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Der Israelit · 1861-07-24 · Heft 30 (24.7.1861) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 30 (24.7.1861)
Date
1861-07-24
Page
– (sequence 9)
Language
German
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367 wiesen. ,->NO wären. richtig. In bezieht sich die Odjectivssylbe auf während Dix aus den Inhaber des Geheimnisses, sich bezieht. Eine herrlich gelungene Bibelsprache! —Warum ferner und nicht wie — X^? QM. QtQ 2. / k - '1'DY X)^ Dieser Satz ist mindestens schülerhaft gut. Anstatt würden wir wünschen mit construirt ist eine Ausnahme, die sich bloS e i n m a l vorstudet, Richter L1, 7. i-rW MI 2W 3vor. Namentlich verweilte er bei der Darlegung der Wichtigkeit, der Heiligung des Sabbats und wußte mit sinniger Deutung zahlreicher Bibel- und Talmudstcllen Wes zu entzücken. In unsrer groß«, mehr als 760 Familien zählenden Gemeinde hat sich noch Niemand eines solchen Beifalles zu erfreuen gehabt. SS. Von der Donau, im Juli. Herr Rabbiner Low in Szegediy bemüht sich Ln No. 25 seines theologischen (?) Wochenblattes ^X 2M zu sein. Die Septuaginta weicht bekanntlich an mehreren Stellen vom Urtexte der Bibel wesentlich ab. Am entschiedensten tritt diese Erscheinung unstreitig in den Sprüchen Salomo's hervor. Hier enthält die Septuaginta nämlich mehrere vollständige Sätze, von denen im hebr. Texte keine Spur vorhanden. Die Ursache dieser Erscheinung liegt auf der Hand. Bei Sätzen , die ohne strengen Zusammenhang nur lose an einander gereiht sind, ist die Einschiebung fremder Sentenzen leichter zu bewerkstelligen, als bei einem enge zusammengehörigen. Ganzen. Das bei all dem bezüglich ähnlicher Differenzen vor dem kritischen Forum unsrer Neologen der Septuaginta mehr Autorität zuerkannt wird, «As dem sanctiosirten Texte der heil. Schrift— ist ir -- - .r r, lckcht eryäjlich.! Von seinem Standpunkte aus j kann sich's sohin Herr L. als unbestreitbares Verdienst anrechyen, das dem J^ldenthume seit Jahrtausenden abhanden Gekommene,! dem heiligen Hoden seines Ursprungs, der Dihcl, wieder zurückgeftchrt zu Hben.. —' Herr L. begleitet aber seine hebr. Übertragung der angeblich „vier verlornen Verse auS den Sprüchen Salomo's mit einer worttreuen deutschen Übersetzung. Dies war allerdings sehr praktisch. Denn Low's Hebräisch ist von der Art, daß es wohl niedergeschrieben, nicht aber gelesen werden kann. Er beginnt: Mach unsrem Dafürhalten dürsten die fraglichen Verse ungefähr folgender Maßen (?) gelautet haben: INjB) NN'. 'j?2 M NY1L7 s2 1. 'DlX Die Phrase "DO bedeutet nicht „geheim halten." Die Hindeutung auf 1. M. 37, 1l. ist falsch; von dort ist offenbar das Gegentheil er- Mit Bezug auf 2NN ist unrichtig. . -1-' zerreißen von wilden Thieren; auch trop. von Gott, .Pf. 50, 22. — niä)t aber vom Schwerte. QNrz 'H. ^zxn NM 2X 4' -QM W. NlQM /Och'LN 2;' - Das zweite 2NX u'^2 ist M unverdaulicher Pleormsmus.! wäre biblisch. kommt nur in tropischer Bedeutung in Verbindung mit OH vor. wären hier am Platze. Sie sehen/ geehrter Herr Nedacteut, wie es mit unsem Krilikexnjsteht. Mit profaner Hand verstümmeln sie Alles, das ihnen zu Gesichte kommt. Bibel und Fibel sind ihnen gleich; überall hören wir die donnernden Worte: Hier muß ansgeschied e n, dort ein geschaltet werden! Kommts nun darauf an, daß einer dieser hohen Geister selbst einige Verse zu produziren, resp. zu reproduziren hat, sv sind diese gewiß — unter aller Kritik. —den Sakra. (Berlage zu Zkro. SS des Israelit).

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