Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 7 (11.7.1860)
- Date
- 1860-07-11
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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richtsanstalM D.er)inothmeiMge.und.nuvm'M6idliche.' EMlgi-diesE.'Thatsache rbedars keirieskHemsiseS. uUnsxe AudGävertzeffsuMeuReligion/ rund i-.Hr.e. pxaWsch.e...UehungZ-)alernM7Wsslbe^ verachten durch), .die /Benutzung michtMischer Schulbücher: dringen, fremd-religiöse-Anschauungen-lin ihren Deist.,. DarunL abererhebensich'- nicht;.-unsre: geistlichen iQberhirten mit-all ihrer./Kraft - gegen diese .beklagenswertheir Thatsachen.?-^-.. . . Zwar .ertheilen jüdische Geistliche und/. Lehrer. Religionsunterricht an diesen-:uichtjüdischeniLehrLNstalteu; .Keingerade j das verschlimmert chasWebel und; maM.es^ifortdlMernd; denn, die Elterni;suchen jetzt Me-etnraigtz: Skrupeln durch den-Gedanken/, zu beschwichtigen-; daß ja:ihre Kinder auch-alle, ch-! Tage,' einmal::: vom;. Judmthum Kenntniß -erhalten , l i was dach genügend) scheine;-als ob das genügend scheinen, könnte;,---wenn..siewährend 5,der ganzen -Wocheein unjüdisches Leben, führen-,:) unjüdische/Gesänge und Dehet^ihören/uud asten Einwirknngeu eines ifremd-- religiflsen Lehens-hingegeben-sind!: ./ . . Msre - .oberste/ Neligionsbehörde,; sollte idarumi asten Religionslehrern auf's: Strengsteverbietenan. nichtjüdischen Anstalten-.Religionsunterricht zu - erthei- . nipscl,^ s-sganz und gar -dem Glauben der Väter entfremden wollen, wären -alsdann genöthigt, unsre israelitischen. Anstalten zu benutzen. - Daß diese hinter-den; andern in keiner Weise zurückstehenhat.sich schon oft auf's- Glänzendste, bestätigt.- Stehen doch an allen Männern von. strenger, Gewissenhaftigkeit und -unbestreitbarer Befähigung! - Sollte deren. Zahl für. das Bedürfniß, der .jüdischen Bevölkerung - nicht ausreichen,, nun,, dann könnte man ja ihre Zahl vermehren, in. allen Stadtvierteln vM Paris neue errichten^ Warum:- alsy, wird unsre Jugend. die; Hoffnung undi ZiUk-unft Israels imS chooß.e einer, f rem den Reli g i an -erzog en? . Warum. dulden -; dies , unsrem geistlichen. Oberhirten?s- Wir könntenn nach manches: Andre berühren.- Wozusollten wir auch.das Nebelverheimlichen-, es unter wohlklingenden; -und trü-?- gerischen -Worten verbergen,..die Wunde; unter einem-; Aufschläge; van Lüge ,zum Krebsschaden. Esarten: lassen?. Es? gibt kein/,Judenthumahne Juden, keinen Tempel lohne Priester, keinen Altar? ohne: Opfer, kei?/ neu; Leuchter ohne, heiliges - Feuer, keincp heilige Ladec ohne: Gesetzestafeln und ohne die.? iiber; dieselben wachenden-Cherubim..^! Es .gibt:ckeinensraelitische Biestrmrmuug: ahue. is.raelitisch.-es Leben. un,L o/hnWisraelitüsche-Si-ttenu Wiekönnten wir sonstauf?, den? Ruinen der"Gegenward die: Zukunft, errkchtenc. undaufbauen! Wiekönnten wir .in der. Welt -die, Idee und: die: Principien des/ Judenthums, zur -Achtung., bringen,.-wenn, wir alle mögliche Anstrengungunmchen-:E Jedermann zu verbergen,..daßwir die-. Repräsentanten dieser Idee-.und dieser.Prin-: cipianr-Ind^-Lwenw' -mir erröthen^ unsre ruhmreiche Fahne:MEtfaltenz -wenn wir uns schämen- /durch: die - Heiligkeit unsres religiösen: Lebens, darzuthnn,. daß--Gott undsr-die.Wahrheit in unsrenr Herzen und' in unsren -Häusernrwohnen^ wennunsre-;.Schwäche,; die Sorge un^ einen, materiellen .Verlust, unsvon der Beobachtung der heiligen Ruhe des Sabbats zurückhält; wenn unsrer. Stolz unsre Kindes, auf den Weg der GlaubensabtrÄnnigkeit iü §te nichtjüdischen Schulen bringt; wenn der Baum unsres israelitischen Lebens sich inMer mehr.-und mehr seiner Blätter, seiner Früchte entkleidet, seinen Saft und seinr Wurzeln in der Vertrocknung^ eines kalten Herzens und' einer Seele ohne göttliche Quelle verliert! n -Eins grotzs und edle-Tugend hat'sich noch unversehrt in Israel erhalten: „Es ist die Barmherzigkeit." Allem auch swchürste - mit weniger Prahlsucht geübt,-dürfte weniger ausposäuüß werden Und nicht zu dieser menschlichen Vergötterung führendievordem Geldsack zur Erde niederfällt,' jede' Geldkiste bis : zum Himmel erhebt, die — obwohl von Gold überströmend doch nur einen-' Thalev indie Hand des: Armen fallen läßt, eine'Vergötterung; div vor dem Gotte unserer Väter ein wahrer Gräuel ist! Beim Anblick des goldenen Kalbes zerschmetterte i Moscheh die Gesetzestafeln» Unsere heilige Religion verwirft das Handeltreiben mit der göttlichen Gnade; sieläßt sichdurchudas^ Geld nicht 'bestechen, von welschem zw spenden' bei allzugroßem UeVerfluffe kein'- so schweres Opfer W Diie'reichlichste Freigebig-- k ei t b.e freit n i cht von amd-er nr e l i^g i äs enVerpflichtuwgen^ Es' ist schön, andie Armen zu denken; aber man muß guch an- Gott denken. Die Unterstützung, die wir dem Dürftigen reichen , kgmK das-Opfer/ nicht.wertretm; welches wir unseres,MW schuldig-,sind. Darum vor Allem lasset ui "'