Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1861-07-17 · Heft 29 (17.7.1861) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 29 (17.7.1861)
Date
1861-07-17
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2446951-2446984-2447013--00794-2455999
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

349 Beruh. Alex. Leither 18 kr.; Jsaac Hummel 18 kr.; Zusammen 15 fl. 30 kr. Weitere von R. Sänger und dem Vorstande veranlaßt« Canmlkung zu obigem Zwecke: Tobias Bauer, Kultusvorsteher 5 fl.; Samuel Einstein 30 kr.; Hirsch Railing I st.; Eduard Bauer 30 kr.; Israel Bauer 1 fl.; Jak)b Springer 15 kr.; Abraham Klopfer 18 kr.; Raphael Laz. Bauer 18 kr.; Veno Klopfer 12 kr.; MoseS Bauer 48 kr.; Moses Leither II. 36 kr.; Veith Einstein 36 kr.; Maier Lamfrom 24 kr.; Samuel Waldmann 9 kr.; Zoscph Müller 30 kr.; Veith Daub 30 kr.; Abraham Ritter 1 fl.; Lazarus Hummel 48 kr.; Gabriel Lang 9 kr.; Lebold Lamfrom 24 kr.; Moses Bor, 30 kr.; Hirsch Lamfrom 18 kr.; Fanny Reiterj24 kr.; Anselm Bauer 18 kr.; Salomon Sänger 18 kr.; Lobold Sänger 16 kr.; Samuel Ehrlich 2".-.n 18 kr.; zus. 17 fl. 2! kr; Gesammtsumme 32 fl. 51 kr.; abz. Porto 32 fl. 27 kr. Durch LehrerSimon Buttenwieler in Beerfelden (Odenwald): SeliAmänn Salomon 1 fl. 45 kr.; Gebtüdch Rosentbal 3 fl. 30 kr.; Feist MosW Wittioe 30 kr.; Baruch 'Moses 18 kr.; JonaS May;1 fl. 20kr.; Salomon Joseph 48 kr.; Hirsch S!alo- MSN 15 kr.; Fjeist Salpmon u. Sohn SaloMon Zcitungsnachrichteil Md Corrcspoudcnzcn. Salomon III. 24 kr 4^ kr.; Gerson May; Moses Lörv S o n dch e L« e r, k. u. Sohn.Enranuöl May l!fl.; Salomon Salö^non H. 24 kr.; Gebrüher Marx 4 fl. 45 kr; Sinwü Sondheimrr!5^ ^r.; Simon Tornb erg 1 fl; David M ay.18 ky.; Salomon Salomon 1. ^12 kr.; Moses SaloMön 15 kr.; Mordachai Marss in Sohn Moses Äarx 1 fl.; Ephraim ^alömon stO kr.; Simon Buttenwiefer, Lehrer i lfl. 24 kr.; von der hiesigen pH-. 5 fl. 24 kr.; vor der hiesigen 3 fl. 30 kr>, vom Hiesigen M. Frauen-Verein 2 fl.-.42 kr.; Zusammen 29 fl. 17 lr; abz. Porto 29 fl. 11 kr. Durch B. M. Dreifuß in Ober-En diu gen (Canton Aargau): von ihm selbst 3 Frs.; Abr. Dreifuß 2 FrS. 50 Et.; Abr. Dreifuß 1 Fr.; Jacob Wolf Dreifuß 2 Frs. 50 CL.; zusammen 9 Frs. — 4 fl. 12 kr.; abz. Porto 3 fl. 54 kr. Deutschland. .... Wo viel Freiheit, ist viel Irrthum; Toch sicher ist der schmale Weg der Pflicht. (Wallenstein's Tod.) Frankfurt a Vk Der freiwillige Rücktritt des Herrn Rabbiner Stein aus seinem Amte ist einer verschiedenen Beurtheilung unterworfen worden. Seine persönlichen Freunde wie auch seine Feinde haben es indes; als die größte Thorheit seines Lebens angesehen, daß ein Mann mit zahlreicher Familie, sei es aus triftigen oder ans minder erheblichen Gründen, so seine sichere Existenz aufgibt, ohne, wie er selbst sagt, für seinen Rückzug gesorgt, oder sich sonst eine andere Existenz begründet zu haben. Allein wir glauben, daß Stein'S Abdication bis jetzt gerade die klügste Handlung seines Lebens wär. > Mau hat Herrn Rabbiner Stein vielfach Unrecht gcthan! Wir können uns so recht in seine Lage versetzen. Wer Herrn Rabbiner Stein näher kennt, jder wird Hm persönliche Gutmüthigkcit picht zabsprechen; auch ist seine Abdankung ja gewisi ein siZeweis, daß eS ihm an Ehrgefühl nicht fehlt. Allein He^rr Stein buß^jetzt für Einen Fehler, der sich, wie ein rother Faden durch sein ganzes NmtSleben zi^ht. Er hat den warnenden Spruch des wellen Salomon nicht beachtet, der ihm und uns Allen ^rust: F-»s -sioi r.rr «w, c::n »ny.. ie. ^Sei nicht weise in deinen eigenen Äugten, sondern fürchte den Ewigen und weiche vom Bosen!" Alle Unannehmlichkeiten, die sich Herr Rabbiner Stei n zngezogen, sind die Folgen der Verkennung jener Wahrheit und der Selbstüberschätzung, die sie erzeugte. Herr Rabbiner Stein ist ein braver Mann, aber ein schwacher Charakter, wie alle reformistischen Rabbinen: der Beweis liegt sehr nahe. Was Herrn Stein betrifft, so hat er ihn selbst gegeben; er ist, wie er selbst es am besten geschildert hat, der stete Spielball aller Zeitbewegnngen gewesen. Das erste Austreten des Herrn Stein fällt in einen Zeitraum, in welchem die religiöse Gährung am mächtigsten war; was Wunder also, daß ein Mann von so schwanken Gesilinurrgen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.