Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 43 (23.10.1861)
- Date
- 1861-10-23
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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ES hat also meines Erachtens eine ganz andere Bej wandtniß mit dem L2'ii.ix -"i und zwar auch r auf Grund des obigen mit Bezug aus ''''' x"r^i x'2'x'2 und ncbstdem 7>1 Ul- X1'221 O'j7212 .121.1 t 212' '2-.;2j? X1'X12 ''^12 <si-n7> 'ä'L21 X2'.1 l '211 j2p X1>X1> 12).''12 nicht nur „namentlich sür solche Gegenden, in welchen! die sogenaitnten modernen Rabbiner dieI2'i^ völlig aufsichtslos lassen," sondern vielmehr im'Interesse der Orthodoxie selbst. Es ist ein bekannter Uebelstand, daß sehr oft Nabbinen, die selbst mit ausgebreitetem talmudischen Wissen orthodoxe Anschauung verbinden in iX'H .ns'iv keinen 2i2'2gehabt.haben, und sich daher die nothwendige Ausklärung!^ vom! 211^ verschaffe» müssen. Wie mißlich ein solcher Umstand ist, liegt klar zu Tage; wie mißlich würde sich das aber erst bei ll'iiix 1P2 gestalten? Würden die 2'ip:>2 nicht so gut wie aussichtslos bleiben? Wie wären demnach an i'22-.i wi angelangt '7 .1x11 i"ox '-22 21.122? >11-2 -2 22' :;'X2' si:2 1P1127 XX2? 2'Z'IN 2X1 -,'217 7":i ö'p.l x7l 2H2'7 '7'112!? '7 s.lH j'X,1P112- ',21 2222 -222? 12>''12 x^2;i"L2 211X. Hieraus erklärt sich dann auch deutlich der.oben angeführte s"-§', nämlich 112.1,2 .1,1X27 712' j'X b,i: >127 NX '2. Ich meine daher, daß gesiützt auf n",2n 7v i:'i den ich jedoch noch zu erörtern gedenke, x":, da auch den Rabbinern in dieser Beziehung natürlicherweise die nöthige Praxis fehlt, nicht neu eingeführt werden darf. angeführten '-'22 aufmerksam zu machen. Der Versager jagt 1'2122 s-2'X 12.1 IIV '1XH21 1211 IX '.1P121 '.12P.1 '^1 .l':i '12^ e'22 17 '1X1.1 1X1 112p: .112122 X7l 2'12I ^'7i7'2 7,112-X 2''^1 112p:i 2'12:2 :.12. Nun sieht aber ein J.dcr aus ken klsieil Blick, daß daS 212P1 O'i2l2 zu: nick lö Äud.rk bereuten will, als daß es sowohl Männern wie Frauen verboten sei, von .-,'ä Z» essen, wi, dcrS die Ärr und Weite des ^^2 »si/ am Lchluge jeder hinzuzusüzen, wann, wo und aus wen daS Gebot oder Verbot anwendbar sei. Nach reiflichem Naä'denken sind wir zu der Ansicht getanzt, daß Rabbi Jonathan, fcü überzeugt, daß der Fremde in einem groben Irr« thume besangen, und da diesem eingefleischten Jrrthu,ne niebt mit vernünftigen Gründen beizulemmen war, sich ihm gegenüber «ine Täusck'unz erlaubt habe; auch scheint die AuSLrucksweise Rabb. Ionatbans Aehnlicl-eS anzudeuten. Dieser tärklarungSweise sieht jedoch entgegen, daß er den ip>g2 einen ri'2 nennt. Wik war da eine so grobe Täuschung möglich? LZ sollte unS lieb sein, wenn uns Jemand hierüber in anderer Weise Aufklärung geben wollt«. . . . , Herr Nathan ChoznSki in Grande«; macht uns auf eine Stelle im .i"'7V aufmerksam cnvix.11-V2 x"), r"/ rji, wo ebenfalls die strenge Handhabung und die äußerste Vorsicht in Bezug auf befrans Herz gelegt und dazu ermahnt wird, 2'iiix iV2 nicht zu essen, wenn anderes Fleisch zu haben ist. — Wir bemerken noch schließlich, daß kn einer uns bekannte» großen Gemeinde am Rhein vor Jahren der Versuch gemacht worden, aber sich zugleich als völlig unpractlsch herausgestellt hat. Es wurde ein erfahrener uns zur Erlernung des iip2 auf Kosten der Gemeinde abgesandt. Derselbe kam mit der nöthigen i'72p zurück; als er jedoch, so erzählt man uns, die erlernte Kunst praktisch auSüben wollte, so stellte sich heraus, daß das Fleisch der Hinterviertheile derart zerrissen wurde, daß die christlichen Metzger keinen Gebrauch davon mache» konnten und so der Schaden größer war als der erlangte Nutzen. In Folge dessen blieb es bei den ersten Versuchen, die seitdem nicht wiederholt wurden. — GrLlrockor-isr. Mdelanslstt. Spenden zur Herstellung und Verbreitung wohlfeiler hebräischer und hebräisch-deutscher Bibeln: Durch Lehrer Rohrheimer in Neustadt i. O. in Folge eines Vortrags: 2l. Marx 15 kr.; I. Marx 12 kr.; F. Haas 15 kr.; EL. Rothschild Wittwe 12 kr.; Em. Rothschild Wittws 19 kr.; M. Rothschild, Vorsteher 19 kr.; Lehrer Rohrheimer 30 kr.; zusammen 2 fl.; Rabbiner R. Fink in Verun, O. S. 30 kr. ö. W. --- 15 kr.; durch Rabbiner Sänger in Mergentheim: S. A. Hirsch daselbst 5 fl.; sbz. Porto 4 fl 47 kr.; durch Rabbiner Sänger in Buttenwiesen: MoseS Leiter 1 fl. 45 kr. Gesammtsumme 7017 fl. 57 kr. Zau MAKer Armennnä MZttMlmmrge» m IrkuArem. Salomon Heymann in Bodenheim bei Wöllstein 1 Thaler; Lehrer Rohrheimer m