Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 8 (20.2.1861)
- Date
- 1861-02-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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92 WrlHkU-v'erlaNgM/--LWtM großes'- Gewichtlauf diesen-Vörwürf^rnb'waren sehr wißbegierig/ was ilL dMüf entgegnen würde.' Wit - sind sin unserer Erwartung' MMchF'-Wvrd'en-üer^versucht^Mnö Spur vöii?'-AntrvöÄ.-' Mx^nehmM M davdru 2) DeMbe behauptete die Exemplare seien auch jetzt unvollständig versendet, L. antwortet hierauf Nichts j die NichtübersandteN müssen-wahrscheinlich Dinge enthalten bei denen der Redakteur' noch heute die Kritik M ^JstüeW"'- fitrchteL'^-3)''Derselbe spricht L. die Kenntnisse des französischen ab, weil derselbe in einem kleinen VanzösischeN^ Sätze der'Atch: Jsr5 6; sage sechs Hhler abgedruckt habe, hierauf' sagt L.: pure Verleumdung! --- «vros Hp«!' — Und was wird aus dem Beweisstück des Leitartikels? Es erinnert Ließ an ein Witzwort' des Kladderadatsch" welcher einmal rücksichtlich der bekannten dänischen Antwort im Gegensätze zu einem bekannten Sprichworte Hrieb-: -,Eine Antwort ist keine Antwort." Ob nun der in Rede stehende Paffus wirklich in arob. iöraol. steht oder nicht, habe ich zu entscheiden keine Gelegenheit; l aber im erstern günstigen Falle wird der Vorwurf durch den Wiederabdruck des offenbar nicht verstandenen *) Passus nur noch mehr verstärkt. Gehen wir nun aber zu den vermeintlichen-Antworten über. — Herr L. beginnt damit, daß er' eigentlich den „nützlichen, ja gebotenen^ religiösen Kampf „im Interesse der Wissenschaft und des Fortschrittes" bis nach erlangter - bürgerlicher Gleichstellung vertagen wollte. Dieß ist ein Knäuel von Unsinn. Entweder dieser Kampf ist nützlich und geboten, dann ist' er es unter allen Umständen; dann gibt es keine höhere Sorgen, nicht einmal die allerdings schön Deuteronomium 28. 10. vorgeschriebene sittliche Wicht, für Licht und Wahrheit und für die Heiligen Interessen der Gesellschaft emsig mitzukämpfen; oder er ist es nicht; nun dann ist Alles nur hohler Pathos- „Wissenschaft" aber und „ Fortschritt" ist keineswegs von dem Maaße der uns zugeständenen Freiheit abhängig; und. gehen ruhig und sicher ihren Weg, xor tot äiserimiua rorum. Nun über, was hat Herrn Löw aus seiner stoischen Ruhe aufgeEelt? Ja, der Leitartikel in Nro. 31, der es Mt d e m liehen .Ich des^H- Redakteurs zu thün hat.' Ja das - Es stand in dm sroU. ttwas Aehnliches; das Herr L. mißverstanden hatte. Red. . liebeSJch,n dassistLetwäsWnderesI<SNunsgutSs Antworten Sie in GöttesuNamem Aber wie! — Hr. L: beMntmit eineml'i^ipl .-wnus. Er geht nämlich von dem Axiome aus, die Romantiker tzm Lschen^Sinne^ rpgll^ dagegen unsere Auseinandersetzunglin Rro: 13 ides: v! I. dieses Blattes) haben keine Jeschiba vor sich: gesehen und niemals ein Blatt- - gründlich gelernt: Fürwahr;-das möchte Einen schier zu Boden werfen! Glücklicherweise istü kein-: wahres Wort an diesem Axiom.So z. B. könnte ich, der ich auch die Ehre habe von L. zu den Romantikern gezählt zu werden, demselben documentarisch Nachweisen daß ich wohl eine Jeschiba gesehen, uMSdört vielleicht ebenso gründlich gelernt habe wie L. in Preßburg; und so weiß ich auch ganz genau, daß das auch bei dem Red. dieser Blätter der Fall ist. Es gehört auch eine ziemliche Portion Eigendünkel dazu, und Wenige werden es darin so weit gebrächt haben wie unsere Mischnahu. Gemarakritiker, über eine ganze Classe mit einem Federstrich ein Urtheil zu fällen. Da kann man gleich wissen wie es mit der Gediegenheit und Gründlichkeit eines solchen Urtheiles steht. Hr. Ls gibt uns nun in demselben Athemzuge ein herrliches Beispiel, erstens seiner Kenntniß des Hebräischen und zweitens seiner Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Er wirft Ihnen nämlich, natürlich unter einem Haufen Phrasen die, wie „närrischer Chassid" rc. vor, daß auch Seadja, R. Chananel/ R. Nathan, Verfasser des Aruch, Maimönides, R. Liepann Heller, aussprechen, es seien einige Mischnahs von der Gemara mißverstanden worden; und beruft sich auf Rappaport , Einleitung zu Erech Millin S. VIII. Sollte man da nicht glauben, das stehe schwarz auf weiß? i Es ist aber alles eitel Lug und Trug, es steht dort das gerade Gegentheil von dem was der Red. der Wochenschrift für „jüdische Theologie" behauptet. Alle jene dort citirten Autoritäten limitiren diese Freiheit der Interpretation damit, dastcher^!'^ nWjMWrtt-werden Oürfe. Ob aber die dort angeführten Worterklärungen, die ja auch bei dem schriftlichen -Theile des Gesetzes gestattet sind zulässig i seien, ist durchaus nicht die Frage: L. ist allerdings die Negation der prattischen AeberlieferuNg ganz dasselbe, denn derselbe bekundet sich alle Tagel aM Mer dem Gesetze steheMSl Wir-über lassen unsl nicht "durch n Schauspielerkünste sin uns