Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 12 (15.8.1860)
- Date
- 1860-08-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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prellt worden. --Auch: auf:-.:dem Lande seien die Juden den Christen, an Mdung gleich, ihre Kinder eben so-.gut unterrichtet; vor-Allem aber seien sie loyale, leichtzu regierende. Mterthanen. Nie falle es, ihnen etwa ein,,sich..auf ein-;göttliches-' dem weltlichen. entgegenstehendes . Gesetzzuberufen. Frick für den Mehrheitsantrag aus.:.Gründen augenblicklicher Zweckmäßigkeit Der-, Berichterstatter (Schwarzmann) bekämpft -die Nechtsausführung Wallis - und thut dar, daß sichs Hier; allerdings um den Ausbau der Verfassung handle. , Er-ist der Ansicht, daß man wohl dem Antragder Mehrheit zustimmen könne und bekennt sich als den einzigen Urheber des Minoritätsantrages, den er nur . gestellt, damit auf eine positive Weise zu erkennen gegeben werde, welche Stellung die Kammer zu. dieser Frage einnehme. Geh. Nach Lamey bemerkt auf Achenbachs Anfrage, wenn etwa durch eine mottvirte Tagesordnung die Meinung ausgedrückt werden sollte, abzuwarten, bis der Bundestag, die -Sache, in die Hand nehme, dann würde dieselbe wohl in wette Ferne gerückt sein. Die Gründe, die gegen, die-Emancipation der.Juden vorgebracht würden, reduzirten sich auf zwei: einmal, daß die . christliche Bevölkerung noch nicht dazu reif sei. Die den Juden gemachten Vorwürfe seien nicht allein auf ihre Rechnung zu schreiben, und nach seiner eigenen Erfahrung, stünden sie an GewissenHastigkeit den Christen nicht nach. Ihre Gleichstellung. aber sei wesentlich eine Frage, des Rechts; was Recht sei, m.üsse doch einmal gescheh en, u'nd er stehe nicht an, selbst auf die Gefahr, dasjenige, was man Populari- 1 ät nenne, deßhalb zuverli eren, zu erklären, daß den Israeliten dieses-Recht zu-Theil werden müss e. Werde aber geltend gemacht, daß die Christen nicht reif seien zur Emancipation der Juden, so sei es an den Abgeordneten,, auf die Beseitigung dieser Borurtheilein der Bevölkerung hinzuwirken. Die Regierung werdesin Erwägung ziehenwie sie den Anträgen, der Kommission auf dem Wege, der^ Gesetzgebung Nachkommen könne. Bett der Mvrhapdenen Abneigung im Volke - dürften sich allmähliche Äebergangsstusen als zweckmäßig empfeMn.- -7-- Mach geschloffener.Beralhung wurde der Majvritäts^ antrag mit allen-,g.egep-15 S.timmeni a,n^genpmm en., ,..j...... Oesterreichischer Kaiserstaat:! Rabbiner, vr. Guggenheim. in Stuhlweißenburg für Unterlassung „eines Wunsches", nämlich des üblichem m gegen ein, ihm auf das Ungerechtfertigste opponirendes Vorstandsmitglied vom..Bürgermeister, der' natürlich nicht: ex oEoio , sondern, auf: Anklage, d. h. Tii'Ov, eiilschreiLet, eine. Nüge> zugestellt;-hat demselben seine Ehre, mehr aber Noch die des von ihm vertretenen heiligen Amtes die traurige Notwendigkeit aufgelegt, hierüber bei höherer Stelle zu recurriren. Dies der wahrheitsgetreue Sachverhalt, l welcher nur deßhalb von mir berichtet wird, weil wir schon sattsam gewohnt sind,: dergleichen Facta in destructiven Blätter mit tendenziöser Verdrehung zu lesen. D. Pesth. Je settenerheutzutage Hochsinnigkeit in specifisch-jüdischer Angelegenheit, je weniger Familien zu finden, von denen der Segen, mit dem sie Gott so 'gerecht beschenkt, zu den edelstengemeinnützigen Zwecken verwendet wird, desto angenehmer ist es, solche/zur Zierde des ganzen Judenthums gereichende Familien zu regiftriren. Hiezu: gehören hier zwei , in ganz Ungarn gekannte, deren Namen einen vorzüglichen Klang hat, ich meine die Familien Abeles und Kadelbnrg. Drei Gründe gebieten -meinem Herzenszuge, die Charaktere dieser Familien zu schildern, Halt. Jeder kennt sie, wie gesagt, in Ungarn ohne mein Referat; ihnen selbst ist nichts angenehmer als Diskretion und — die Böswilligkeit könnte einen mittelbaren Einfluß derselben auf Gegenwärtiges erdichten. Deßhalb hätte ich. auch heute geschwiegen, wenn nicht ein großartiges Werk Erwähnung des Werkmeisters - gebietet: Schon lange Zeitwar es nicht möglich, hier in Pesth Fleisch nach Anforderung, nicht eines besonders Rigorosen, sondern auch nur dessichlichten, gesetzestreuen Israeliten, zu bekommen. Aust - wem die: Verantwortung : dafür lastet - will ich, da ich : jede Gehässigkeit vermeiden -.will,-/ hier -nicht untersuchen/ - Erwähnte Familienhaben: sich Won lange: nicht bei der Heftchens den Ordnung: der Schechitäh- -des. ^Ln-Fleischverkaüfes beruhigt,und sich ihrenBedars anderweitig: verschafft. W, ist:, jedoch: denselbenz-mit-feM vieler! MüheÄnter großen Opfern! .-und - persönlicher Anfeindung gelungen; chier eine Fleischbank,-: welch^'allemMsörd^rungen (Schw.! M.) -- j (Hierbei eine Beilage.)