Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1861)
- Date
- 1861-05-08
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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227 und Mühen, seine Lasten und Kampfe, seine Schmer- I ist, durch das er die Welt erschaffen? So wisse zen und Thranen, während kein Hoffnungsstrahl,! denn, daß in der niedergelegt und keine Aussicht aus ein schöneres Jenseits gleich dem! ausgesprochen sind alle Gesetze der Natur und alle farbenreichen Regenbogen das düstere Gewölk ver- Gesetze des Denkens, daß in ihr die Geheimnisse schönte. Die Eigensucht, die Eigenliebe saß als! offenbart sind worden, über die der Menschengeist höchste Herrscherin unangefochten auf den Thronen! Jahrtausende vergeblich gesonnen; daß in ihr ist der Völker, nur der eigene Genuß, nur die eigene nicdergelegt die Kunde der Geschicke der Völker und Lust war maßgebend für jegliches Thun — waren der Einzelnen, daß sie uns mitzutheilen vermag des doch die .Gottheiten selber Nichts als Bilder des Allherrn ewige Nathschlüffe, wie sie die Welt der- Genusses, des rohen, irdischen Genusses. So stareinst iu's Leben riefen und noch heute erhalten; daß ben die Blüthen des Mcnschcngcistcs dahin, das dn in der Thora Ausschluß findest über das Wesen Seeleuauge erblindete allgemach und ein großes deines eigenen Geistes, daß du in ihr vorgezeichnet Klagchaus war die gcsammte Welk . . ... Hört findest den Pfad , den wandelnd er sich wieder cmihr den Donner vom Sinai, fühlt ihr die Erde erporzuschwingeu vermag zum Allerhöchsten, der einst beben, seht ihr wie die Berge wankrn! Die Gottes-; ihn gegeben, sttmmc ist's, die ertönt, und alle Völker vernehmen s sie, ein jegliches in seiner Sprache; wie ein Ham-s , Hmer, der die Felsen zerschmettert, läßt ihre Funken p.srsnri ON2 "wr« O'wpQ.i 'uxstz -p Er sie sprühen über den ganzen Erdenrund, und der fließest dir ferner aus der Gotteslehre die Quellen dcr Posaune gewaltigen Ton und des Donners Gebrüll Thäten, die dir zum ewigen Ruhme gereichen, und das Tosen der bebenden Erde-übertönt das Nur das Vollbringen des wahrhaft Guten und Wort, das der Welt ihren einzigen! wahren Gott Edlen kann , uns zum ewigen Ruhme gereichen, verkündet: Ich, bm's, dcr> Ewige, und ,v!enn!wir nicht wissen, was wahrhaft - gut dem Gstt) § i und edel ist, wie! könnten wir's vollbringen? Wenn Nimnrersn ehr erlangt nun, d^r Jrrthum die. auch die lauterste Absicht uns beseelte,? was Hilst Herrschaft über die Erde, ein:.-ganze^irBÜkHat ver-sist,die Absicht, wa^ das jStreben, wenn unser Geist, Kommen die Stimme Gottes, redend! ÄM der Mitte! ^von Jrrthum gofeffelt, gerade das Verkehrte Mi des Feuers, j ein ganzes Volk hat Gott erkoren zumU Gegenstände seiger Thätigkeit sich erwählt? -7- Träger der ewigen Wahrheit. Nun liegen, Israel, Die. Geschichtsschreiber erzählen uns von einem klar vor deinen Augen die Schätze der höchste» Ergroßen Volke, den.Chazaren, die vor fast kenntniß. Wie cm Mensch mit dem andern hat tausend^ Jahren am Fuße des Kaukasus wohnten, .dein Schöpfer mit dir geredet, junh du? wcißt's . Ein^t' herrschte über-sie ein König, der da durch-! nunmehr, daß ein allsehendeS Ange i im! Himmel . druggen sich fühlte von seiner hohen Bestimmung, wachtmerkt auf all dein Thrlu und aus deines und dessen Leben?geweiht war dem Strebensei« Herzens gelMmste Gedanken, du weißt daß es dir Volk glücklich zu machen. Jemchr er sich jedoch defrei steht, seinen Willen zu erfüllen, um dadurch mühte, das Gute zu thun und das Böse zu meiden, dein ewiges Glück zu begründen. destomchr fühlte er sich beunruhigt, denn woher Siehe, mehr als allen Nationen der Welt, liegt sollte er Gewißheit nehmen, daß das auch gut war, es dir, ob, dich deinem Gotte zu nähern, zu erkenwas ihm gut erschien, und daß das böse, was er neu die Leitung seiner Welt, das erhabene Wesen als solches mied? Ta erschien ihm einst im nächtdeiner eigenen Seele und deine hohe Bestimmung; licheu Traume ein Enge! Gottes, lobte ihn ob sei- List du doch das auserkorene Werkzeug in seiner! nes Strebens, ermahnte ihn zu Muth und Ausdauer, Hand, der Bewahrer des Lichts, das durch dich der--? fügte jedoch hinzu oä'x i'vpO ''m-r -jwü ernst der ganzen Menschheit leuchten soll. O, daß - wohl : ist. deine Absicht Gott wohlgefällig, doch nicht dirS nimmer erlösche dieses Licht! Weißt du nicht, daß sind-S deine Thaten. Am andern Tage mühte sich es das allerköstlichste Kleinod des Wettenschöpsers der König mit noch ängstlicherer Sorgfalt. Ä ging