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Der Israelit · 1861-08-14 · Heft 33 (14.8.1861) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 33 (14.8.1861)
Date
1861-08-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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VeLLshöchheim: M. Schloß 1 fl. 30 kr.; Frau Wittwe Adler 1 fl.; L. Sichel 24 kr.; D. Sichel 30 kr.; ein Ungenannter 1 fl. 10 kr.; zusammen 4 fl. 34 kr. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen. Deutschland. Wttrzbnrg, 1. August. Gestern fand hier im israelitischen Erziehungs- und Unterrichts-Institute die gewöhnliche Jahresprüsnng in den Profangegenständen statt. Außer dem Herrn Prüfungs- ComrnMr, dem Schulvorstande, an dessen Spitze Herr Distriktsrabbiner Bamberger, und einem Herrn Magistratsabgeordneten hatten noch viele Gemeindeglieder und sonstige Freunde der Schule sich eingesunken. Die Prüfungsresultate können denen der früher» Jahre sich würdig an die Seite stellen, da über dieselben nur eine Stimme, die allgemeiner Zufriedenheit nämlich, herrschte. Die genauen und pünktlichen Antworten der Schüler und Schülerinnen auf die an sie gerichteten Fragen, die Handzeichnungen derselben, sowie die überaus schönen weiblichen Handarbeiten der Schülerinnen, waren für dieselben wie für das verchrliche Lehrerpersonal höchst ehrenvoll. Möge nun dieses Institut, diese Pflanzstätte jüdischsocialer Bildung, immer mehr gedeihen, und mögen auch andere Gemeinden Bayerns es einsehen und beherzigen, daß die Errichtung solcher Schulen dem Judenthume unabweisbares Bedürfniß ist. ^721? '^2 '-->28' Mp - « ' -,'^2 '-1712 .."WL'N 'V .L-PQ-. 'V Gemminge» (Baden). Der Vorschlag aus Untersranken in No. 30 d. Bl., dahin zielend eine ständige Einnahme zur Erbauung der Pilgerwohnungen in Jerusalem zu gründen, dürste gewiß in allen Ländern Europa's von unfern Glaubensgenossen mit Beifall begrüßt werden; denn gewiß ist Israels frommer Sinn unter allen Zungen für die beilige Stadt nicht erloschen. Es wäre auch dies die größte Schmach iür unsere Nation, wenn wir hierin andem Nationen nachsteben wollten, die sich eifrigst bemühen, ihren Besitz vnd Einfluß daselbst zn erweitern. Der Vorschlag *.'< Kr. bei.den als Beisteuer zu bestimmen, wird aber in den meisten Gemeinden nnthnnlich und für die Controle zu schwierig sein. Leichter wird man wohl zum Ziele gelangen, wenn die allwärts bestehenden mi2n, — und wo solche fehlen, sollten hiezu Vereine errichtet werden, — wenn diese eine ständige Substdie, bis der Zweck erreicht sein wird, genehmigen. Vordersamst zeichnet die 'ui 'rr und die ns'-ip 'n! dahier jede per Jahr S Thalcc auf die Dauer von 10 Jahren. War dies sehr leicht in hiesiger 'nur 10 Mitglieder zählenden Gemeinde zu bewirken, wa§ dürfte erst in großen Gemeinden erreicht werden, wenn in diesem Sinne Belehrungen und Aufforderungen von dem Central - Comitö ergehen! Wohl mögen und können jüdische und politische Zeitungen , hiezu sehr ersprieslich sein, das Verfahren wird aber! immer ein sehr unsicheres und mangelhaftes bleiben! Wenn aber das Central-Comitö für gut fände, circa i 3000—1000 Flugblätter mit einer kurzen gediegenen j Ansprache an die Gemeinden Israels in erwähntem! Sinne verfaßt und in verschiedene Sprachen übertragen an ihre Organe zur Beförderung ergehen zu lassen, so dürste dem Zweck weit mehr entsprochen werden. Wenn die Agenten für '"x .-ip-m zum Bericht über die. Gesammtzahl der jüdischen Gemeinden ihres Landes aufgesordert würden mit Angabe der vorherrschenden Sprache, so wäre die Anzahl der erforderlichen Flugblätter leicht zu bestimmen. Wenn nun die Agenten die Flugblätter entgegen nähmen, j solche in entsprechender Zahl an die HH. Kreis- und j Bezirksräbbiner beförderten und Letztere solche den ' Lehrern der Gemeinden ihres Sprenkels zur Vcsür- - wortung übermachten, wo nämlich der Rabbiner nicht; selbst an Ort und Stelle kömmt; so müßte der , Vorschlag am Allgemeinsten bekannt werden. Die! Emzcichnlliig der Subsidien müßten aber und die I Einsammlung derselben gerade den oben bezeichneten - Weg rückwärts gehen, d. h. die n^2n gebe» auf. ' eine allgemein bestimmte Zeit ihre Subsidien au > die Bezirks-, diese an die Kreisagenten und Letztere an das Centralcomitä. Allgemein förderlich würde es wohl sein, wenn der Israelit eine Liste scholl

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