Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 11 (13.3.1861)
- Date
- 1861-03-13
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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129 Wir bitte» Sie schließlich nochmals um Entschuldigung wegen der vielen. Ihnen zu verursachenden Mühe; Ihre uns geoffenbarte Sympathie für das wohlthätige Unternehmen flößt uns dazu den Mnth ein, und die wohlthnende Ueberzeugung, dasselbe gefördert zu haben, gilt Ihnen, wir sind dessen sicher, mehr als unser Tank. Empfangen Sie die Versilberung unserer ausgezeichneten Hochachtung. Pekidim und Amarcalim der israelitischen Gemeinden im gelobten Lande, zu Amsterdam. Gleichzeitig geht uns vom lob!. Ecr.tralcomiw Ln Amsterdam die Mitthcilung zu. das; von demselben bereits 6084 fl. 87 Eent (einschließlich der obenermübnten 2500 fl.) nachZernsalem zur Verweitdnng übcrmülell worden sind. Aach der Bekanntmachung des Herrn N. De. Hildesheimer in diesen Blattern belamt sich die ln im Co mit«- in Eisen siadt eingegangene Summe auf 6806 fl. öl» kr. ösr. W. und 2 Dukaten. Außerdem wurden aus dem Vermächtnisse des N. Scholaum Hirich von Hallerstadt, wie uns vom Conrit« in Zmusalenr zur Veröffentlichung Mtgetheilt wird, 3150 Thalrr pr. E. Mr diesen Zweck bestimmt; andere EomioLs, so iu Berlin, Hamburg u. s. w. haben die Summe der eingegangenen Gaben noch nicht angczeigt , so daß dss GelammtsuMNle derselben sich auf circa 20,0l)l)>! fl. *) belausch mag. Diese:Süunue bildet, wie psau . schreib^ noch siicht L>u vierten. Lherl de-! a perwcrzdküdeu Cüpitals. '> Nichts desto weniger Hruipd i iuLt dcmBauö begonnen^ u»!n die Debälche izllmai,lt,Ä Erstehen zu lassen, damit dadurch wenigstens d(r i allerdri ng^en dstcn Ao 1 h abgeholsen werde. I Mög<n unsre edlen und wohl) hörigen Glaubeitsgenosieni nicht ennüden und bei! jeder Gelegenheit der Zördtrung dieüs höchst wichtigen Unlerrühmens gedenken. Wie ein M»tslslLN rrplilsirL. (ZvrtsrKung und Schlup.) Gehen wir Schritt für Schritt weiter. L. rückt mit dem heraus, was Nap. t, 84 u. 'p§i '-022 *) Ein zroprr Theit re» vorhanden»«! («»idre ist terriit ^urch lten Lnlauk Lce Baupla§e» abjvrbtrt. jl». 63—64. Über rr2-'- -2-r^ .1--'^ gesagt: daß R. daselbst im geraden Gegenlheile eine Lanze für die i persischen Lehrer brechen will und demgemäß auch schließt -!^ r^r-. '2 rirrp -."m imri kann uns nach obigem Nachweis der redlichen Forschung L.'s durchaus nicht wundern; ebensowenig daß L. in der Anmerkung zwei lakonische Ertate hinschreibt, welche beide schon bei N. stehen und mit einem derselben N. corrigiren will, woran natürlich, kein wahres Wort, ditto, daß ein Eitat Nedar. 36" zngeschrieben wird, wo gar nichts Einschlägiges steht. Wir finden alles dies in voller Nebereinst.mmung mit dem Blendwerk dieses WindmühtenritterS; ganz eben so wenig wundert uns dessen fernere brutale Lügenhaftigkeit in folgendem Satze, wobei wir uns jedoch länger anshalten müssen, weil wir gar dicken Schutt nnd Sand binwegzuräumen haben. Eine der fixen Ideen unseres Don Quixote besteht darin, dar, Maimon. sich indifferent, ja oppositionell gegen den Talmud verhalte. Zwei Argumente werden hier gelegentlich an den Mann gebracht, ml.!. Berlin - S. 126" No. 8 rührt die Bemerkung an, daß - Nambarn oft wie Sisri isegen die Gemara schließe, ls was! also von DifferenzI ja Oppositionsgeist -zeuge.? .Ist chohl einem Leser schon : solch eine Verrücktheit j iv-r^ekoütn^'si li Welches^ j,Pr,'.ineip" spricht mehr für!i Sifti a!s sri^r -Vtischnal^ und Gemara? Nur^ sollte ^i'zÜ'uazL'^altcklich mefnen> 6"' sage dieß; er sagt aber? natürlich jdas gerade Gegentheil. Die angetuyrle Behauptung Ist nämlich von: und v" halt dich i» cillrr lchtgrn Ansciuauderskimng sürnn« möLlich. Auch gründe sich das Postulat nur!a «r ciuc einzige Stelle rücksichtlich wozu L"' noch eine aus einem dunkclgehaltenen »ttvniO'.w des hinzu interpretirt. Wir wenig aber dieß subjektiver Rationalismus (?) des Mann, war, geht aus derselben Stelle des I. M. hervor, wonach ganz ebenso einen pos der urgirt. Das waren also alle Antigonisten des Talmuds und was bleibt denn einem Löw übrig? Man weiß wirklich nicht, soll man mehr den bornmcn Höchmuth bedauern oder mehr die niedrige Betrügerei und tendenziöse Verdrehung verachten. Es kommt aber noch ein Seitenstück. b.