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Der Israelit · 1861-10-16 · Heft 42 (16.10.1861) · page 2

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 42 (16.10.1861)
Date
1861-10-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
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.Li- E und gewirkt habe»l Wlp können es nicht; und dochspricht Mruaird: 7^ch Klause, daß MexaMrda^ persische Reich zecI^t hal,^ sondern: „LH weist eS.lI DaS kömmt daher, weil so viele unumstößliche Zeugnisse für die Wahrheit diese-historischen Zac-, tumS exittirlN, daH, es zu bezweifeln, Niemandem im den Sinäi kömckr.^^ E-'gibt also ^nöch eine andU Uederzengung als die der eigne» Anschauung und ves eigenen Nachdenkens, es ist das Vertrauen in sie Wahrheit historischer Zeughisse. : /. r rr ri. i Wann sind diese Zeugnisse unumstößlich? Gewöhnlich bemitzt man die Historische Wahrheit nach der Glaubwürdigkeit der berichtenden Schrift- . jiMr^_ BckL-.W«iuv^ kann jedoch^ur. sür^solche^. Dinge gelten, die gleich Anfangs, da sie sich ereigne len. in Dnnkel gehüllt waren, oder wenn das Geschehen derselben nur vor Wenigen oder innerhalb? eines Volkes vorgegangcn sein soll, das vom Cult irr leben der' Gesammtwell weitab liegt. Für große, weltgeschichtliche Ereignisse bedürfte eö gar keiner schriftliche» Zeugnisse; sie würden im Andenken der Menschheit auch ohne dieselben noch Jahrtausende ssrtleben. . . : ... . . . Die Offenbarung Gottes auf Sinai ist sicherlich das größte weltgeschichtliche Ereigmß. Zwei und eine halbe Million Israeliten, darunter 600,000 Männer umstanden den Berg Sinai, da Gott sich seinem Volke offenbarte. Ist es wohl denkbar, daß die Ueberzeugnng von der Wahrheit eines so großen und wichtigen Ereignisses ein ganzes Volk durchdrungen Knute, wenn die Thatsache nicht wirklich auf Wahrheit beruhte? Die. Ueberzeugnug vou der Wahrkeil jenes weltgeschichtlichen Ereignisses ist die Grundlage unsrer ganze» Religion: das Eine zugegeben, baut sich das ganze Gebäude des IudenthumS von selbst auf. Und welcher vernünftige Mensch könnte eö bestreiten? Keine andere Religion beruht auf einem solchen unbestreitbaren , öffentlichen Vorgänge, dessen Zeugen nach Millionen zahlen, deren Zeugniß die Zeit nicht schwächen, nicht anzweiseln konnte. Große Mnner hat die jüdische Nation in zahlloser Menge hchvorgebracht, Helden im Gebiete der Geiltest hütigtat. Denker und Forscher, voll Geistes- und Thal hast — das Fundament, auf dem Alle bauten und tauen, war und ist die Emnnad. Es hat auch Zweifler gegeben, dir - wabnbesangen das größte weltgeschichtliche Eceigniß leugne» zu mästen meinte», doch sie haben nlemal^,Boden gewinne» könne« — die Geschichte haEst' «ftichte^^ -Äas Fundament des Zudenthums ist so einfach und klar, daß es nicht allem dem Gekehrteste» genügen, sondern om Ungelehrten, Frauen und <kiu- 'öernf begriffen werben tour Äichl aus nur Beoar- ZUZten zugänglichen vbilssophischen Lehrsätzen haut sich das Iudeitthnm auf, sondern aus unnmstSßlicheu, unlevgbarr» große» Thatkrcherr. Am Berge Sinai ist Gott erschiene» seinem gcsammkeu Volke und hat die Gesetze verkündet, «ach denen es lebe» soll. Das ist Thrtiache; das philosophische Denken mag dieselbe .beleuchten^ dcgmudeu,- erhärten.— es braucht^jie jedoch nicht zu erweisendes kau» sie nicht mnstoßen. Das Ueberzeugt< u»ß Durchdrungensein von der historischen Wahrheit der Ereignisse, welche das Iudenthum aufgedaut bade«, und den Consequeuze» derselbe», das ist unsere Emunah; die menschliche Vernunft allein, das gerrrfteste Denken ohne geschichtliche Grundlage ver«M dieselbe nicht heroorzubrirrgen; dagegen aber hat die Emunah auch keinen Glaubenssatz, der mit der Vernunft im Widerspruch stände: 'nn NN2U2 p»-«; LLtererrrfrHer Gerrcht. l^s-iä »»lvL8«'»ßi>nvv s. nu»Avr»' r«»rsL:l^i ixr»« iitn nexüsllotri^ irl» Lvllutr Arik«. Uuffün, 15W. " . Diese kleine hcdr. SLulsibel. bildet den zweite« Theil des vom ,.lrr-ielüa-2lü^hsr'1''^) l^t." soeben herauegegebrueu „ungarn'ch-hebtäsich - deutschen Lesebuchesfür die isrrelit. Volksschulen in Ungarn- Bezüglich ihres ungarisch deutschen TheikeS . müssen wir diese Erscheinung um so freudiger be- : grüßen, als sie vou den Nationaksirungsbestrebuugen eines vaterländischen Vereines heroorgerufe« ward, von dessen fernerer Wirksawkeit auf dieser» Gebiete wir uns viel, sehr viel verspreche«. Doch ein ganI anderer Umstand war es. der bei der Neubearbeitung des hebr. TheileS in ErachMNg gezogen wurde. Die gänzliche Mangelhaftigkeit der im k k. Schulbücher Berlage, erfchienenkn „hebr. Fibelwar es hier, die

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