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Der Israelit · 1860-10-11 · Heft 19-20 (11.10.1860) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 19-20 (11.10.1860)
Date
1860-10-11
Page
– (sequence 13)
Language
German
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237 ländischen Israeliten eine innige Genugthuung sein, , das; die Angelegenheiten seiner Glaubensgenoffen auch! allerhöchsten Orts eine so gebührende Anerkennung , und Thcilnahme finden. Diese Betrachtung macht dies Ereignis; zu einem allgemein wichtigen, und dieserhalb und wegen der allgemeinen Hochachtung, die sich Hr. Di-. Mülder in so hohem Maaße erworben hat, wurde diese Nachricht in allen Kreisen mit der ungeheucheltesten und freudigsten Teilnahme begrüßt. Der Allmächtige schenke dem verehrten Herr 1)r. Mülder noch ein recht langes und freudenvolles Leben, auf daß er noch lange durch sein schönes Wirken Segen unter Israel verbreiten möge. N ußla n d. Bmlystok. Aus sicherster Quelle erhalte ich die Mittheilung, daß Se. Majestät der Kaiser von Rußland allergnädigst geruht hat, den Kaufmann erster Gilde, Herrn Jtzig David Zabtudowski in Vialystok in den erblichen russischen Adelstand zu erheben. Durch diesen wird die Familie steuer- und militärfrei, gewinnt aber nicht mehr die Berechtigung zur Erwerbung von Leibeigenen. Feuilleton. Zelrrrckümgen eine6 Auen. (S ch l u ß.) IV. 2'j7N22i '2222 ^2x2 11221 '21222' 2X '->22- 12'x Jüngst habe ich an geweihter Stätte den Satz aussprecheu hören: „Seien wir offen! seien wir ehrlich! Entweder bestellen wir uns keine Kultusorgane als Repräsentanten unsrer Anschauungen; oder gehorchen wir ihnen auch und . schänden wir uns nicht selbst!" Das war sicherlich jedem Hörer aus dem Herzen gesprochen; wir glauben daher die Wahrheit nicht besser ehren zu können, als indem wir sie ganz rücksichtslos zur Geltung zu bringen suchen. Was wäre aber da Alles zu thun! Wo findet sich auch der x'2).-> noch einmal, der die 'X'vi ^P22 unter unsern jüdischen Kultnsorganen ausschciden möchte und ausräumen würde unter unsern Vorstehern UNd 2'22P12'2 UNd 2'22p u. s. w., u. s. w., die freche Verräther au Juden und Judenthum sind, und sich binstellen als Vertreter desselben! Sprechet Euch doch aus, Ihr Glaubensbrüder allesammt, welcher Anschauung Ihr auch huldigen möget, ist es Euch so recht? 2212 21122 2212 2'222H 221V! heißt es, und wie viele 2^12 21122 ^2^ 2'i2i2 gibt es unter Euren Repräsentanten, auf die Ihr doch mit Fingern deuten könnt? Wir sind weit entfernt davon, die Inquisition unter uns auferstehen zu lassen, nachdem sie endlich , beinahe entschlafen, aber Lüge und Widerspruch dür-! fen wir doch nicht zu unserm Panier erheben, und i wird doch kein Vernünftiger die Toleranz so weit treiben wollen, Einen, der Theologie studirt hat, darum auch gleich zum Professor der Mathematik! zu machen. , Fürchtet aber Jemand unter uns Feindschaft, Zwietracht und Parteiungen? Dem eben wollen wir ja zuvorkommeu, und das kann man nur durch offene , und rücksichtslose Wahrheit, aber nicht durch Ver- : Mitteln und Vertuschen. '^2 — 22122 '2x2p rix ixüp2 j .L-Fw '2'12 2Xi'v pi^ Fürchtet Ihr eü; Schisma unter Juden? Das besteht schon längst. ^xi2" 22;-2i 2'2 2'i2 ' x'2 2ix heißt es vom 222" ilnd fraget doch die Leiter und Lehrer der modernen Weise, denen! 21L21 2112 nimmer maßgebend sind, ob sie auch noch an eine Schöpfung und an einen Schöpfer glauben? ob sie also nicht schon jetzt ip'>'2 ->2:2 sind? und die sollen unsre Leiter, unsre Vertreter sein; und da sollen wir Eintracht haben? So möge er doch bald kommen, der heilige Eiferer seiner Religion und seines Volkes ^21 2.112X 222 2^1 222 s'p 2'2X 2^> 2'021!! v.! , 22^ 22^1 '25 2'22 v' 2212 s2X Und dieser Treubruch gegen Juden und Judenthum, die Sabbatschändung, soll denn der auch immerfort bestehen? Sollen wir denn wirklich den größten Schatz, den wir besitzen, gewissenlos verschleudern? Die2112 hat so freundlich für uns gesorgt, einen Ruhetag uns zu gönnen, selbst während der strengsten Arbeitszeit, 21202 ->'2,121 N'122, damit wir doch

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