Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 28 (5.12.1860)
- Date
- 1860-12-05
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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und Silbergeräthaus, dem Heiligthume führeu> und dem .ibetrogenM. PoM gingennun erst die-.Augen auf. . Jetzt ward die. griechische.Geißel über Israel geschwungen, und mit den-.Schuldigen-Wußten, viele Unschuldige, büßen. -Mer noch.nichtzchernj-griechischen Götzen diente,, ward-nunmehr gezwungen -7 und ach, wie viele gab.-es da, die sich nicht trennen konnten von Hab und Gut ,, nicht lassen konnten ihr Leben, sondern sich unterwarfen dem Tyrannengebote und so anheimfielen dem ewigen Tode! — bis sich Math atias erhob, aufnahm den Kampf gegen die Uebermacht, der Wenigen gegen die Menge, und Gott hat, ihn und seine Söhne zum Siege geführt. . „Und wenn auch alle Völker," erwiderte er den griechischen Söldlingen, „dem Könige von Syrien dienen und anbeten seine Götzen, und w enn auch ganz.Israel schon ab gefallen ist von , der Gotteslehre — ich und meine Söhne und Brüder — wir. wollen festhalten , an dem Glauben der Väter." Und nieder schlug er den Juden, der da hintrat, um öffentlich den. falschen Götzen zu opfern, und nieder schlug er den griechischen Hauptmann — er aber floh mit seinen Söhnen und Wrüdern in die Wälder, ließ zurück: seine reichen Besitzungen — Haus, Hof, Weinberg, Feld und Garten; bald auch sammelten sich zu ihm die gesinnungstreuen Brüder, und. die glänzendsten Siege krönten ihre Kämpfe. Möge der -Mgülige verhüten, daß wir wiederum eine solche Leidenszeit durchzukämpfen .hätten wie unsere Voreltern in den Tagen der Hasmonäer; allein an uns ist es, frühzeitig den Kampf aufzunehmen gegen den leider täglich sich mehrenden Abfall, den Kampf mit den Waffen des Geistes, ehe es zu spät: ist, ehe . uns der. strafende Arm des Mherrn erreicht. n.. . Wie wir uns rüsten und wie wir kämpfen sollen, das lehren. unsMe.Einrichtungen:des nahenden Festes. Wer sich zum Kriege rüsten will, lehren unsere Meisen, bedarf, dreier Dingepun des Gebetes, der Öpferfähigkeit und des Kampfes. Dies Fest. des. Sieges zeigt uns die, drei-B.edrngungen, ohne die kein Sieg ist. W' nuvNWNpi i^.und sie bestimmten die acht Weihfesttage,,Zum Lobe und zum Preise > seines heiligen. Namens. Das Gebet ist'L - also, das diese Tage vor - andern auszeichnet, . und - zwar das Hallelgebet. Wir . werden erkennen,- wie wir durch dasselbe, uns unsere. Aufgabe und-die Bestimmung Israels klar machen, können, nur dann geläutert nnd >im festen Vertrauen an die. Alles vermögende Hilfe des Allmächtigen, getrost zum Kampfe sortzuschreiten. > ... 1UN2 nicht in Men und Trinken, nicht in Befriedigung unserer Sinnenlust besteht die Feier dieser Tage. Wir sollen lernen Festtage auch ohne Erhöhung , der gewöhnlichen Genüsse feiern zu können; dann wird uns hie Öpferfähigkeit und Opfersreudigkeit nicht fehlen, dann werden wir wie Mathatias, wenn es erforderlich sein sollte, zurücklafsen können Hab und Gut, Garten und Weinberg, um ungetrübt Gottes Gesetz zu halten; und als Waffe für den nimmerruhenden Kampf zeigt uns das herannahende Fest das Licht, das Licht der Wahrheit und Gotteserkenntniß, das Licht, das da brenne ll'v'.u 1^2, gegenüber den vergangenen Tagen, ein Zeugniß vergangener Zeiten pvpn PN'UO und uns lehre den ewigen. Fortschritt in der Heiligung und Erkenntniß und in der Uebung der Tugend. Das erste Erforderniß zum Kampfe also ist das Gebet: '1 illrr 'NN2 v-r '2 nvd nicht durch Heereskraft und nicht durch Heeresmacht, sondern durch meinen Geist wird der Sieg errungen, spricht der Herr. Wollen wir Erfolg sichern unseren Mühen, so ist es nöthig, daß wir zuvörderst zum Herrn des Alls uns wenden und Gelingen von ihm erflehen. Das Hallelgebet zeigt uns den allgewaltigen Gott, dessen Name gepriesen vom Sonnenaufgang bis zu ihrem Untergange, der da erhaben über , alle Völker, dessen Herrlichkeit hoch über den Himmel hinaufreicht.., , . rmwtz. /12 '12^1 Wer üst. wie der Herr, unser Gott, der so hoch thronet, -der so: tief schauet Alles, was.im Himmel und auf Erden., der da-aus .dem .Staube, erhebt den Armen, und -aus dem Äschenhäufeu den Bedrängten, um. ihn.zu setzen neben:. Fürsten, neben, die Fürsten seines Volkes., der