Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 42 (16.10.1861)
- Date
- 1861-10-16
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Ü07 Man wird, uns-vielleicht entgegnen r die Mehr-! donnanz ein iSr. Gefreiter assersehen und - da er heit der iSr. Bevölkerung wird schon die rechten z gerade mit Dispensation in einer nahen jüdischen Männer ihres Vertrauens zu wählen wissen! — ' Gemeinde zur ungestörten Feier des Festtages ab- Allein alte Und neue Erfahrungen lehren zur Genüge, i wesend war, in Eile von dort her beigerufen^ Seine daß bei dergleichen Wahlen nicht immer der wahre! Königl. Hoheit ließ ihm eine kleine Gratmcation zu- BolkSwille, seltener noch der Wlle der Bessern und j stellen. Alles dieses stnd Beweise, daß der Staats- Edlern im Volke, sondern oft ganz andere Dinge dienst durch ein reges religiöses Gefühl nicht nur den Ausschlag geben. —- ' nicht beeinträchtigt, vielmehr durch'richtige Pflege Arid Krirdejfen. Dem Henm Stern, Kauf- ' desselben gehoben wird. Sehen sich aber diejenigen manne zu Hanau, gebührt die Anerkennung, durch Leute vou ihren Glaubensgenosse» mit Lauheit in seine Bemühungen es möglich gemacht zu haben, seit Dingen behandelt, welche ihnen bis dahia heilig dem März d. ). den daselbst in Garnison liegenden waren, so ist nicht abzusehen, wo die Grenze dieser israelitischen Soldaten erlaubte Speisen durch Verzurückgedrängten religiösen Gefühle sich absteckt. Und köstigung Ln der dortigen isr. Restauration verabwer muß sich denn die Erstickung dieser für die Erreichen zu lassen. Er erließ einen Aufruf zunächst Haltung des Judenthums so nothwendigen Regungen in der Provinz Hanau zur Zeichnung von Beiträgen; in ihrem Keime anrechnen? — > denn dar den Soldaten ausbezahlte Geld für die Und doch bedarf es gar keiner so großen Opfer. Ln der Kaserne gelieferten Speisen ist so unbedeutend. Würde jede Gemeinde nach Maßgabe ihrer Kräfte daß es noch nicht den 5. Th eil der zur Beschaffung sich entschließen, jedes Jahr einen mäßigen Beitrag der erlaubten Kost »forderlichen Summe bildet. Auch für diesen Zweck beizusteuern, so wäre der Erfolg fand der Aufruf so viel Anklang, daß für mehrere gesichert. . - Monate die Ausgaben gedeckt werden konnten. Nun- Darum ans, ihr religiösen und edelmüthigen mehr ist die Ansammlung nicht allein erschöpft, sou- , Israeliten. Ahmet eurem Bruder iu Hanau mit dern der Biedermann, welcher mit dem hingehendsten gleichem Eifer nach. Jeder, dessen Herz sich dazu -Eifer und mit nicht unerheblichen Geldopsern bisher angetrieben fühlt, übernehme das Geschäft des Eindiese von seinem religiösen Gewissen eingcgebene Ani sammelns dieser Bewilligungen und sende' dieselben gelegenheiten leitete, hat bereits einen Vorschuß von j direct an Hrn. Stern in Hanau, zum Segen und fast WO Gulden geleistet. Unter zbewaudten Umfiau- : Heile seiner Seele und dem Woble seiner Kinder, de« ist eS dringend erforderlich, daß sich der Kreis ' . . —g. der Bewilligungen erweitere und namentlich sich auf Niederhessen, das das größt» Kontingent zu die- Oesterreichischer Kaiserstaat, ser Garnison, liefert, und die übrigen Provinzen des KurstaateS erstrecke, soll nicht die so heilsame Ein- Grostwsrdei», im Oktober. (Die Weihe richtung wieder in sich zerfallen. Schon zages manche! mancher modernen Rabbinen rrvi snnwp.) isr. Soldaten bei dem Gedanken an seinen Rückfall. Die magyar. Sekte von Großwardein (in Ihrem ' .Die-.isr.!Sgldaten..in. HaM^i sindj-jedych aner l hochgeschätzten Blatte bereits besprochen) hat nicht solchrn Fürsorge um io würdiger^als sie sich bisher I blos! ein gemietheteS Zimmer in einen Tempel der musterhaftesten Aufführung befleißigten und mit ' verwandelt, sondern auch einen Mann, der seit ktünerlei Discrplinarstmse belegt worden. Diese Hal! Jahren innerhalb der Gemeinde lediglich als Schächter tprrg hat auch darin ihre Bestätigrmg, daß von den j funktionirteohne Aufgebsng dieser Eigenschaft, Würde IL.dor! stationirten fSr. Soldaten Z als GefF«Lte ' und reale Funktionen eine- Nabbineu anvertrant. bHrdest und Einer «nt. HnriMönfn ÄneS^'Hunter- ''Me!lhmselhen unterbreiteten Aufgaben und Leistunofflziers! beauftragt ist. Bei derDeukichen Anwesengen sind leicht zu i errathen: Trotz gegen und heit Seiner Königlichen Hoheit -des Kurfürsten in . Entscheidungen der angesehensten revolutio- Philippöruhe am zweiten Tage zwurde zur näre Wirksamkeit iu der Seelsorge. . . - Ueberbringung der ersten militärisch üblichen Orj Ein passenderes Instrument hiezu hätte nicht -