Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 43 (23.10.1861)
- Date
- 1861-10-23
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Ms Porfclml öer HinlerujerlßkLle rom ge- ^rlnc!ljrtrn Virste detre^enä. n. (Siebe Nr. 30 und ^0 d. I.) In Bezug auf obigen Gegenstand sind uns ver-! schiedcne Zuschriften (theilweise in hebr. Sprack.e)! zugegangen, die wir hier, um den Gegenstand all- ' seitig zu beleuchten', theils wörtlich, theils auszüglich wicdergcben. Herr Rabbiner Or. Hi! de § hei m e r zu Eisenstadt schreibt: „Rücksichtlich der in Rr. 3v stmv 40 dieser Blätter anrgeivorsencn Frage über die Wünschenswürdigkeit der 2—>nix schließe ich nnch der Nachbemerkung der Redaktion vollständig an, unv erlaube mir nur folgende, höchstwichtige Bemerkung binzuzusngerr. Es genügt durchaus niä)t, daß die 2'->p:2 selbst dieses Geschäft verstehen, sondern es müssen für diese Einrichtung such gewissenhafte 2'.-2L'2 angestellt sein, welche hierin dieselbe Kenntnis; und Erfahrung haben. So habe ich selbst die Beobachtung gemacht, daß in einer sehr großen Gemeinde Deutschlands, für -nf'r angcstellt waren, uno wahrscheinlich noch sind, welche facti'ch '^-.Hts davon verstehen. Wo soll nun das bei '-rv'X hinaus??? Ich halte daher die Verallgemeinerung solcher Einrichtung für sehr schädlich und gefährlich." Herr Rabbiner N. Fink zu Berun in Oberschle sien schließt sich der Ansicht des Herrn Rabbiners aus dem Badischen, der die Lache in diesen Blättern zuerst angeregt, an, indem diese Neuerung ^722 722 unstatthaft sei. „Wir müssen vor Allem untersuchen, schreibt er, warum wohl in untern Gegenden das Porschen der Hintcrviertheile niemals staltgehabt hat. In jedem Falle ist doch die Möglichkeit vorhanden, daß das Aurückhalten vom Genüsse derselben in einer N121N -.-.-- seinen Grund gehabt hat, mag nun dieser §aus dem vom Correspondentcn angeführten oder aus den von der Redaction dargcstellteu Befürchtungen Hexvorgegangen sein. Es handelt sich alsvMn einen pLO zwischen rriQin oder nzn-p y-ion.,^Hleser DaL ist; vollständig mit dem in 1"' Cap. 82 ß. 5 angeführten zu vergleichen, woselbst ein solcher peo eine Meinungsverschiedenheit zwischen rM-> und rr"2V^ bildet und sich »"2 (für uns ttvvTl pOp) für die erschwerende Ansicht des x"2L^ entscheidet. ES steht alw außer Zweifel, daß die Einführung des Porschens dcr Hintcrviertbeile an denjenigen Orten, an welchen sie bir-her nicht stnttgehabt hat, wegen 2'^ni27i 2'">2i 2712 2'-'-^ nicht zu gestatten ist." Wir haben biegegen zu bemerken, daß cS schon dcßhalb nicht 2.^2 -L2 verboten sein kann, weil sonst derjenige, welcher nach Prag oder Livorno.l'eisen würde, dort nicht von den Hinlervicrtheilen genießen dürfte und zwar 22-2 rx--»—2» 2-.P2 '1212. -'2p 2'V2. Solches aber haben mir noch niemals gehört noch gesehen. Bekanntlich weicht der Miichag hier am Rhein in Bezug ans 2-22 p'2" 287» (siebe Jore deah Cap. 6-1 9) ab und keinem Fremden ist es gestattet davon zu essen. (Ans dem oben angeführten Grunde). Ebenso müßte es auch mit den 2'-"Nx gehalten werden, wenn der Genuß derselben ^722 N22 verboten sein sollte, es ist daher dcr vorliegende Fall eher mit dem in Zore Deah Cap. 82 L angeführten zu vergleichen. Herr 1)r. Ambrosius Kohn, Bezirksrabb. zu Szill, hat. uns ebenfalls seine Ansicht mitgetheilt. Auch er ist mit den vom Correspondentcn in Nr. 39 und 40 angeführten Gründen nicht einverstanden; der angeführte v'"2' sei hier nicht maaßgcbend, weil derselbe als Grund anfuhrt ^>2';'-x- ^28 pjx '2 ^227! 12 7n wahrend doch die betreffende Gemeinde Jemanden nach Prag oder Livorno zur praktischen Erlernung zu senden gewillt sei. Auch der zweite Grund des Correspondenten sei nicht stichhaltig, da ja, wenn Jemand von Prag oder Livorno 2'i--.u -w-2 hierhcrbrächte, dasselbe unmöglich verboten werden könnte; es habe demnach der ganze Sachverhalt mit Mirchäg gar nichts gemein. „Was aber die eigentliche Beantwortung der Frage betrifft, fahrt Herr Or. Ko hu fort, glaube ich zuerst cinf'282 7»V'2 L"i-2;"2 p"2 verweisen zu können; dort wird nämlich ausgefiihrt, daß selbst viele 'M2 in Bezug auf das schwierige 2'-a-r< sich täuschen, daß man daher mit der größten Strenge hierin zu verfahren habe und; daß der Versager selbst sich in dieser Beziehung nrcmals aus einen Menacker zu verlassen habe.*) *) Anmerkung der Redaktion. Dir erlaubt«: uns bei dies» Gelegenheit unsere gelehrten Freunde auf das Schwierige in dem 1