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Der Israelit · 1861-03-13 · Heft 11 (13.3.1861) · page 4

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 11 (13.3.1861)
Date
1861-03-13
Page
– (sequence 4)
Language
German
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130 127. 33. behaupte vermeintlich I. M., 222', habe I sich oft aus den: Resultat des Talmud aus Plaisir nichts gemacht. Davon steht aber dort nicht ein i Sterbenswörtchen, vielmehr ist nach >'"2-r .-."2 (ven ' L. natürlich nicht verglichen, sondern nur so aus I. Dt. abgeschrieben hat) 222^ von einem der nur Zur Rechtfertigung einer vereinzelnden Ansicht gegeben, öfters abgewichen; dabei steht er aber w recht im echt babylonisch talmndischem Geiste, der so oft verwundert fragt 1225- 27s": und wie oft kömmt bei allen 2'p27e bezüglich eines der Ausdruck vor Es wäre rein Zeitvcrschivendung und wenig verdienstlich, unter den zahllosen Beispielen einige arizusiihren So sehen die Waffen besten aus, der mit seiner Weisheit einen MaimonideS meistern will; wir haben zwar keine neue Erfahrung gemacht, wM aber die asten um ein Bedeutendes vermehrt. Jetzt werden wir nun ganz kurz vor Thorschluß mit einigen psychologischen Studien beehrt; die Romantiker seien innerhalb des Talmudismus konsequent (so ist's Recht! weiter beanspruchen wir nichts als Anerkennung unserer Consequenz). Es heiße nämlich Sabb. -tE ^"2 2"^ rnin '23 jp'rw 7S-?; V'LUSV b^22D^ Md inWn Ab-. schnitten dt. Nathans 28: -v l^ >33. DqS sind^ eigentliche nur z dunklo Ürakel und wir fürchten sehr, daß L. von dem Chassidismus, m Hessen Nähe! er'! seinen Spuck trM, angche^'seiest soll aber >f wahrscheinlich etwas Ehrenrühriges. in Diesen W-rten enthalten sein. Ha, weynizman von Gründlichkeit rücksichtlich eines Blastes k?2: solche Begriffs hat wie L., vielleicht;! sonst aber verhält eö sich gerades umgekehrt. Verweilen wir wieder einen Augenblick bei dieser Stell^, die L; i»^ seiner „gründlichen" I Man er Hvie gewöhnlich uM wle er von Eisenmenger mnd Eonsorlen gelernt - dem Zusammenhänge reißt.; Vor allent nun coustatiren wir ganz abgesehen voll der hirnverbrannten Idee, daß der babylonische Talmud einem Selbstmord gleich seinen eigenen Koryphäen die abspreche, (was noch ganz etwas anderes wäre als der in ethischer Beziehung Saich. 24 ihnen gemachte Lorwnrs) daß von Ignoranz der persischen Lehrer keine Rede sein kann. Es heißt nämlich ebendaselbst PL' 2pp' vir" 2'X22 Niirö PNiM PL'L i'vlpv >223v 2*2 ,*?re NiL7. Also das gerade Gegentheil; es stände ferner dieser Latz nach dieser hölzernen - gründlichen Erklärung außer aller Beziehung zu eurem andern gleichfalls ebendaselbst zu findenden Motiv des O'2'7L2, nämlich I27P2 '53 U'XV „wie die Leute sagen: zu Hanse ist mein Name, in der Fremde mein Gewand" wie es dort beißt. Alles dies zeigt evident, daß der Ausdruck nicht auf die n"r> sondern auf 222 d. h. >22 ':2 zu beziehen sei. ^2 nämlich ist abgeschlossen, umzäumt; vgl. Schek. t. 1; so interpre- Lire ich auch die Worte des 222: 22>2 2v '.in 22' 22N22 >^2" 7-.NV d. h. weil die Schrift behauptet, daß Israel zu einem Volke wurde und nicht Mizrajim (durch dre Vergrößerung durch jüdische Familien) geht hervor, daß diese Familien sich ihre Selbstständigkeit bewahrten (22-722). So lange nun die i-ni, wie es bei uns sein soll, Gemeingut Aller ist; so lange bedarf der Religionslchrer gar keines Erkennungszeichens. Jeder kennt ihn, jeder kann ihn beurtheilen; jeder weiß, daß er der erste Wettkämpfer in der Arena des Geistes ist, er gilt als Führer weil er wirklich der erste ist. Das ist die Situation > der jüdischen Gemeiudeordnungen, wo der jüdische Geistliche (?) weder an Talar und Kutte noch an Väffchen und znsgmmengerqlltem Talith, wohl aber an^immenser Geistesschärfe und Ehrfurcht erregender! Gottesfurcht groß und allgemein erkennbar war; wo aber! kemp NM da muß man wenigstens ein äußeres . Abzeichen , haben gegen Verwechselung des Großen nnt Unbedeutendem aus Unkenntniß und Mangel an Veurtheilnng. Daher ist die zweite Stelle mit der ersten ganz gleichbedeutend. Denn, wo wir heimisch sind. d. h. in ebenbürtigen Kreisen, ^werden wir uns > solcher im Grunde an sich wenig verdienstvoller, äußerer Abzeichen gern entledigen. Dort, wo wir heimisch sind in unfern Kreisen, in unserer Gesellschaft , dort sind wir selbst. Allerdings aber sind diese Äußerlichkeiten nur denen im Grunde des Herzens Aeußerlichkeit, die eine reelle Materie, einen geistigen Stoff einzusetzen haben, die 2'rr7-n machen. „Gewissen jüdischen Theologen" jedoch dürfen sie durchaus uicht Nebensache sein. — Wir bej kommen aber noch ein Kraftwort, ein niederschlagen-! des Pulver, möchte ich sagen. 'L'3i3 'sun -p;« 1 >22 donnert der Antiromantiker nach "i"2r< zu. Ich war wirklich wie versteinert, ob dieses furchtbaren f Vorwurfes. Nachdem ich mich ober von dem ersten

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