's,-fühle» wir's, daß ein Gott ist! der da allgütig ist, allbarmherzig ist, ewig ist — — und doch sollen wir's unserem Gotte nachthun, sollen gütig, barmherzig sein, um — ewig zu werden. Wissen wir's ja, daß nicht Jeder Gott — Gott aber Jedem gleich nahe ist! Ebenso wissen, fühlen wir eS auch, daß, obwohl theoretisch, das tiefste Erschaffen des .-^-.-Geistes, in den ihm entströmenden Gesetzen sür's Leben und praktisch — dse größtö Selbst^ ausopfernng und der makelloseste Lebenswandel dazu gehören, um -7 in einem MenschenalLer den hohen Standpunkt „.-.M'O.-" zu erreichenl — selbstbewußt, m berechtigter, klarer Beschauung zu erreichen, nichts desto ^weniger der hohe Begriff, den ' -srr.i .2^2 auch für den Uneingeweihten birgt: die Höchsts alles simfchlr'eßende, verbindende Liebe l«nd die frische, 1.) v. «. a. — v22-rriskn (Nrrm. 17) — - eine vollendet That thun und kc'n« halbr, clnc Tß. t, an der sich der Körper unnMtclbsr bcrheitigr, . -. on ihr verchrlt zu tverden. — V2) verw. mit vvä mir Lrrwrchsslunz Liquida. 7-! beseligende Anmuth welche das Leben zw einer Schönheit im wahren Sinne des Wortes machen, wenn sich auch nicht Jedem das Gefühl dieser: um^ bildenden Schönheit zu einer erkannten, anges Hauten Wahrheit steigert, ans uns alle bis M untersten Stufe herab influiren muffe. —! nw' iori Ovw' Auch ohne -'O-. (wie ihn N. PinchaS hen Jair t» seiner vollen Bedeutung zeichnet) zu fern, ohne uns .-r.i'sn r>-.'2 und besonders zu der .nwr>-Degabtheit, die sie bedingt, erhoben zu haben, sollen unsere Lehre und unser Leben in ihren Aenßernngen, auf den untern Stufen des moralischen Erziehungsganges den Stempel! des angcflrebten "iOii„ und seiner Eigenschaften tragen;; und sie können dies sehr wohl, so gut, wie sie den Stempel der von uns — angesircbten Eigenschaften Gottes tragen können. Äber eS kann sich umgekehrt Niemand zur — fast höchsten Potenz moralischer Ent-! Wicklung (lv.-.'O.-i) erheben, wenn ihn nicht die früheren! Eonsequenzen alle, wie sie sich, nach 9t. Pinchas aus ergeben, dahin geführt. — Herrlich und wahr sprechen unsere Weisen diese Doppelbetrachtung ans und treten dem Doppel-Miß- . Verständnisse, zu dem sie, ach so Vielen Veranlassung! ist, schlagend entgegen. -7 i Du wirst meinen, daß man — so im Sprunge,! recht leicht zu der hohen Eigenschaft, r>N'O.2 gelangen z könne; — bewahre! Da lehrt dich der königliche Sänger (Psalm i!6) "-,-.2.2.->p- .12,, theuer — selten ist diese Eigenschaft*). Nun wirst du etwa wieder . meinen, der einfache, schlichte Gottesfürchtige (2-22? «-?) solle nicht vom wohlthätigcn Einflüsse dieser .Ei- : genschast durchdrungen sein; — wieder gefehlt! Der königliche Sänger lehrt dich wieder „'n noni vz, -p, Auf Jedem, der Ihn! ehrfürchtet, ruhe der Ausfluß dieser göttlichen, gnadeni reichen Eigenschaft, die ihm beseligende Ruhe, lkebe- - volle, harmonische.Einheit bringt. (Suckah 49 b.) i - Wenn uns diese unsere deutlich genug sprechen-? - den Talmndstellen auch nur in Etwas mehr Licht über unser Dbcma verschafft haben, wenn sie uns in! dem wirklichen; Chassid, einmal: keinen Vertreter einer uns unnahbaren, von unS anznbetenden, in- ' falliblen Ueberhobenheit über die moralischen Gesetze, über.2 und ihre Forderungen an die Praxis, wie sich diese uns, ich sage uns — auS 22222? .21m *) Berzl. PO 'N «"V-NO.'-