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Der Israelit · 1861-05-22 · Heft 21 (22.5.1861) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 21 (22.5.1861)
Date
1861-05-22
Page
– (sequence 7)
Language
German
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2b5 selbst 1 st.; I. Binet 1 fl. 50 kr.; GaSparBinet 1 fl.; Nathan Renner 50 kr.; David Nenner 50 kr.; zusammen 4^ st. öst. W. Gesammtsnmme 669t'/r fl. Mu Mäiftker Armenunä Mgerwosinungrn in Jerufnsem. Durch Distr.-Rabbiner Neckarsulmer in Schnaitach (zweite Sendung): D. Wolf 5 Sgr.; Neckarsulmer in Äönigswinter 25 Sgr.; zusammen 1 Thaler. Durch Rabbiner k)r. Joel in Krotoschin: von ihm selbst 15 Sgr.; B. H. Daniel 2 Thlr.; A. Mendelsohn 1 Thlr.; Frau Rabbiner Cohn 15 Sgr.; I. Schuck 10 Sgr.; I. Schmul 10 Sgr.; Maltas Cohn 10 Sgr.; Matias Fasse 10 Sgr.; Marcus Hepner 1 Thlr.; Eppcnstein 10 Sgr.; Leiser Mendelsohn 1 Thlr.; Salomon K rün spach 10 Sgr.; P. A. Daniel 10 Sgr.; A. Sklarek 10 Sgr.; D. und Wittwe H. Cohn 10 Sgr.; Lehmann Markiewicz 10 Sgr.; H. Laster 15 Sgr.; Moritz Ruhmann 15 Sgr.; S. M. Hofs 15 Sgr.; I. Sluschewer 7 Sgr. 0 Pf.; Marcus Krüger 15 Sgr.; Joel Auerbach 15 Sgr.; Herz Levy 10 Sgr.; Jacob Levisohn 15 Sgr.; Moritz Daniel 12 Sgr.; M. Mamlok 7 Sgr. 6 Pf.; B. L. Mo nasch 6 Sgr.; I. W., Pelz 6 Sgr.; I. Katzcnellenbogen 15 Sgr.; M. M Bendix 5 Sgr.; Rabbiner M e n d e l s o h n 5 Sgr.; D. L. Grabowski 0 Sgr.; Raphael Pul oermann 7 Sgr. 6 Ps.; Mannheim Ratze»ellendogen 10 Sgr.; Meyer Katzenellenbogen 10 Sgr.; Löwe 10 Sgr-; Ertrag einer Büchse 3 Thlr. 5 Sgr. 0 Ps.; zusammen 10 Thlr. 11 Sgr. --- 33 fl. 53* 2 kr; abz. Porto 33 fl. 23'r kr. Durch M. Tauber in Batorkäß: von ihm selbst 2 fl.; E. Tauber 1 fl.; I. Binet! fl. 50 kr.; Gaspar Binet 1 fl; Nathan Renner 50 kr.; David Neuner 50 kr.; zusammen 6 fl. 50 kr. oft. W. Zeitungsnachrichten. Deutschland. Ntimcheu, 7. Mai. Die von der Kammer der Abgeordneten znm Beschluß erhobene Emancipation der Inden bezüglich ihrer Aasässigmachung und ihres Gewerbebetriebes im diesseitigen Bayern kam heute auch in der Kammer der Reichsräthe zur Berathnng. Seit dem Beschluß der Kammer der Abgeordneten waren ans verschiedenen Orten (vorzüglich aus Niederbayern) Eingaben an die NeichSrathskammer gelangt, welche für-die Gemeinden ein absolutes Veto bei Ansiedelung von Israeliten beanspruchen. Der zweite Präsident, Gras SeinShei m, will sogar, daß dieses Veto überall, auch dort, wo schon Juden weilen, bei neuen -Ansässigmachungen zur Geltung kommen solle. — Der Referent, Fürst Hohenlohe, bemerkt, daß durch eine derartige Elausel der ganze Beschluß illusorisch werde und die Juden in eine schlimmere Lage versetzt würden, als durch das Edict von 1813. Referent glaubt, die Emancipation der Inden wider sprech e nicht der modernen Idee des christlichen Staates, der ein Staat der Gerechtigkeit sei, und daher den Begriff der Rechtlosigkeit eines Individuums längst ansgegeben h abe. Die in den Eingaben ausgedrnckte Befürchtung, daß die Israeliten die Märkte und kleinen Städte, wo bisher noch keine Inden weilten, überschwemmen könnten, hält Referent für unbegründet, weil der Israelit zu seiner geistigen und physischen Existenz das Zusammenleben mit andern Glaubensgenossen nicht entbehren könne und gewiß nicht dorthin ginge, wo ihm die. Feindseligkeit christlicher Mitbürger unüberwindliche Hindernisse entgegensetze. Die Pfalz beweise, daß die Inden sich nicht der Wirthschasteü bemächtigen, um sie gleichsam zu Börsen umzügestalten. — Graf Giech vertritt die Eingabe der Münchener Judenschast gegen jenes Veto und reproducirt sein früheres Votum vom Jahre l850/5t zu Gunsten der Israeliten. — Oberconsistorialrath v. Harleß will rein aus Gerechtigkeit aus die Seit,e der Abgeordneten treten, deren Stimmen ihm mehr gelten als jene 14 Petitionen. Man werde doch die Juden nicht schlimmer stellen wollen, als sie factisch unter der Geltung des Edicts von 1813 standen? -— Frhr. v. Aretin stimmt sür daS absolute Veto der Gemeinden. Manche . Orte, wo sich Juden niedergelassen haben, wären dadurch gänzlich verarmt. — Frhr. v. Thüngen gibt zu bedenken, daß der baierischc Staat, wenn er den Israelitin

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