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Der Israelit · 1861-10-02 · Heft 39-40 (2.10.1861) · page 4

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 39-40 (2.10.1861)
Date
1861-10-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Kundigen leicht zu machen.- — Hiermit Hoffe ich Herrn Salem mit sich selbst ausgesöhnt zu haßen. — Biblis. I. Kunrmther. SrLkaäsr-iLr. ZidelanML. Spenden zur Herstellung und Verbreitung wohlfeiler hebräischer und hebräisch-deutscher Bibeln: Durch Synagogenvorsteher Feist Berliner in West heim 10 fl.; abzügl. Porto 9 fl. 57 kr. Jacob Goldschmidt aus HalberstadL 2 Thlr. — 3 fl. 30 kr. Durch Bez.-Rabb. Eman. Basch in Apostag: von ihm selbst 1 fl.; Jacob Basch 1 fl.; Leop. Basch 1 fl.; Jgn. Scheidet 1 fl.; durch Lehrer Mar Gottfried in Solt: Ignatz Heister 1 fl.; Moses Lob Löwinger 1 fl.; Mor. Deutsch 1 fl.; Rud. Reiner 1 fl.; Gerson Heisler 1 fl.; Jgn. Halbrobr l.fl.; Jos. Halbrohr 1 fl.; H. Kellner 1 fl.; M. Kellner 1 fl.; Mor. Hanak '.r fl.; zusammen 14 Vr fl. oft. W. Gesammtsumme 6930 fl. 25*/» kr. . Zllu MiMr Armenunä KihenvsknunZrn in JemMrn. Durch Rabb. Wißmann in Schwabach: H. Ornstetu daselbst 4 fl. Von einem Kurgaste in Karlsbad beim Aufrufe zur Thora 10 fl. Durch Lehrer A. Oppenheimer in Theilheim: S. Rosenbaum im Aufträge eines Ungenannten 5 ff. Durch Synagogenvorstchsr Feist Berliner in Westheim auf Anlaß des Bszirksrabbiners vr. Lippinann in Kissingen in Westheim gesammelt: 40 fl.; von ihm selbst 2 fl. 30 kr.; bei der Hochzeit seines Sohnes Salomon Löb gesammelt 7 fl. 30 kr.; zusamuren 50 fl.; abz. Porto 49 fl. 47 kr. Ztitimgsaachnchten und Corrcspondcnzen. Deutschland. Main;, 16. Sept. An der Spitze der hebr. Zeitung „Hamaggid" Nr. 36 befindet sich ein Aufruf zur Gründung eines Vereins für hebräische Literatur unter dem Namen »Mekize Nirdamim.* Die Vorsteher desselben sind Herr Landrabbiner De. Adler in London, Herr Rabbiner vr. Sachs in Berlin und der Herausgeber des Ham., Herr R. SLlbermann in Lpck. Der erste Zweck deSVer» eins wird sein: alte Manuscripte durch den Druck zu veröffentlichen, dann selten gewordene Werke durch nochmalige Herausgabe zu vervielfältigen und endlich die Werke lebender Schriftsteller zu verlegen. Zur Mitgliedschaft ist ein Beitrag von 2 Thlrn. jährlich erforderlich, der aber durch Mittheilung der vom Vereine herausgegebenen Werke reichlich ausgewogen wird. Jeder Freund der hebräischen Literatur wirb einem solchen Vereine freudig zustimmen, denn der hebräischen Literatur, nnserm größten Heiligthum, kann keine größere Förderung, als sie der Verein bezweckt, geboten werden. Wir sind gern bereit, denselben nach Kräfte» zu unterstützen und bieten de» verehrten Leitern unsere Dienste bereitwilligst an. Ans dem Badischen, 8. September. Im Israeliten, diesem schätzbaren und weit verbreiteten Centralorgane für das orthodoxe Judenthum, verdient es verzeichnet und öffentlich anerkannt zu werden, mit welch großer Sorgfalt und rastlosem Streben das geistliche Mitglied unserer obersten jüdischen Behörde, Herr Oberrath Altmann, bemüht ist, jüdisches Wissen und religiöse Erziehung im Sinne und Geiste des traditionellen Judenthums zu erhalten und zu fordern, und namentlich durch Heranbildung tüchtiger Lehrer die höchsten Güter der Gemeinde Jakobs ans die kommenden Geschlechter zu vererben und zum Gemeingute Aller zu machen. So unlieb auch diesen äußerst bescheidenen Mann öffentliche lobende Anerkennung berühre» mag, so fühlen wir uns gleichwohl um so mehr dazu aufgefordert, als er leider schon lange der Gegenstand der Verfolgung der kleinen Reformpartei unseres Landes ist, weil er. mit großer rabbinischer Gelehrsamkeit auch strenge Frömmigkeit und Religiosität verbindet; vbgleich Jeder, der mit vorurtheilsfreiem Blicke in sein Leben und seine Amtsthätigkeit schauen wollte, Gelegenheit genug hatte, ihn gleichzeitig auch als ejnen Mann von gründlicher wissenschaftlicher Bildung, von wahrem Freisinne,

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