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Der Israelit · 1860-12-05 · Heft 28 (5.12.1860) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 28 (5.12.1860)
Date
1860-12-05
Page
– (sequence 1)
Language
German
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1. Jahrgang. M 28. Centralorgan für das orthodoxe Indeuthum. Vr. ,Lehmann in Mainz. - - Mainz, den 51 Dezember 5621. (1880.) Diese Zeitung erscheint'wöckentlsch einmal, Mittwochs, in mindestens einem Bogm. Preis des Jahrgangs: Im .Buchhandel. 2 Thlr. p. C. oder fl. 3. 30. kr. rh. Halbjährig 1 Thlr. P. C, oder fl. 1. 45. kr. rh. Vierteljährig, 16 Sgr. p. L. oder 53 kr. rh. Bei der Post: 3 fl. 36 kr. rh^ Halbjährig 1 fl. 48 kr. rh. Vierteljährig 54 kr. rh.' Im Königreich Preußen ist durch Stempelgebübr re^. der Preis des Jahrgangs um 24 Sgr. erhöbt worden. Inserate werden mit 1 Sgr. für die Petttzeilei odev deren Raum berechnet. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. . Desterreichische Banknoten laut Eours. Inhalt.. Leitende Artikel: Chanukah. —Literarischer Bericht: Noth- . Wendigkeit, und Maaß einer Reform re., beurtheilt von. '.Rabbiner Dr. Hildesheimer. -- Orthodox-isr. Bibelanstalt: < . salcm. . ZeitüngSnachrichtenr -Deuts chland: Mainz. Schwabach. -Preußen.: Frankfurt n. O. - Feuilleton: Das ,Chanukch-Fest. — ... Lerten-e Artikel. HlinnuKrrli. Mitten im Winter, da die Tage kurz und die Nächte lang sind, da die Natur rings um uns erstarrt liegt, da . Frost und Kälte mit Schmutz und Schnee in ständigem Wechsel begriffen, da zündet ein jeder gesinnungstreue Sohn. unseres Volkes . das trauliche Chanükah -Licht an in seiner Wohnung, mag sie eine Hütte, mag sie ein Palast sein, dqs trauliche Licht der glänzendsten Hoffnung, das freundliche Licht der.herrlichsten- Siege, das Licht, das unsere Zukunft erhellet und, unsere Vergangenheit durchleuchtet. - Es, leuchtet ja als ein Denkmal des ewigen, allgewaltigenBeistandes,..den.Gott hat zu Theil werden lasten den Kämpfen Israels. Da .diese .Kämpfe heilige Kämpfe waren, da sie unternommen wurden im Vertrauen aus Gott und da sie zum Zwecke hatten die Erfüllung seines heiligen Willens, so mußten sie? zum Siege führen. Es ist ein Fest des Sieges, dem wir entgegen gehen, es ist, ein Fest des. Sieges nach angestrengtem Kampfe, und dieser Kampf ist uns gebliebener alle Zeiten. Wehe, wenn Israel ihn auf-- giLkMesen Kampf, wenn es nicht kräftigt seine Geh--, nen, rnn ihn mit allen Kräften zu kämpfen. — Wer soll ^dia.-Kämpfer Hum,. Siege führenwenn, kein? Kämpfer da sind? ' ... - ''s.? Gott hat überliefert Helden in die Hände der Schwachen, Unzählige in die Hände der Wenigen, Gott führt zum Siege, die für ihn kämpfen. — Laßt uns zurüäschauen auf jene Zeit — sie ähnelt der unfern nur gar zu sehr. Es war eine herrliche Zeit! Unter dem milden Scepter der Perser waren die wenigen, in ihre Heimath zurückgekehrten Bewohner Judas erstarkt,, zu Wohlstand und Reichthum gelangt. Alexander der Große war Juda ein gütiger Eroberer gewesen. Die Erben seines Reiches in Aegypten und Syrien, die abwechselnd die Oberhoheit über, das von seinen Hohenpriestern regierte Palästina besaßen, suchten mild und freundlich die hohen Summen sich zu erhalten, die aus Jerusalem in ihren Schatz stoffen. - - Es war eine herrliche Zeit! Juda lebte in Glück und Wohlstand, Wissenschaften und Künste, die der griechische Geist ins Leben gerufen hatte, wurden auch

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