Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 26 (21.11.1860)
- Date
- 1860-11-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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gefaßt, daß . inMexlm und -Breslau. alle -dazu .Fähige, in. Bonn nur Protestanten.undj KaHoliken/sin - Königs- ZW, Greifswald, Halle,, alsa-j geradezu der Hälfte, .Msschljeßstch.Protestanten. als.Zehrer -angestM::wer- -W-L^Mk^Ojefer. Tage. hat j nunniehr ein Bekenner hes Judenthums, der hiesige.praktische Arzt. Samuel, -unter Einreichung.seiner bisherigen wiffenschafftlichen Arbeiten bei der: medicin.ischen Facultät UnseM Albertina.seine. Habilitation ffür -das Fach d er allgemeinen und experimentellen Pathologie nachgesucht.. Es ist kaum daran zu denken, daß die Facultät sein Gesuch abweist, da in der philosophischen schon ein Präcedenzfall existirt, in welcher der Prediger der jüdischen Gemeinde Professor Or. Saalschutz schon seit 1848 hier zugelassen und vom Grafen Schwerin als damaligem Cultusminifter bestätigt worden ist. .... ..... - . (Nat.-Z.) . Loeha» in Westpr., 15. Nov. .Welche freudige Stimmung Ihr geschätztes Blatt bei seiner Ankunft hier und in-unsern Nachbarstädten stets hervorrnft, ist unbeschreiblich. Seitdem die schmählichen Angriffe gegen dasselbe so aufeinander folgen, verschafft.sich Ihr. lehrreiches Blatt einen immer, größeren Lesekreis, und erwirbt sich selbst die Liebe der religiös Zweifelnden. „ Man. bewundert Ihre Ruhe, man erfreut sich an Ihren stets begründeten Entgegnungen, und würdigt daher Ihren Ansichten unglaubliches Vertrauen. In unserer Stadt herrscht G. s. D., wie bereits mitgetheilt, ein echt religiöser.Sinn, welchen jetzt unser würdiger Rabbiner Caro zu kräftigen und zu erhalten weiß. Unsere Schule wurde durch die Aufnahme eines zweiten geprüften Lehrers erweitert, und hegen wir sogar die Hoffnung, daß Herr-Rabbiner Caro nicht nur. die Schule beaufsichtigen, sondern den hebräischen Unterricht durch eigenes Mitwirken erweitern wird; .denn M'vn.'n TMsl ist, meiner Ansicht naF;'7chie Hauptaufgabe solcher religiöser Männer,, Kamst auch die heranreisende Jugend in. Zukunft etwas von -den religiösen Vorträgen verstehe.. - . - -. r Dinen^ Beweis seiner religiösen -. Bestrebungen zeigte-Hern C.,-vor. ewigen. Mgen beider ÄbyahM eineH Eides, M sMe Dämlich.,iein- -HsrgeW-, bei^ner WMEchen^;MWWnerh-Mung hi-ex M, -iGerichtslocale Men Eid .lMen^^^Herx^C. bat^ daß das im Gerichtslocale befindliche Kr^uz, während-der Eidesg ahnahme,- -entfern^ werde. .(Mn-Michter-Moteftirte-dagegen,- und behielt-ffich die : Entscheidung, dieser Angtzsegenheit - bei der, nächsten Eides -Mnqhiyenvaik -iMch werde Ihnen diesen.Bescheid -Mr: -Zeitz mitthestenm -4 - l. Eine-Sammlung zur orthod-Biheblistk-bereits von Herrn Jastrowiz unternommen worden-und hat auch hier-- wie -bei jeder Sammlung zu religio-! sen Zwecken-.-Mad. Santovsky einen bedeutenden! Beitrag zugesichert. Die Einsendung und Veröffentlichung der Beiträge wird wohl' nächstens erfolgen.. In unserer Nachbarstadt Straßburg wurde -vor einigen Wochen ein gegründet,- in welchem man ein a'-ipaK zu erzielen glaubt. Auch dort soll eine solche Sammlung , vorgenommen werden. Es -würde dieselbe in einer Stadtwie Straßburg, nicht unbedeutend sein. : 0. . Oesterrei^scher Kaiserstaati Aus Ungarn, „Ein Laie" aus Pesth hat sichs iuEehrererWfkMmern Ihres geschätzten Blattes zur Aufgabe Wnacht, mit einer Reihe ironisch gehaltener Artikel gegen das ungarisch-jüdische Lehrerthum zu -Felde zu ziehen. — Dabei hat sich derselbe jedoch nicht immer der Wahrheit beflissen. So K B. erlaubte er sich unter Anderem auch die falsche Anschuldigung, daß in den israelitischen Schulen Ungarns „selbst das wenige Religion und Torah von den Lehrern baarhaupt (?!) vorgetragen und von den Schülern ebenso angehört wird." —; > Dies ist aber — wie ich es nöthigen Falls von Tausenden glaubwürdiger Zeugen bestätigen lasten kann — nichts anders als eine rein aus der Luft gegriffene Entstellung. oder doch Uebertreibung, die umsomehr öffentlich gerügt werden muß, als derlei Anschuldigungen zumal bei den unwissenden, echten und nicht maskirten, dazu mitunter auch, fanatischen „Laien" — yon denen leider kein Land -und Min Ort ganz frei zu sein das Mück hat,: nur Aufreizung gen und Gehässigkeiten — mithin aber auch leicht Verachtung, ja was: noch mehr ^und.. schädlicher ist —Verfolgung des. ganzen ungarisch - jüdischem.Lehrstandes in ihrem Hefolge haben könnten-:, i! Jeder, redlich Denkende und wirklich nur Gutes wH- Besteres! herheimünschendewird mir -,-7-» so hoffe ich — sicherlich beipstichten, wenn sich-, hier-: NnhefaW (.1-