Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 28 (5.12.1860)
- Date
- 1860-12-05
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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330 in Juda angebaut, die gneschiche Sprache.wurde, ge--, pflegt, griechische SWen Verdrängtes väterliche Me-p' wohnheiten und ^Aremonien? Die vornehmstenjüdischen Jünglinge übten sich in griechischen Spielen in der in Jerusalem errichteten griechischen Ningschule, WKrHKMBSrriHHn^^EMW sofort als Justen erkannt zu werden, sangen"griechische, unzüchtige Lieder und waren bald heimisch in griechischer Bildung. O, es war eine herrliche Zeit! Und wir, wir leben in einer fast ebenso herrlichen Zeit! Auchfür : uns., ruhen,.. G. s.,. D.,. die ^Verfolgungen.. vergangener,., finsterer Jahrhunderte, Judas Jünglinge und . Jungfrauen nehmen in sich auf die herrschende Bildung) dieherrschenden Sitten — wer wird noch sich fügen wollen den veralteten Gewohnheiten und Zeremonien?— und um sich ganz'chineinLudrängen in die Gesellschaften, Eassino'sMsfembleen/'Uvr inr Theater und Eoncert nicht -sofort als Jude erkannt zu werden, entfernt man höchst ' sorgfältig,- was nur irgend den-Juden verrathen könnte. Das Gesicht sei glatt-rasirt; wer wird noch'so thöricht sein-, verbotenen Wein und verbotene' Speisenzu-verschmähen)- — es könnte ja einen verächtlichen Seitenblick - vom Vornehmen Nachbar im' Eisenbahnwagon, oder von' der reichgeschmückten Tänzerin im Ballcöstüme -^Hervorrufen — nicht wahr, es ist eine herrliche Zeit? -' Ach, daß wir in den allgemeinen Jubel nicht mit einstimmen können! Ja, auch damals als Syrer über uns herrschtenwar's eine traurige Zeit! " Hören wirwas unsere Geschichtschreiber uns erzählen. '' Einzelne vornehme und reiche Familien verachteten es, länger Juden zu heißen und nahmen griechische Sitten an , verhöhnten Ne alten-cheiligen-Gesetze , entweihetendem Sabbat und - die Festtage und Mten - sittenlos wie die Heiden, denen 'zu gefallen ihr höchster Ruhm war. Bald fanden sich auch Priesters) die' dieser neuen/-bequemen 'Lebensweisestöhnten?--' Diese'vernachlässigten die-Opfer, - lebten-'. nicht' rkehr^ dem ' Dienste/ des-' Allmächtigen', sondern der! ergenen"Genußsucht- und Herrschsucht/! Dev Hohepriester sogar, der hätte sein sollen der'Edelste und Würdigste seines-Bülkes-.'—-eirr--elender' Wichk'/' der sein heiliges Amt^für'-Geld erkauft hattet-? (Erhieß eigentlich Chonjah/ wolltelaber lieber Menelaüs gB .^nanntwerden) wandte sich, unrseiR Macht zu befestigen, -.^nnt .seinen vornehmen'Anhängern an Antiochus, 'versprüh'sich gan^und gar än-'die griechischen Gebräuche zu halten, ganz nach griechischer Sitte zu leben, und bat um Genehmigung, diese Sitte auch U Juda einWren/zu Dürfen/ .Anttochr^Igenehmigt die Bitte, und das Volk —' das göttvergestene Volk ' jubelte entgegen der bequemen, den Heiden .nachge- .. äfften Lehre?) folgte bald dem Beispiele .der reichen Sünder, entweihte Sabbat und Feste und strömte in die, neuerrichtete Ningschule. — Die Ningschule war damals das Zeichen ^es^GMchMhWs^—^Ie^war aber arrch. zugleich der, Sitz der furchtbarsten, niederträchtigsten .Laster.. Da war's, wo der Sittlichkeit . Hohn gesprochen-wurde, wie es,nicht geschah bei den wildesten, barbarischsten Völkern. /Z Auch heute ist es leider nicht anders, auch heute gibt es unter uns Männer/ die sich Priester oder Rab-- biner nennen, und sich' beeifern und bemühen, eine Lehre einzurichten, auszudenken, die-der beqireüren Le benswe ise - kein' Hinderniß' entgegenstelle, die dar Hinwegräume - heilige Gebote, damit Israel nicht gesondert erscheine von den Völkern der Erde, die da niederreißen lassen die alten Gotteshäuser, um Gebäude aufzuführen-eingerichtet wie die Gotteshäuser anderer Nationen, in denen die Orgel nicht fehlen darf, in. denen die Damen den.. Augen der Männer nicht entzogen werden dürfen , damit das Lorgnettenbewaffnete Auge der Stutzer Zerstreuung finde während des „langweiligen? Gottesdienstes. Aber glaubt ihr, Menelaüs und seine Anhänger hätten die erstrebten Zwecke erreicht? Wohl haben sie das -Volk-zum Abfall verleitet-, -aber -die' heißersehnte Achtung- und Freundschaft'' der - Griechen ward ihnen sticht 'zu Theist — 'nur Hohn und - Verachtung trügen-sistdavon)- - n / ist-: So Äav Vs -stets ünd-so^Äird'D^ewlg^bleiben^ sMsstAnd^denkende 'versagendem?'' aist'den höhreN Geböten'Zeines'GM Ach- Än'Färicht; stets-aber' verachten sie' den-^der sich ihnen' änschmiehön wilst aus 'Mstvn^-M^ötteslehre!- - - -Z»l - ''^/'Antiochüs''käm bald uäch'-Jwüsälemh ward-'iiöN' seinen Anhängern' mit Jubelst ein^fängen'/Änd-'züm- Löhne^für M'ftreües Griechenthüm nahm'Ahnen dev habsüchtige König)- der''zu 'seinen! ausgedehnten' KiM gen viest Gel^Maucht'e/ ihre Schätzt Üeß^ altes Gold-