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Der Israelit · 1860-11-14 · Heft 25 (14.11.1860) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 25 (14.11.1860)
Date
1860-11-14
Page
– (sequence 3)
Language
German
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2S5 Judenthum Nichts gemein hat, die sich auS Bibel nnd Talmud eine Blumcnlese von Lehrsätzen heraus- . sucht, wird sie je ein günstiges Resultat liesern können? Es gibt im Iudenthume keinen Mittelweg, entweder Wahrheit oder — Lüge, entweder Jude sein, oder nicht Jude sein. Neologie im Iudenthume! heißt nichts anderes als Nichtjudenthnm. Es sei hiermit keineswegs gesagt, daß Derjenige, der sich eines Verstoßes gegen das jüdische Gesetz zu Schulden kommen läßt, nicht mehr zu den Juden gehört, es ist hier nur von Denjenigen r>ie Rede, die dieses oder jenes Gesetz zu abrogiren, silli zum Principe machen. In unserer Thora ist nicht ein einziges Dogma, was wider die Vernunft laufe, wie schon Mendelssohn in einem „Schreiben an einen deutschen Prinzen" bemerkt, und ist uns somit Vernunstglaube genug. Was wir nicht versieben — nun dann bescheiden wir uns, uns selbst zu sagen, das; wir nur Menschen 'ci-n, deren Seele noch in einem Körper cingeschlosseu ist. Ordnen wir uns daher willig der Autorität un seres Gesetzes unter, unseres Gesetzes, das uns vom Quell aller Weisheit, von Gott selbst geworden ist; vergessen wir nicht, daß wir ein Judeuthum besitzen, dessen Geschichte schon Li >00 Jahre alt ist; es in allen seinen Nuancen aufrecht zu halten, das ist unsere Mission*). Ortkollo?-iür. UdelrmMI. Svcuden zur Herstellung und Verbreitung wohlfeiler hebräischer und hebräisch-deutscher Bibeln: Durch Rabbiner Sänger in Butten wiesen in Folge einer Predigt: von ihm selbst l fl.; Raphael Saenger 30 kr.; Joseph Lammfromm 1 fl.; Veit Daub 30 kr.; David Bauer 1 fl.; Tobias Baacr 2 fl. 42 kr.; Moses Bauer 30 kr.; Jacob Springer 30 kr.; Samuel Ehrlich aus Nhlfeld 1 fl.; Abr. Klopfer 48 kr.; Abr. Fuchs strbcndrn angcrrgtkn, höchst wichtigen Gedanken, welche der gekörte Herr Verfasser mehr angedeutet als ausgeführt und begründet hat, wiederholt zurückzukommen. — Wir verwahren uns zugleich gegen die Auffassung, daß durch unsre heilige Religion Forschen und Nachdenken verboten sei. Auch über diesen 0 kr; Joseph.Hausec!2kr.; Beno K lopfer 30kr.; Moses Fuchs 24 kr.; Barnch B. Fuchs 24 kr.; Moses Rindskopf 24 kr.; Maier Lammfromm 24 kr.; Beno Neiling 48 kr.; Bernhard Springer 30 kr.; Moses Leither 3 fl. 30 kr.; Samuel Waldmaillt io kr.; Abr. Ritter 1 ff.; L. Hummel 48 kr.; Samuel Einstein sen. 30 kr.; Samuel Einstein jnn. 24 kr.; Gabriel Lang 24 kr.; Beruh. L. Leit her 30 kr.; Samuel Einhorn 15 kr.; Salom. Sa eng er 48 kr.; Aler. Leit her 1 fl. Moses Bär 3i: kr.; Barnch A. Fuchs 1 fl. 30 kr.; Barucl, Leither 30 kr.; Hirsch Lammfromm 30 kr.; Anselm Lauer 30 kr.; Seligmauu Reiling 12 kr.; Abr. Heilbronner 30 kr.; Beruh. Leither - 12 kr.; Leopold Säen ger 3t» kr.; Joseph Saenger 36 kr.; Veit Einstein 36 kr.; Leopold Lammfromm 36 kr.; zusammen 29 fl. 57 kr.; abzüglich Porto 29 fl. 36 kr. Eine Ungenannte 5 fl. Als Ergebnis; einer von Nabbinatscddt. M. Deutsch in Carlsrnbe veranstalteten Sammlung 60 fl. 12 kr.; abzüglich Porto 59 fl. 59 kr. K. Strauß zu Amönenburg in Kurhessen 25 Sgr. — 1 fl. 27'/- kr. Durch Distriktsrabbiner Bamberge r in W ü rzburg, im Aufträge von L. L. Gold stein in Niederstetten: I. A. Ellinger in Niederstetten 5 ff. 15 kr.; Joseph Braun daselbst 5 fl.; Samuel Nosenthal 1 fl.; Ungenannter 7 fl. 15 kr.; zusammen 18 fl. 30; bei der Hochzeitsfeier des Lehrers Blum aus Würzburg 4 fl.; zusammen 22 fl. 30 kr. (Es wird uns gleichzeitig aus W ürzb u r g berichtet, daß obgenannte Bibelanstalt dort den erfreulichsten Anklang findet und daß bereits bedeutende Summen zu derselben dort eiugegangen sind. Sobald die Sammlung vollendet, wird selbstverständlich dieselbe in diesen Blättern veröffentlicht werden.) Gesammtsumme 4708 fl. l kr. Ausruf LUM Mu MiMr Armen- Ml! Dilgtr-Moklnmgen in Jerusalem. Wir werden vom löbl.Eomite in Jerusalem ausgesordert nachstehenden Aufruf in unser Blatt auszunehmen: An unsere Brüder in Europa! Wenn wir so oft die Noth uns heimsucht unsere Blicke nächst Gott auf die so vielfach bewährte Wohl-

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