Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 2 (1861)
- Issue
- Heft 4 (23.1.1861)
- Date
- 1861-01-23
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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43 Bollag 1 F. 50 Ct.; M. I. Bollag 50 Ct.; S. G. Vollag 2F,; K.G. Bollag 1 F.; Jos. D.- Bollag 2 F.; H. D. Äollag 1 F. 6 Ci.; Js. L. Bollag 1 F.; Mos. S. Bollag 50 Et.; L. I. Bollag 3 F.; Lz.J. Bollag 1 F.; Jos. B. Bollag 2 F.; Jos. L. Bollag 1 F.; Oberlehrer Bollag 1F.; Jkb. S. Bollag 50 Ct.; N.S.Bollag 40 Ct.; M. Bollag Metzger 50 Ct.; S. L. Metzger 50 Ct.; L. Jos. Bollag 50 Ct.; I. L. Bollag 50 Ct.; I. L. Bollag jun. 50 Ct.; M. S. Wyler 50 Ct.; Philipp Ruf 2ßF.; Ist. Jkb. Wyler 10 F.; Mx. M. Wyler 3 F.; Lepld. M. Wyler 2F.; Jsk. M. Wyler 50 Ct.; Wrh. M. Wyler 60 Ct.; Lehrer Wyler4F.; Hirsch W. Wyler 50 Ct.; Hirsch Ab. Wyler 50 Ct.; M. R. Bollag 50 Ct.; R. S. Dreifuß 50 Ct.; Jos. Lp. Wyler 50 Ct.; L. M. Wyler 50 Ct.; Jsak I. Wyler 1 F.; M. I. Volla g jun. 50 Ct.; W. I. Gug g enheim 80 Ct.; Sal. S Wyler 2 F.H B. S. Wyler 50 El; I. M. Gug gen he im 1 F.; I. A. Wyler 50 Ct.; Abrh. Moser 50 Ct.; L. S. L. Bollag 50 Ct.; Herrm. Bollag 60 Ct.; J.zS. Mos 50 Ct.; I. S. Bollag 50 Ct.; Jos. Oppenheim. 50 Ct.; Jsak Werl 50 Ct.; Jos. M. GOppenheim 1 F.; MIM. Dreifuß 5 F.; M. Ist. Bollag 30. Ct; M.Jos. Bollag 50 Ct.; Gumperich Guggenheim 1 F.; zusammen 119 F. 70 Ct; — 55 fl. 32 kr.; abz. Porto 54 fl. 57 kr. Deutschland. Worms. Dem alten Gottesdienste unserer Hiesigen Gemeinde droht der Sturm der Reform. Unsere 'Gebete, die, geschöpft aus der Fülle des göttlichen Wortes, gegründet auf die Lehren unserer Weisen, und fast in ganz Israel angenommen und heilig gehalten, sollen nun nach neuester Fäyon theils abgeändert^ Iheüs dusgelüssen und Neues wieder hiwzugefügt. Melden, und zwar nach dem Muster der Mannheimer, Frankfurter, Breslauer und' Cvblenzer Synagogen. > - Die ewigen Wahrheiten des Judenthums,, in Verbindung mit den eigenen Worten der heiligen Schrift in edler Einfalt und kraftvoller Kürze vortragend/begründeten und beförderten diese Gebete, die Einigkeit des Glaubens, und waren das schöne^ engverknüpfende Band aller jüdischen Gemeinden.? Ueber jeden Wechsel der Zeit erhaben, find diese herrlichen Gebete auch jetzt noch eben so erbauend, als sie es unfern frommen Vorfahren waren. Dessenungeachtet will die Willkür an diese ehrwürdigen Denkmäler der Vergangenheit Hand anlegen, um dem Zeitgeiste ein Opfer zu bringen. — Die Orthodoxie in unserer Gemeinde wird diesem Streben entgegenzutreten wissen. Die Synagoge soll und muß in ihrer Lehre und Anordnung, die Gemeinschaft des jüdischen Glaubens auf das Feststehende und Ewige des Judenthums gründen; es soll durch die Gleichförmigkeit desselben, nicht allein eine g emeinschaftliche lieb erzeugung, sondern auch eine heitere Seelenruhe und fromme Zuversicht in den entsprechenden Gedanken erzeugt werden, daß es dieselben Lobpreisungen, Danksagungen, Bitten und Fürbitten sind, welche unsere Vorfahren seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden beteten, und die nach uns unsere Kinder — so Gott will — beten werden. Bon diesen Ansichten geleitet, sind viele Gemeindeglieder fest entschlossen, sobald man es wagen sollte eine Reform der Gebete zu bewerkstelligen, die Synagoge zu verlassen und einen Separat-Gottesdienst zu gründen. (Also auch an die Wormser Synagoge, dieses altehrwürdige Denkmal jüdischen Geistes, will die sogenannte Reform ihre frevelnde Hand legen, nicht achtend des ehrwürdigen und gelehrten greisen Rabbiners, nicht achtend des Andenkens all jener Geistesheroen, die in dieser Synagoge gelehrt haben! Red.) Kassel. IV. Es weiß nur tiefe Wahrheit zu entzücken. Die falsche stetst sich wahr, um zu berücken. , S chitler. -Einfach und schmucklos, und doch von unschätzbarem Inhalte sind. des Judenthums heiligste ° Religionsgebräuche, einfach, schmucklos -und doch-stosthar, .wiedas Göttliche in der Natur.. uEmwirkliches: Kleinod darf nicht erst von -falschem Flimmer borgen, der innere Adel wird durch äußeres