Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 42 (16.10.1861)
- Date
- 1861-10-16
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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5Y3< daS Abfajseu eines neuen, dein psdagogisch-didarrischen s minder für das i m. Wortanlaute, Standpnufte der Gegenwart nach Form und Inhalt, i u. mehr entsprechenden Elementarbüchleins dringend er-; heischte. Dies also, wie nicht minder der Umstand, . daß m der hiesigen Schule der Leseunterricht mjt ) dem -Hekraischxn beginnt, bewog uns das etwas , magere Heftchen, bevor wir dasselbe den zatten Zog < linge« zur Binutzuug übergaben, einer genauer« Prüfung zu unterziehen. Der geehrte Herr Anfasser, - dessen pädagogische Tüchtigkeit wir keinen Augenblick - bezweifeln, möge uns doch entschuldigen . wenn wir, in Anbetracht der Hobes Wichtigkeit des Gegensinn- - des,, das Resultat unsrer Untersuchung hiemit der, Oeffenftichteft übergeben. Sollten unsere uamaßge- . dend> n Bemerkungen hie und da eben nicht zu Gun- . sie» des Quäntchens und denen Pcrs. sprechen, so . ist dies grwisi — Misere. Schuld nicht. . Mit vieler Anerkennung bemerken wir das Streben des Verfassers, schon unter der Rubrik 71QV2 dem Ende vollständige Wörter, mit unter auch kleinere SStzlein vorznsühren. Freilich i sind letztere oft etwas unverständlich; so (Ro. '2L7 XV2 u. a. m. al- Etwas mehr Sorglosigkeit bekundet sich in de» späteren Leseübungen. In No. t t werden die Endbitchstaben blos als Wortanslaut vorgeführt. Warum aber nicht * auch als Silben anlaut am Ende des Warter, a»:i — " V In No. 12, wo die ^22^2 N22N geübt werden sollte, fehlen die Buchstaben: f, 2, v,!2' — Wie sollte dann das Kind Wörter lesen wie: pZi?. VAS- L4'P. kl- « k- In No. 1''» wird der zusammengesetzte Wortaus-j laut - - - - als .. . < » 1«r ' ,1 f Xr Seite 2st. beißt es im' ersten Gedichtchen . tbrlilge ich zum Geschenke). Das korumt in ' dieser Bcdcntung nie in der. Bibel vor. — Seite 30. heißt cs im zweiten Gedichte Da dies Dort nur im pl. gebräuchlich, so nnlß es heißen: 1^1^. — Ferner ^2*) -1'^>^ s1> ist ein unverdaulicher Germanismus. - Im zweiten Räthsel: flLdt s'"s>2 Also im Sommer „wehet" der Baum Schatten?? — ferner: . Bon der Radix hat weder Moses noch die übrigen Propheten je ein Berdum gebildet; , Seite Ul. kommt unter den Festtagen auch -!-ixd 21' vor. Sollte aber heißen: L?2122 Ol'': vergl. hierüber Jost' Bemerkungen über die Korrektheit des bebr. AusdnickS im 4. Iahrg^ der R. 6!mnon^a. Die Ausgabe der Volksschule ist es eben, das Fehlerhafte möglichst zu berichtigen, nicht aber, alte Fehler zu sanktioniren. Ein .ähnlicher Verstoß findet sich Seite 32.,' wo wir dem vulgären Ausdrucke begegnen, das unstreitig heißen ' sollte.' - '' - ' - Schließlich gestatten mir uns noch einige schwache, Bemerkungen bezüglich jener hebr. Wörtex zu mache», die im ung. Theile den Anschauungsbilderchen beigcgeben sind. Seite 3. Pstug; warum nicht --Pf! Ü g e n.—Seite 4. hatte der Vers! für tlajkn kein Wort. wären nicht unpassend. — >'212 ---- Hut mit Fed e r?). — — Blumentiegel (??). — ----- SparHerd (??). — ----- Maler ist nicht hebräisch.j — — Maurer (??). Vergl. hierüber - s , .ralij ' . Is^No. 16 Mrd''-da-:lV»8!e»vtrE.''vorge-. t. M. 2, 22!, wo der liebe Gott gewiß hie erste führt, während im Vorhergehenden schoß Wärter mit' Frau nicht gemauert hat; ferner 1. Könige 16, 24.. 4-sx«svL Vorkommen, das oft absichtlich verschwiegen -7- Seite 8. ss-DM Sense. (??). Dies Wort be-- blicb; s^o in No. 15 Tsl^ für 7si^, ferner 1^^-? deutet unstreitig „Winzermesier;" vergl. -t'?, i Wül^chenSwerth wäre ferner em besonderes r ' Utbungsstück für die unhörbaren wie nicht ijder Lust-gegrinen, kann natürlich nichts bedeuten. ut geübt. Auch hier fehlen Wörter mit 2- H' , 2: 28^1, ''' ' ' "