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Der Israelit · 1861-07-17 · Heft 29 (17.7.1861) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 29 (17.7.1861)
Date
1861-07-17
Page
– (sequence 9)
Language
German
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355 Frankreich. Daris. Die ^lüanev isr. universelle hat bei ihrer jüngsten Generalversammlung zwei Preisfragen gestellt, die eine sittlich-religiösen, die andere statistischen Inhalts. Wir stellen die Fassung derselben Wörtlich hiecher: Eine goldene Medaille im Werthe von 1000 Frcs. Wird dem Verfasser einer Denkschrift bestimmt, welche sich am Besten über folgende Frage verbreis ten wird: «Zu untersuchen, welches die aus die reli-ä gissen und sittlichen Dogmen Bezug habende» Ele-' mente sind, welche die Mische Religion den nachfolgenden Religionen übertragen (iegues) hat." Wenn die Reinheit des Dogma immer nur Bewunderer gesunden hat, so ist das nicht immer der , Fall in Bezug auf die Moral gewesen, die mehr noch Mn her Unwissenheit als von der BösrMigkeit an-- gegriffen wurde. „Zu beweisen, daß die Moral,! welche! aus stimm tlichen religiösen Dokumenten dxs! Zudenthums stießt, Nrchts zu befürchte» hat von dem Lerglache j sirtt der irgend seines andern ^Volkes oder! «M andern ZsisiigÄm" , i 7..^1 ' Pie Denffchristen können französisch, italienisch/! deutsch, englisch, hebräisch oder lateinisch geschrie-j Leu sein uud muffen vor dem 1 Marz 1862 dem Secretariate der isr. univ. vorgelegt weödey. Sie hülfen siur mit eisiem.Mott-, versehen, aber sticht «nierzeichpÄ sein. - Der Verfasser wird seinen! Flamen in einem versiegelten, mit der Denk- - schrift verbundenen Briefchen, in dem das Motto wiederholt fein msiß, msierzcichnen.! :! Eine goldene Medaille im Werthe von 1500 j Frcs. wird dem Verfasser der Denkschrift erthcilt Werden, welche am Besten dem folgenden Programm tariate der ^lliLvce!sr. uiüv. vorgelegt werden und dieselben Bedingungen erfüllen, wie die Denkschriften über die vorhergehenden Fragen. (l.a Väritö lsr.) Feuilleton. IrdenslMer aus äer Vergrrngrnbeit Israels. (Rach Talmud, Midrasch und andern (hagadischen) Schriften.) I. Abraham. Zu jener Zeit, da alle Bewohner der Erde noch einerlei Sprache redeten, beherrschte Nimrod, der mächtige Held, alle Nachkommen Noah's. Aber Nimrod wandelte nicht in dem Wegen Gottes, er war schlechter als irgend ein Mensch vor ihm seit den Tagen der großen Fluth gewesen ,war. Er machte sich Götzen von Holz sind Stein sind veranlagte seine Untergebenen, diese falschen Götter anzubeten, wie er selbst cs thasi Der Götzendienst ist die Quelle aller Laster; so , Mr denn auch Nimrod i .ein grausamer Thrpun, gMrchtet aber' sticht. § geliebt: Zu seiner Ztzftl fielew ^alle Nachkommen Noah's von Gott ab und die Welt wäre geistig .und sittlich verloren gewesen. hatte! Gott nicht ein Licht'angezündet, das die Finsterniß Durchleuchten sollte,! Am Hofe, des Königs lebte Th er ach, der Sohn des l Mchor^ sirwar Befehlshaber des königliche» -Heeres unh.Hstnd -'ingroßem Ansehen bei Nimrod Md seines Fürsten; der König liebte ihn und erhob ihsi siber alle seine Diener. ' Als Eherach siebzig Jahre alt war, gebar ihm sein Weib, Amtela, die Tochter Carnebas, einen Sohn, den er Abram nannte. In derselben Nacht genügen wird: gab Therach ein großes Gastmahl; alle Beamten, ,Zu bezeichnen die gegenwärtige Statistik der - Fürsten und Weisen des Königs waren dazu eingeisr. Bevölkerungen auf allen Punkten der Erde; zu! laden, und sie waren fröhlich und guter Dinge fast prüfen ihren sittlichen und materiellen Zustand, ihre -die ganze Nacht hindurch. Als nun die Eingelade- Gewerbe und Mittel zum Leben; zu bezeichnen vor : nen das Haus des Therach verließen, sahen sie vom Allem, den Einfluß, welcher auf ihre Lage die gro- Osten her einen großen Stern am Himmel erscheine« oder geringere Summe der Freiheiten, die sie! neu, der den Horizont durcheilte und in seinem Laufe m dm verschiedenen Gegenden genießen, gehabt bat.* - vier Sterne des Himmels an den vier Himmelsge- Die Denychriften können hebräisch, lateinisch,! genden verschlang. Da erstaunten die Weisen ob fran-öUch, italienisch, deutsch, oder englisch geschriel dieser wunderbaren Erscheinung, und sie sprachen ben sein, muffen vor! dem 1. März 1863 dem Secre-! einer zum andern: „Das ist nichts Anderes als das (Beilage zs 2§> des JSraelLt). 1 1

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