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Der Israelit · 1861-01-09 · Heft 2 (9.1.1861) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
2 (1861)
Issue
Heft 2 (9.1.1861)
Date
1861-01-09
Page
– (sequence 10)
Language
German
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22 Leser Ihres,; geschätzten?V!attes?j ohne?) Zweifel uM ohna Jnteressetzsein wird. nDeriy dewrHreisen des, Judenthums rühmlichst Hekarmte-? ehrwürdige Ober-- raMner-uHerr SutroM Münster-, -feiert^,M 30. Januar1861 sein-fünfzigjähriges Rabbiner-Jubiläum. Der Vorstand der Synagogengemeinde vin Münster, hat die Leitung und.Anordnung der Festlichkeiten, Äernommen, und sämmtliche zumRabbinats-Bezirke Münster gehörigen - Gemeinden - zur Theilnahme aufgefordert. Fast alle Gemeinden Haben ihre- Mitwir-. -ÜM-ierM^^dLeselbeNkwerdenlsm bezeichneten Tage Deputationen zur Ueberbringung der Glückwünsche nach Münster schicken. i Der Herr Oberrabbiner-Sutro wurde; vor fünfzig Jahren vom Königl.. Westphalischen Consistorium der Israeliten-resp. Ministerium Ln Cassel als Rabbiner des Sprengels Marburgmit dem Wohnsitze Ln! Beverungen angestellt. Nach Auflösung des Königreichs .Westphalen;. wurde, i Hm im > Jahre 1815 seine jetzige Stelle; zu Theil,, die? er seitdem getreulich. vÄwaltetHat. Derselbestcht jetzt im-Oeben-und; siebzigsten, Jahre ) und erfreut sich: der ubestenGe-- sundheit. -c.lieber: i.sei» Wirken im Interesse des Ju-- denthums habe ich mohl lnicht nochwendig, für jetzt ein Weiteres zu sagen, oder erst darauf hinzuweisen,' daß er ,im letzten undtvorletzten -Jahr^ die bekannte; Sutro'sche? Petition beim Hause der Abgeordneten eingebracht hat; ein Werk, durch welches der Jubilar sich ein, man kann sagten großes^ Verdienst erworben und welches; es mohl)rechtfertigeu würde, daKidre Feier, des Dag es-auch von andern; G-em.eLnden, als denen, fernes- RabbinatsgEeiD würde. u>HiÄei will ichHenn.noch; be-- merkendaß - der) Herr- Oberrahbiner?7Sutro - bereits im Jahre 1853;? eine ähnliche; Petition ^eingebrachthat. Damals ging?? man,zurimotivirten Tages-Ord--? iMng cüber^ Schon im Jahre--ILM führte er l in. einer? :an das Staats -Ministeriumgerichteten-; -durch; has -Gesetz vom 23^ Juli? 1847 herporgerufeney. Vorstellung -aus,- daß rkein Grund; vorhanden; sei,? den jüdischenDlaUber^genossen die bürgerlichen undstaats-: bürgerlichen Mechte M versagen.^ - - -< .? - - , , - i z7?-/Mach stattgehabtem Feste werde-ich nichtf,erman-i geln-rdine,Beschreibung??desselben «inzusenden.-. -f). --,7 srS Dezbx.^ LtnsM Gemeinde, oHglejch mH denLverschjedenMnMementen zusatnmen-,s <.4 r ) sLIH § ' S Ä G. L gesetzt-Hat -dennochdas Glück,;Mch-mußen Hin als eine^ljeinige Besammtheit/M-bestehen.unh in'-rineur. eWge»rMMeshause.7-nach.7aWm/,Mtus:ihre;:xelWösa Andacht -zu-.'befrichigen.^; -) Noch:Hatz die Orgel fkeinen Hngang - bei uns gefunden- -man begnügt sich noch mitj Predigtzund, Chorgesang. , Diesewunderbare -Er-- scheinungl-in -einer - sonst,;nicht, gerade; sehr frommen Stadt-? wirkt ohne; Zweifel der -Umstand, Haß Hierwie, in .unserer Nachbarstadt Danzig , Jahr aus-Jahrein, orthodoxe polnische und russische Juden Geschäfte halber sich aufhalten und auf einen bedeutenden Theil d er Dem einde,: mit welch em sie, Ln Verbindung steh en, einen unverkennbaren Einstuß ausüben.; . Diese Fremden-seM haben? natürlich ihre eigene Synagoge und besitzen, außerdem eine Chassidim-Schule. — Eine eigentümliche Sache, welche diesen vergangenen Som-, mer hier bei uns abgespielt wurde, verdient auch in diesem Blatte eine öffentliche Besprechung. Der im Jahre 1859 in Pommerisch Stargardt angestellt gewesene RabbindM. Hulisch wurde beschuldigt, daß er sich wahrheitswidrig für einen Sohn des jüdischen Lehrers Hulisch zu Heilsberg, gegenwärtig in Bromberg, ausgab, daß er vielmehr Baruch Israel heiße, in Rußland - geboren sei und nachdem er sich dort vor mehr als Jahren verheirathet und seine- Ehefrau verlaßen hAtte, jetzt eine zweit^Ehe- Mt einer Preußin eingehen wolle. Hr. M. H. verlor seine Stelle und wurde verflossenen Sommer sammt seiner russischen Gegnerschaft hier vor Gericht gestellt. Derselbe ist zwar in Folge seines „glänzend" geführten Alibi's freigesprochen - worden , es bliebe ihm -jedoch; noch die Aufgabe übrig, die bisher unbescholtenen sechs' russischen Belastungszeugen des? Meineides zu - zeihen, was ihm Lndeß wohl schwerlich gelingen dürfte. Es gehört wahrlsch; ein zweiter König Salomo dazu, in dieser verwickelten Sache einrichtigesArtheil; zu fällen- Welche von -beiden -Parteien, man darüber sprechen mag,,? der scheintmay augenblicklich - geneigt, ihr allein die Wahrheit zuzugesteheNij-Der Bruder der angeblichen Ehefrau.?willstdie c Angelegenheit, seiner,^unglücklichen- Schwefter-kweiter versolgen.; ---^.7; .7? -Almoni. - Oe-sterreichisch er- Kaiserstaatps-- - -lrum N-U'äa tj-Ä 77 All 7-7Inn t-nstö'-ri zz.^MSien,j26, Dec.::ä'ZNch-.eN.>-ersten-MbljMtwMNr dG-xneuen Ministeriums? HÄrftez.das? Prv t estMN?t en-, .kJIW Uz -PHK'N k.

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