Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 17 (24.4.1861)
- Date
- 1861-04-24
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Iüu Misclirr Armenvnä DUgerirolumnZtn in Jerusalem. Carl Heller von Oppenheim IO kr. beim Ausruf zur Thora. Durch I. M. Schüler zu GerolzHofen (zweite Sendung): Joseph Hirsch Lichtenauer in Vrünau 2 fl. 42 kr.; Lob Bauer das. 2 fl. 10 kr.; Aschar Heu ochslein in Järkendors 1 fl.; Falk Braun in Lülsfeld 1 fl.; David Frank iu Thundorf 1 fl. 45 kr.; B. Haas iu Prichsenstadt 30 kr.; Hirsch Haas das. 18 kr.; Chajim Wolf in Kirchschönbach 3fl. 30 kr.; Aron Hahn das. 1 fl. 30 kr.; Victor Maier 12 kr.; Moses Hahn 1 fl. 45 kr.; eine Ungenannte 1 fl. 45 kr.; Marcus Hahn 1 fl: 30 kr.; Kusel Selig 12 kr.; Salomon Lob Hahn 2 fl. 42 kr.; Lob Fleisch mann in Prichsenstadt 1 fl. 45 kr.; Falk Fleischmann dm. 30 kr.; Jsaac Künstler 30 kr.^ Jsaac Löb Löwenberger 1 fl.; zusammen 26 fl. 16 kr.! ^"1"---- -! ZeLtttttgönachrichterr. Deutschland. Stuttgart. Durch Entschließung des K. ViinisteriumS des Kirchen - und Schulwesens ' von: 26. v. Mts. ist das erledigte Beziiksrabbiuat^Obc dolf dem Nabbinen^ Jakob Oberdorfes in'Pinne im K. Preußischen Regierungsbezirk Posen übertragen worden. ' Wiesbaden, 12. April. Bezüglich der Petitionen um Abänderung des s. g. Judeneides wurde der Negierung empfohlen, noch dem gegenwärtigen Landtage einen, der Beschwerde abhelfendcn Zusatzentwurf vorzulegen. Sodann erfolgte die Wahl und die Ergänzung von Commissionsmitlfliedcrn. Preußen. Berlin, 11. April. Das Herrenhaus hielt heute wieder Sitzung. Der Präsident theilt mit, daß der Graf Pourtalcs ncu cingctretcn, das Mitglied Graf Garnier verstorben ist. Das Haus tritt in die Tagesordnung ein, deren erster Gegenstand die bereits erwähnte Petition aus Löblau bei Danzig, um Entfernung des dortigen jüdischen Schulzen Lewy aus seinem Amte, ist. Das Hans benutzt diele Petition zu einer mehrstündigen Debatte, in welcher jedoch nichts Neues Hergebracht wird. Tie Staatsregiernng bleibt aus ihrem Standpunkte stehen, d. b. sie nnist die Argumentationen der Herren einfach zurück. Die Petition wird der Staatsregiernng zur Abhilfe überwiesen. Tbvrr,, 5. April. In unserer polnischen Nachbarstadt Wloelawek haben die jüdischen Bewohner, ans Anlaß des in Warschau stattgehabtcn Verbrüderungs-Festes, die Summe von 1500 Rubeln aufgebracht und nach Warschau abgesandt; die Zinsen sollen zum „ewigen Gedächtnis-." jenes Tages zu einem Stipendium für einen Akademiker (resp. bei der ncu zu gründenden Universität für einest Studenten) verwendet werden. (Dz. Z.) Oesterreicbiscker Kaiserstaat. ' Wre^. 13. April. Der Kaner hat dem Privatdocenten 1)n der Medicin und Chirurgie Hermann Zeißl „in Anbetracht seiner belobten vierjährigen didaktischen, schriftstellerischen und sonstigen Leistungen" den Titel eines außerordentlichen Professors an der Wiener Universität verliehen. Herr i>,-. Zeißl ist der erste jäd-sche' Arzt, welcher einen L-.hrstnhl an der Wiener medieinischen Facnltät entnimmt. — Die Pest her israelitische E ul tns gemeinde beabsichtigt, :ie Vertreter aller israelitischen Gemeinden in Ungarn zu eirnr am 15. d. in Pesch abzuhaOenden Berat bürg einzuladen. Die Versammlung soll sich über die Haltung verständigen, welche die Israeliten in der Emancipationssrage dem Landtage gegenüber beobachten sollten. (F. I.) im April. So eben erhielt ich No. t3 und 14 Ihrer geschätzten Wochenschrift und freute mich unendlich über die herrliche Schilderung der rührenden Charakterfestigkeit des Hru. Rabbiners Guggeuhcimer in Stuhlweißenburg, ebenso sehr aber auch über die Gcsinnungstüchtigteit der mit ihrem letzten Herzbluts an ihm Hangenden Gemeindemitglieder. Ja, eS ist wahr '2, es gibt