Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 35 (28.8.1861)
- Date
- 1861-08-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Die erste Ansicht trug den Sieg davon, weniger . gesammelt vo» Religionslchrer Salom. Wechsler in dem Glauben von der Richtigkeft derselben, als! 15 fl.; .12^2 2 ff. 30 kr; zusammen 17 st. um durch Hausung ttts 4-LmM ch? so verschiedenen! 3V kr. Bei der Hochzeit vou Ä. Bondi mit Frk. sr?»«»-» B. Hirsch in Halberstadt gesammelt 30 st^ Ge- Gestalten im Diktiren von griechischen Sätzen an die Schüler weniger genirt zu seist, und nicht zu «viele unschuldige orthographische Fehler zu veran- - lassen. ' '' ' ' - « ' ' Im Talmud kommen viele aus der griechischen Sprache entlehnten Worte vor, und wo darin ein vorkommt, ist es in den Talmudschulen als i ausgesprochen worden. Ich erinnere an das bekannte O 22V, Räuber Eine Tradition, die sich nur die richtige Aussprache eirvs Fremdwortes zu bewahren gewußt Hat, sollte in der eigenen heiligen Sprache weniger getreu gewesen sein? Ferner; das * ist einmal das Zeichen für den langen Vokal, der von den Gelehrten nach dem Vorgang der Portugiesen mit a gelesen wird; das andere Mal ist diese nämliche Figur das Zeichen für das kurze «». Wenn nun die Anssprache des * in seiner Bedeutung als langer Vokal der ungemischte »-Laut gewesen wäre; warum wurden die Er sinder der Vokalzeichen für zwei so heterogene Laute die nämliche Figur gewählt haben? Und hier liegt die Lösung des RäthkelS offen vor uns, die meines Wissens noch von keinem Gelehrten der Beachtung werch gefunden war» Das > als Zeichen des langen Vokals im hebr. Alphabet entspricht ganz und gar dem griechischen Omega; und war, richtig ausgesprochen, ein von n und 0 gemischter Laut, wie das a in der Volkssprache in Bayern lautet; oder 0! «st Französischen, in den Worten: Ovmptvir, v«!r rc. rc.; die portugiesischen Juden haben die eine Hälfte der richtigen Aussprache ausbervahrt und die deutschen die andere; Blochten alle Differenzen eine so friedliche Lösung finden können' M. Salem. Grtksäo2-rZr. HidrlMßLtt. Spenden zur Herstellung und Verbreitung wohl; feiles. hebräischer und hebräisch-deutscher Bibeln:; Durch Rabbiner Freymsnn irr,Filehne gesammelt 3 Thlr. 20 Sgr. — 6 st. 25 kr. Durch die Cultusverwaltung in Aschbach bei Bamberg: sammtsumme 0948 st. 28^ kr.! Mu juälftker Armenunrk Drlgerwaknungen m Jerusalem. Durch Lehrer Schaalmaun in Schonungen: von ihm selbst 24 kr.; Joseph Rosenberger beim Aufruf zur Thora 5 fl.; zusammen 5 fl. 24 kr. Ei» Ungenannter 50 Frs. — 23 fl. 20 kr»; abz. Porto 22 fl. 44 kr- Durch die Cultnsverwaltung zu Aschbach: von Lehrer Sam. Wechsler gesammelt zu Bruch au bei der Hochzeit von Kusel Nordschild aus Niederwern 5 fl. Durch R. Hirsch Berlins iu B erlichin gen, gesammelt bei der Hochzeit des Herrn Merlbach er daselbst 4 S. 30 kr; abz.Porto 4 fl. 14 kr. Moses Schwab aus Frankfurt a. M. 10 st. Durch Lehrer L. Cohen i» Borken: bei einer Hochzeit daselbst gesammelt 4 Thlr. 7^ Sgr.; von H. Löwenstein bei einer Beschneidnng gesammelt 15 Sgr.; Spenden beim Ausrufe zur Thora von Mehreren 20 Sgr.; zusammen 5 Thlr. 12*/r Sgr.; davon bis zur nächste» Sendung zurückbehaltcn 12^, Sgr. ---- 8 fl. 45 kr.; abz. Porto 8 fl. 21 kr. ZcitMMachrichtm und Correspondenzen. Deutschland Heidelberg, 1t. August. Die Ernennung des Professors vr. Weil, eines Israeliten, zum Ordinarius der philosophischen Facultät an unserer .hochschul« ist für die freisinnige Richtung deS gegenwärtigen Ministeriums bezeichnend. Weil war seit einer Reihe von Jahren als zweiter Bibliothekar mit dem Titel eines Honorarprofessors an unserer Universität verwendet, ohne dag eS ihm seiner.Religionseigenschaft wegen gelingen konnte die Stella