Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 8 (20.2.1861)
- Date
- 1861-02-20
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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93 hinein interyrMG? zW-MBMP-raL^ oder Hachaluz, welche ich beide nicht besitze, etwas zu Gunsten des Kritikers steht oder nicht, entscheidet nichts; jeder resultirt heutzutage wie ihm das Resultat genehm ist. Der literarische Betrug lenseres Kritikers hat aber wohl noch einen Liefern Grund, den wir aufzuheckem nicht verfehlest wollen: L. der in-der Strategie der Schlauheit durchaus nicht unbewandert ist, will gern Meilen und herrschen." Ich habe zwar demselben' in rNeinem offenen Briefe schon bemerktdaß wir- Ör t hodüx'eninnerhalb einer fe stgeftellten Gr enze durch aus nicht verlangen, daß unsere ganze Partei in keinem einzigen Theorem variire; weshalb recht gut die Orthodoxie R?s eine von derbes Leitartikels etwas verschiedene, mnd doch eine solche sein kann. Aber, was .kümmert sich ein L. um Beweis und Ueberzeugüng, „äiviäs et iinxsra." Auch R. ist ja für L. nur so lange eine Autorität, als es ihm genehm ist; widrigenfalls wird mit ihm. so wenig Federlesens gemacht, wie mit jedem Andern, wovon S,. 8. der Wochenschrift Zeugniß ablegt. Ich kann aber unmöglich die eigentlich in Rede stehende Stelle verlassen ohne bei einer kleinen Tücke zu verweilen, welche gerade unsere Stelle unserem possierlichen, von Jndifferentismus. resp. Opposition des Maim. gegen den Talmud faselnden Gegner spielt. Unser „Theologe" will IrotzuTali Bab; Jeb. Ms^hief Bedeutyng in der Mischnah weg disputiren; „das ist selbstverständlich nur Beispiel, und dies ist die einzig richt.ige Erklärung (soll heißen der einzig richtige Strich durch die Mischnah)." Punktum. Hierdurch wird der pi geändert, wenigstens für diejenigen welche noch so naiv (beim Kritiker einfältig) sind, sich von den v'M „guten Rath" zu holen. Gerade aber der radikale (?) Rambam stempelt diese nmo .->rp zur eigentlichen Verordnung, (um Jsch. 14. 4.) Warum? Hierüber werden wir in der Note einige schwäche Permuthungen äussprechen *). — „Die pa- *) Es ist allerdings der Untersuchung Werth, warum Rambam den Ausdruck der'MÄ) modificirt. Folgende schwache Vermuthüngen wollen für den Geübter» mehr anregend als erledigend sein , Es fällt nämlich in der betreffenden Stellender Ausdruck auf, der eigentlich hier Begründung und nicht Eonstqüenz ist (vgl. Hl H^)!/Ferner bleibt immer auffällig, daß wie schon Raschi andeutet die eigentlich nur für N"N paßt: -- Daher - wäre' vielleicht anzunehmen, daß die Einrichtung lästinensische^ Gemanr t urgrrti? auch diese AchL ü g«r nicht." (Bck Ch^) Mn bekanntes Meweisstückrder -Hers tigen Gründlichkeit^ 5 Wir hätten Meder ,4M andere Stellen, wo wieder Jemrsl urgirtz was Babli nicht monirt „N'-ri ' pflegen wir' mR sunfern Alten zu sagen. Hierüber 7 aber sagen - wirs Dgav trotz unserer, romantischen Mugründlichkeit, heißt nämlich an unserer Stelle im Jerus. psiv v'L'2 Dieses ist nur dadurch zu erklären daß die übermäßige Vielweiberei schon von den Tauaim perhorreseirt . wurde. Ich muß übrigens hier noch von einem merkwürdigen literarischen Kunststücke des! Kritikers sprechen) das Maximum von 4 Weibern findet sich auch im Koran (an einer übrigens schwierigen und viel gedeuteten Stelle). Kritiker .behauptetnun „die -pilpulistische Wortklauberei" der babylonischen Gemarn habe Ma?- homed sein Verbot dictirt (statt umgekehrt zurllnterstützung des in unserer betreffenden Stelle angegebenen Gebrauches auch dessen spätere Verbreitung nach Außen anzunehmen). Ein prachtvollem Mummenschanz! Wie Mahomed die Bibel kannte, ist sattsam^, besonders aus Sure II. bekannt; jetzt hak er auch noch „Pilpul" getrieben; eine herrliche Entdeckung^ Diesem Stelle (B. CH. Jg. 3. 537,) ist so lehrreich! daß wir sie unmöglich schon verlassen können; wir gedenken nämlich, einen Beweis zu liefern, daß L. ebenso „gründlich" das Griechische kennt, wie er auf der Jeschiba ein Blatt-Gemara gelernt, zu haben sich brüstet. Jösefus wird, als Gewährsmann für die Oberpriesterliche Monoganlie (vgl. Rambam Iss. Bi. 17. 13.) angeführt; derselbe setzt aber ausdrücklich die her i"I2lp eine feste Norm der O'ODP! als mittlere zwischen den fünf verschiedenen (vgl. die betreffende Mischnah unst Rambam Anfang des Abschnittes) sei) die erstern Leidenkönn en) die leßtern mussen durch mehr als 1 beeinträchtigt werde» (weshalb schon Rambam in der Mischnaherklärung , dessen SHM offenbar, gegen den hier ganz.unbegreiflichen (vgl. das von demselben refutirte von O"ll und aber angenommene Motiv ist, die Worte 'dt hat); daher ist es erstere für letztere aber VL und zwar deshctlb, weil die Frau, wie unmittelbar vorher bemerkt, ihr bisheriges Recht nichtgeltend machen kann; wodurch ganz recht eine Folge, UL seine Erklärung hat und die Einrichtung eine ganz allgemeine ist. Da weder hier der Orb noch diese die Form zur «itstrrechendei» Erledigung solcher Disklssion? ist; so muß ich mich mib dkeft») wie ich hoffe, für die Kenner w ohlverstandlichen Andeutung begnügen. "