Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 7 (11.7.1860)
- Date
- 1860-07-11
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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SS-' 1 tz'M x 86 >. k r'' »- . s ", 4-. e?i -/ V-LL »» L - . .l- '-tziZ lW die Liberalität in der Verkeilung von ihr edirter für Palästinensische Angelegenheiten in Amsterdam, an dessen Spitze die bekannten Eiferer, die berühmte Familie Lehren; ebenso in Frankfurt der. orthodoxe H. Rabbiner Hirs ch und ein gleichgesinntes Comite; desgleichen der orthodoxe vielleicht hyperorthodoxe Or. I. Hildesheimer für Eisenstadt; desgleichen die hyperorthodoxe Familie Hirsch, in Halberstadt, und so in Hannover, Cöln, Fulda, Mainz, rc. rc. überall die Orthodoxen. Was haben aber die Andern diesen Umtrieben der Missionsgesellschaft gegenüber gethan? Nichts, gar Nichts. In Magdeburg, dem Sitze des Or. PH. konnte keine Collekte erreicht werden, das Blatt des Herrn Oi-. hat mit stoischer Ruhe die Augen vor dieser Nationalangelegenheit zugedrückt, der Ben Chananja, desselben Geistes Kind, hat ebenfalls mit keuschem uoli ts-uAsi s die Mistion Mission sein lasten; der hat ja überhaupt andere, gichtigere Sorgen, z. B. dem Maimonides seinem Glauben an den Talmud weg zu disputiren rc. rc. Dies zur Steuer der Wahrheit. Das Facit aber ist, daß Herr Hirsch in Halberstadt vollständig Recht hat, wenn er durch solche Erfahrungen zu den: Schlüsse gelangt, die Heterodoxie sei, wenn nicht gar der Bruder, wenigstens Geschwisterkind derMissionsg esellschaft, gegen^welche die Orthodoxie schon seit Jahren, beispielsweiseUin obiger Angelegenheit, den Kampf, zwar nicht an die große Glocke gehängt, aber desto intensiver, desto strapaziöser, desto kostspieliger, wirklich führte So weit in Bezug auf den Stoßseufzer des Herrn Z., den er übrigens seinem Lehnsherrn aus Nro. 17, der Ztg. des Judenthums copirt hat. Was nun die eigentlichen Argumente betrifft, sa brauchen wir wohl nach dem Obigen nicht erst zu versichern, daß wir der Missionsgesellschaft gegenüber wenigstens ebenso auf der Lauer sind, wie diejenigen, welche nach No. 17 und 21 der Judenth.- Ztg. den Kampf gegen dieselbe gepachtet zu haben sich dünken. Allein jenes lächerliche fpn (das ich nicht vergleichen kann, weil ich diese Ausgabe, wie überhaupt keine Mistionsausgab e ins Haus nehme) als Absicht zugegeben, was übrigens kaum zu glauben, weil sie gar zn hirnverbrannt wäre; so können wir uns gerade bei solchen Wahnsinn beruhigen^ solch brutale Behandlung der Codices gleichviel welcher Literatur, haben noch nie geschadet; die bekannten -NO-Abend-Traktätlein. der Mistion rc., die schadentheurer, scheinbar. außer Zusammenhang mit dem Zwecke stehender, wissenschaftlicher Werke, die schadet, die Benützung der Verzweiflung in Jerusalem, die schadet unendlichbio Ubockusdie oalta! In gar keinem Verhältniß größer aber ist der Nachtheil einer von einer Anzahl jüdischer Gelehrten edirten. unjüdisch jüdischen Bibel, deren Uebersetzung z. B. „den kleinen unbedeutenden Fehler" enthalten würde ',-im -.'i-p .-in-rr „wenn von der Menstruation auf ihn kommt" und bei welcher nicht einmal die tief eingewurzelte Antipathie gegen die Mistionsgesellschaft mit in Rechnung gebracht werden kann. — Die drei Ausrufungszeichen und die Entrüstung jedes echt jüdischen Herzens sind für uns keine Argumente; erstere gar nichts, und letztere muß Consequenz nicht Argument sein; wir glauben aber bereits vom objektiven Standpunkte aus wohlberechtigt die umgekehrte Consequenz gezogen zu haben (vgl. Israelit Noi 3 S. 29). , Herr Z. beklagt sich über den Protest-gegen ein Ich bewundere'diese Naivität. Mehrere Rabbiner haben dem Red. der Judenth.-Ztgi um die Garantie darüber ersucht, daß die Uebersetzung . wirklich eine traditionelle sei. Da derselbe statt zu . antworten geschimpft hat, so hatten diese, wohl wis- ' ' send woran sie und das Publikum seien-, die Pflichtrechtzeitig, bevor die Herausgabe als kait aeeonrxli. das verhängnißvolle trox tarä zurust, was ihres - Berufes ist zu thun. Lis äat qui cito äat. ^) '! Zwei Fragen werden nun aufgeworfen: erstens genügen diese Fehler der „im Allgemeinen richtigen . und nur in sehr wenigen Stellen abweichenden Uebersetzung", das Anathema darüber auszusprechen? 2) Wo bleibt die Friedensliebe? — Wir haben-auf beide Fragen kurze Antworten, aä 1) Abgesehen davondaß die „Pamphletisten" ausdrücklich bemerken, daß die hervorgehobenen Stellen nUr Proben dieser Errata seien, welches Wort-die Brochüre „Fackel der Wahrheit" einzulösen angefangen und- Her Rab- .1) Anmkg. Bei dieser Gelegenheit wollen, wir eine Construction des H. Z. registriren welche für unsere Glaubensgenossen, zumal in Ungarn, von einigem Jnteressenst. - Derselbe sagt:-„Daß Rabbiner,.von sichrem orthodoxen Standpunkte . .... wird gerne ^jeder redlich Forschende einräümen und daher dem Protesttrend en seine Achtung.nicht versagen wollen. Wir wollen jedoch rc." Herr Z. gibt also zu, daß Rabbiner überhaupt orthodox sein sollen (;,Rabb. von ihrem "orthödören^'nicht'„Orthodoxe rRabbiner-dvnihrem").. . wir jedoch. Dieß-gelegentlich. S