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Der Israelit · 1860-07-18 · Heft 8 (18.7.1860) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 8 (18.7.1860)
Date
1860-07-18
Page
– (sequence 14)
Language
German
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102 „Ebenso wird von O, 2212, gegen die Mischnah in der Mehrzahl gesetzt." Es steht aber noch etwas Anderes im 2'i.22 ^212 und daraus entlehnt;"2 p^ri .WIN '2122 V222 2281P ^111 ^'P21222 p '21^2 2"p r;i2 Dieser Plural in p2'2i2 hat demnach seinen Grund in dem Plur. '2122 was bekanntlich auch ein Pl. ist. O. ist ein Zeitgenosse der 2'8i2 und Schüler des '2"2"8 ^2, hat also volles Recht, oer Ansicht des 'P21O22 p 'Ov ^2 zu sein. Ein bestimmter Codex war damals bekanntlich noch nicht abgeschlossen, die l'onaim divergirten in den wesentlichsten Dingen 2^22 »pp 2P2 p^218 VN '^'Vl2 '2V ^2 ^21PQ2 bt22 21^^ 2'22L 21pp^ 2'LP O'2212 8"2 ^Q1P22 (8"p :"vp pdin) und später war: .221PO2 NN 8^ NÜWO. Ja, nian hat trotz dem die Lektüre des O. angerathen, weil wir trotz den: Abschlüsse der traditionellen Satzung keine bloße Schablone haben, sondern nach wie vor auf die noch so divergirenden Quellen zurückgehen sollen. Vergl. Anfang 22"82 zu nprnn n'. Heute aber dürfen wir nie und nimmer mehr untraditionell intrepretiren oder eine solche Jntrepretation sanktioniren. O.'s Uebersetzung des vn'w'vm ist gegen p"2 8"p 2"pi 2"p n"o. Jeder Sachverständige weiß, daß O. nicht durch 822, welcher einige Jahrhunderte später bebte, bestimmt wird, und daß nicht alle 2'8i2 der Ansicht desselben sein müssen. Wichtiger ist, daß die Behauptung des «21 sich wirklich schon 2"' ^2 2"2 2 "2 findet, weshalb der Ausdruck n"p PV12 ^^82 w"n einer Lösung bedarf. Die von Z. angeregte SchwierigkeitistnichtimEntferntefteneinesolche.Dem Tendenzforscher hätte ich vielleicht die einfache Antwort geben sollen, daß ä« R088! varr. lex. Theil I. S. 89. l>. in vielen Ooää. Aon. 8iu§. liest. Jedoch.2^2, mit solcher Leichtfertigkeit zu argumentiren. Tausend äo 8.053! können uns nicht eine der Lesarten unserer 22122 niegdisputiren und Zweck dieser Andeutung ist nur, Jenen anzudeutcn, daß uns dieses Asurs auch nicht so ganz unbekannt ist. „("2 '"12 82p'i) 2.22 'in übersetzt O. gegen Joma 85 d durch "22." Dieß wäre auch gegen 2"n und gegen 'p2, welcher diese citirt. Aber welcher Leichtsinn. Dort werden 7, sage sieben verschiedene Argumente von 2'82i28 u. 2'812 für N2W .2212 1"2 angeführt. Das aus 2122 '21 Gezogene hat zum Autor und wird von 822 approbirt und hieran ist ein '"2 ^pi 8"2 bw 2'vbki gebunden! Wie leichtfertig, wie tendentws! „2^121 22 (r"2 n"2 82p'i)" ist O. gegen 2^ Nun? Und wenn dieß wäre! Allein er hat einen schönen Gewährsmann 8"p -r"2;'pi2'p. Hiermit erledigt sich die unerledigte Frage des ',2212 z. St. w"p. „Zu 2. B. M. 1. 22." setzt O. gegen Talmud, Sota 12, „'8212'" zu. Wie lächerlich. Als wenn O. in historischer Exegese, die mit traditioneller Uebnng nicht einmal im Entferntesten zusammenhängt nicht divergirender Ansicht mit 8221 2.22 sein dürfe. So blind ist die Tendenzforschung; und es gehört wahrlich eine stoische Nuhe dazu, hierbei ruhig zn bleiben. „O. zu 2"b 2"' '2pn ist gegen die Tradition, weil er «N"2N2 2222 zusetzt gegen 2"^ 1'P12'P." Erlogen, ganz erlogen. Dort sind 2 2'8i2 der Ansicht des O., einer nur nicht. Leser, wie gefällt Dir das? „Man vergl. ferner O. zu 3. B. M. 21.4. mit Jeb. 22." O. übersetzt nämlich ^2 durch 822 und dort wird deducirt 8222 ii'8p ^2 p'i 82220 bp2 p' .2^122 12P-H 8222 11'81 ,22'P2 12P8^> 81.2 8222 2L'2 8.2 Hätte sich aber Kritiker die Mühe genommen p2p;->.28 zum 2"2 dort zu vergleichen, welcher letzteres aus 1^22^ entstanden nachweist; so wäre er weniger flüchtig gewesen. Freilich märe es dann auch nicht „zusammengcgangen". Ferner O. zu 2. V. M. 24. 8. mit Jeb. 46 d." Eine sehr oft aufgeworfene und von den Kasuisten längst erledigte Frage Vergl. 21!? 112p auf 2122' z. St., worüber Kritiker, und seine Partei wieder höchlichst lächeln werden, aber es schadet hier wieder nichts. Wir suchen Wahrheit und diese finden wir vorzugsweise bei den 212^2.2 2' 'pisv. „Endlich wünscht Kritiker noch Vergleichung des O. zu 4. B. M. 9. 6. mit Zrmlleärin 57. 6." Wir wollen ihm auch diesen Gefallen thun. O. nämlich., übersetzt dort 8'i'2 '->v'v vp u. P2.2122, während es im Talmud heißt 2^21 ^8 p'22 12.-2. Wiederum nun ganz davon abgesehen, daß erst 2pp' 22 '28 ^2 im 22 '22 82218 2L2 diese ganze Deduktion gefun-' den, welche natürlich für O. nicht bindend, so haben wir hier wieder einige Flüchtigkeiten zu moniren, durch deren Aufdeckung die herbeigezogene Schwierig--' keit sich hebt. Die Deduktionen nämlich sind nicht aus 9. 6. sondern aus 9. 5. geschöpft und zwar

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